Akatsuki-Klasse

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Akatsuki-Klasse
Ikazuchi II.jpg
Übersicht
Typ: Zerstörer (Spezialtyp)
Einheiten: 4
Technische Daten
Länge: über alles: 118,4 m
Breite: 10,36 m
Tiefgang: 3,28 Meter
Verdrängung:
  • Standardverdrängung: 1680 ts/ 1706 t
Antrieb:
Geschwindigkeit: 38 kn
Reichweite:
  • 5000 sm bei 14 kn
  • Bunkerinhalt: 475 ts/ 482 t
Besatzung: 197 Mann
Bewaffnung:
  • 6 x 12,7-cm-Geschütze (3x2)
  • 2 x 13-mm-MG
  • 9 x 61-cm-Torpedorohre (3x3)
  • 18 Seeminen

Die Akatsuki-Klasse (jap. 暁型駆逐艦, Akatsuki-gata kuchikukan) war eine Klasse von vier Zerstörern des japanischen Kaiserreiches, die im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Akatsuki-Klasse wurde im Bauprogramm 1927 als verbesserte Fubuki-Klasse gebaut. Im Unterschied zu dieser hatten sie nur drei Kessel und dadurch einen dünneren vorderen Schornstein. Außerdem waren der Schiffskörper kürzer und die Wasserverdrängung geringfügig niedriger.

Die Hibiki war das erste vollständig geschweißte Schiff der Kaiserlich Japanischen Marine.

Alle vier Schiffe bildeten zu Beginn des Pazifikkriegs die 6. Zerstörer-Division.

Liste der Schiffe[Bearbeiten]

Kennung Name Werft Kiellegung Stapellauf Indienststellung Verbleib
55 Akatsuki Sasebo Naval Arsenal, Japan 17. Februar 1930 7. Mai 1932 30. November 1932 gesunken: 13. November 1942
56 Hibiki Kosakubu, Japan 21. Februar 1930 16. Juni 1932 31. März 1933 Kriegsbeute an die UdSSR: 1947
57 Ikazuchi Uraga Dock Company, Japan 7. März 1930 22. Oktober 1931 15. August 1932 gesunken: 14. April 1944
58 Inazuma Fujinagata Shipyards, Japan 7. März 1930 25. März 1932 15. November 1932 gesunken: 14. Mai 1944

Literatur[Bearbeiten]

  • M. J. Whitley: Zerstörer im Zweiten Weltkrieg. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1991, ISBN 3-613-01426-2.