Akantholyse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Akantholyse beschreibt die Auflösung des Zellverbandes der Keratinozyten (verhornende Zellen in der Stachelzellschicht (Stratum spinosum) der Oberhaut) mit Spalt- oder Blasenbildung sowie Herauslösung einzelner „akantholytischer“ Keratinozyten.

Sie kommt vor beim Pemphigus vulgaris, bei der Darier-Krankheit, bei transitorischer akantholytischer Dermatose (Morbus Grover), beim Pemphigus chronicus benignus familiaris (Morbus Hailey-Hailey) und beim M. Galli-Galli (welcher von manchen Autoren als akantholytische Variante des M. Dowling-Degos betrachtet wird). Außerdem kann sie entstehen durch Zelluntergang bei viralen (z. B. Herpes simplex) oder bakteriellen Infektionen (z. B. Impetigo), sowie bei maligner Entartung (z. B. beim spinozellulären Karzinom).

Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen