Akinese

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Akinese (gr. α- nicht, κινείν bewegen; synonym Akinesie oder Akinesia) bezeichnet eine hochgradige Bewegungsarmut bis Bewegungslosigkeit.

In der Neurologie ist sie eines der Hauptsymptome der Parkinson-Krankheit. Ebenso kann eine Akinese als extrapyramidale Nebenwirkung von Arzneimitteln aus der Gruppe der Neuroleptika beobachtet werden.

In der Kardiologie wird dieser Begriff in der Echokardiografie verwendet: Ein Teil der Herzwand ist akinetisch, wenn es zum Beispiel nach einem Herzinfarkt vernarbt oder betäubt ist; auch bei einer hochgradigen Stenose bei Koronarer Herzerkrankung kann ein Teil des Herzens aufhören sich zu bewegen, was dann Hibernation genannt wird. [1]

Akinese bei einem gegriffenen Mauersegler-Jungvogel

In der Zoologie wird der Begriff auch für eine reflexbedingte Bewegungslosigkeit (Totstellverhalten) verwendet, die insbesondere bei Gliederfüßlern und Wirbeltieren vorkommt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Picano E. (2003) Stress Echocardiography ISBN 354000162X

[Bearbeiten] Siehe auch


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