Akademisches Förderungswerk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Akademisches Förderungswerk
Typ Anstalt des öffentlichen Rechts
Gründung 9. Februar 1965
Sitz Bochum
Personen

Jörg Lüken (Geschäftsführer)
Simon Gutleben (Vorsitzender des Verwaltungsrats)

Aktionsraum Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Bocholt
Schwerpunkt Studierende
Angestellte 388 (2008)
Motto Einfach studieren
Website www.akafoe.de

Das Akademische Förderungswerk ist ein Studentenwerk mit Sitz in Bochum. Als Dienstleistungsunternehmen ist es für etwa 60.000 Studierende und die Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, Hochschule Bochum, der ev. FH RWL, der TFH Bochum, der Fachhochschule für Gesundheit und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen zuständig.

Aufgaben[Bearbeiten]

Zu den Aufgaben des AKAFÖ zählen:

  • Durchführung des BAföG. Im Rahmen der Studienfinanzierung ist das AkaFö mit der Durchführung des BAföGs, der Vermittlung der Studienabschlussdarlehen der DAKA-NRW beauftragt, dazu ist es noch Kooperationspartner für den KfW-Studienkredit.
  • Errichtung und Betrieb von Wohnraum. Insgesamt 20 Studentenwohnheime und studentische Wohnanlagen bieten Obdach für bis zu 4.200 Studierende.
  • Das AKAFÖ betreibt 10 Mensen und 18 Cafeterien.
  • Kinderbetreuung. Zwei Kindertagesstätten entlasten studierende und an den Hochschulen angestellte Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder. Es werden (in der KiTag) 60 Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren in vier altersgemischten Gruppen zu je 15 Kindern untergebracht. Dazu kommen 20 Schulkinder: Sie verbringen ihre Freizeit im Hort der KiTag und machen dort auch ihre Hausaufgaben. Seit 2011 gibt es zudem "UniKids", die Tagesstätte bietet Platz für insgesamt 110 Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren.
  • Behindertenberatung. Ein weiteres Augenmerk des AKAFÖ liegt auf der Beratung und Betreuung der durchschnittlich 7200 Behinderten und chronisch Kranken an den Bochumer Hochschulen. (Beratungszentrum zur Inklusion Behinderter)
  • Kulturförderung. Durch die "bochumer Studentische Kulturoperative" (boSKop) bietet das AKAFÖ an den Bochumer Hochschulen ein kulturelles Angebot von Konzertreihen bis hin zu Special Events und Festivals oder Partys an.
  • Ausländerberatung. Für die wirtschaftliche und soziale Betreuung der ausländischen Studierenden hat das AKAFÖ gemeinsam mit dem Allgemeinen Studierenden Ausschuss an der Ruhr-Uni die Beratungsstelle für Ausländische Studierende gegründet, wo ihnen bei Problemen und allgemeinen Fragen geholfen wird.
  • Internationales. Das AKAFÖ beteiligt sich aktiv am Prozess der Internationalisierung der Hochschulen. Neben einer umfassenden Betreuung internationaler Studierender vor Ort pflegt das Unternehmen auch Kontakte nach außen und kooperiert seit vielen Jahren mit universitären Einrichtungen aus verschiedenen Ländern. Aktuell laufen Kooperationen mit Polen, Russland, Tunesien und China.

Geschichte[Bearbeiten]

Das AKAFÖ wurde am 9. Februar 1965 als Akademisches Förderungswerk an der Ruhr-Universität Bochum e.V. gegründet. Im selben Jahr wird an der Laerholzstraße das erste Studierendenwohnheim in Betrieb genommen. 1971 wird mit der großen Mensa auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum eine der modernsten Großküchen Europas bezogen. Der Status als eingetragener Verein wird 1974 durch das Studentenwerksgesetz NRW zu einer Anstalt des öffentlichen Rechts.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten]


51.4471277.26504Koordinaten: 51° 26′ 50″ N, 7° 15′ 54″ O