Akita-Shinkansen

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JR logo (east).svgAkita-Shinkansen
Zug der Baureihe E3 am Bahnhof Akita
Zug der Baureihe E3 am Bahnhof Akita
Strecke der Akita-Shinkansen
Streckenlänge: 127,3 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Stromsystem: 20 kV 50 Hz (25 kV 50Hz) ~
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
            
-
0,0
Tokio (東京駅)
            
JR East: Tōhoku-Shinkansen
            
↑JR East: Tōhoku-Hauptlinie
            
0,0
496,5
Morioka (盛岡駅) ↓JR East: Tazawako-Linie
            
JR East: Yamada-Linie
            
JR East: Tōhoku-Shinkansen
            
Iwate-Ginga-Eisenbahn
            
↑25 kV/↓20 kV
            
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6,0 Ōkama (大釜駅)
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10,5 Koiwai (小岩井駅)
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16,0
512,5
Shizukuishi (雫石駅)
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Katsukonda (Fluss)
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18,7 Harukiba (春木場駅)
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22,0 Akabuchi (赤渕駅)
            
Hashiba (橋場駅)
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28,6 Ōchizawa Betriebsbahnhof (大地沢信号場)
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Sengan Tunnel (3.915 m)
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34,4 Shidonai Betriebsbahnhof (志度内信号場)
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40,1
536,3
Tazawa-Ko (田沢湖駅)
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Obonai (Fluss)
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44,4 Sashimaki (刺巻駅)
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52,8 Jinkai (神代駅)
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55,3 Syōden (生田駅)
            
Akita-Transinland-Eisenbahn: Akita-Inland-Linie
            
58,8
555,3
Kakunodate (角館駅)
            
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Tama (Fluss)
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61,6 Uguisu-No (鶯野駅)
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64,6 Ugo-Nagano (羽後長野駅)
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67,9 Yariminai (鑓見内駅)
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70,2 Ugo-Yotsuya (羽後四ツ屋駅)
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72,0 Nord-Ōmagari (北大曲駅)
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↑JR East: Tazawako-Linie
            
75,6
572,1
Ōmagari (大曲駅)
            
↓→JR East: Ōu-Hauptlinie
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Tama (Fluss)
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↓Dreischienengleis
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81,6 Jingūji (神宮寺駅)
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89,2 Kariwano (刈和野駅)
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↑Dreischienengleis
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94,0 Mineyoshi-Gawa (峰吉川駅)
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Minenoyama Tunnel
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100,5 Ugo-Sakai (羽後境駅)
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Funaoka Tunnel
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108,6 Ōbarino (大張野駅)
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114,0 Wada (和田駅)
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120,9 Yotsugoya (四ツ小屋駅)
            
Akita Betriebswerk
            
→JR East: Uetsu-Hauptlinie
            
127,3
623,8
Akita (秋田駅)
            
↓JR East: Ōu-Hauptlinie

Die Akita-Shinkansen (jap. 秋田新幹線) ist eine als Mini-Shinkansen ausgebaute japanische Eisenbahnstrecke zwischen Akita und Morioka der Bahngesellschaft JR East.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Akita-Shinkansen ist nach der Yamagata-Shinkansen die zweite Mini-Shinkansen Japans. Bei Mini-Shinkansen wird nicht wie im übrigen Shinkansen-Netz eine eigene Hochgeschwindigkeitstrasse errichtet, sondern eine Bestandsstrecke von Kapspur auf Normalspur umgebaut, damit die Shinkansen-Züge in Richtung Tokio durchgebunden werden können. Im Falle der Akita-Shinkansen wurde zwischen Morioka und Ōmagari die Tazawako-Linie sowie zwischen Ōmagari und Akita ein Abschnitt der Ōu-Hauptlinie umgebaut. Die Ōu-Hauptlinie wurde in ihrem südlichen Abschnitt zuvor bereits zur Yamagata-Shinkansen umgebaut. Während bei der Yamagata-Shinkansen allerdings der gesamte Abschnitt zwischen Fukushima und Shinjō zu Normalspur umgerüstet wurde und somit neben den Shinkansen-Zügen nur ein eigenes, normalspuriges Rollmaterial eingesetzt werden kann, wurden bei der Akita-Shinkansen verschiedene Lösungen gewählt.[1] So hat der Gleiskörper der Akita-Shinkansen

  • Normalspurgleise zwischen Morioka und Ōmagari,
  • Dreischienengleise zwischen Ōmagari und Kariwano sowie
  • parallel geführte Normal- und Kapspurgleise zwischen Kariwano und Akita.

Die Akita-Shinkansen wurde am 22. März 1997 eröffnet. Zunächst kamen 5-Wagen-Formationen der Shinkansen-Baureihe E3 zum Einsatz, die allerdings bereits 1998 auf sechs Wagen erweitert werden mussten, da die Nachfrage sich stark positiv entwickelte.

Verbindungen und Fuhrpark[Bearbeiten]

Züge der Baureihen E3 und E6 am Bahnhof Ōmiya

Auf der Akita-Shinkansen verkehren Züge der Baureihe E3 als Komachi-Verbindung zwischen Akita und Tokio. Ab Morioka werden die Züge mit den Zügen der Hayate-Verbindung der Tōhoku-Shinkansen zusammengekuppelt. Zwischen Akita und Morioka ist die Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h begrenzt. Ab Morioka erreichen die Zügen auf der als Voll-Shinkansen-Strecke ausgebauten Tōhoku-Shinkansen eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h.

Die Züge der Baureihe E3 werden ab 2013 durch die Neubaufahrzeuge der Baureihe E6 ersetzt. Dadurch kann für den Abschnitt zwischen Morioka und Tokio die Geschwindigkeit zunächst auf 300 km/h, ab 2014 auf 320 km/h erhöht werden. Die Fahrzeit wird so zwischen Tokio und Akita um 10 bis 15 Minuten reduziert.[2] Im Übergangszeitraum zwischen Frühjahr 2013 und Frühjahr 2014, in dem sowohl Züge der Baureihe E3, als auch der Baureihe E6 im Einsatz sein werden, werden die Verbindungen, auf denen die Baureihe E6 zum Einsatz kommt als Super Komachi vermarktet, da sie eine um etwas 5 Minuten kürzere Fahrzeit bis Tokio haben. Nach der vollständigen Ausmusterung der Baureihe E3 werden die schnelleren Verbindungen wieder Komachi heißen.[3]

Stationen[Bearbeiten]

Bahnhöfe Japanisch Entfernung von Tokio (km) Umsteigemöglichkeiten Ort
Morioka 盛岡 496,5 Tōhoku-Shinkansen, Tōhoku-Hauptlinie, Yamada-Linie, Tazawako-Linie, Iwate-Ginga-Eisenbahn, Hanawa-Linie Morioka Präfektur Iwate
Shizukuishi 雫石 512,5 Tazawako-Linie Shizukuishi
Tazawako 田沢湖 536,3 Tazawako-Linie Semboku Präfektur Akita
Kakunodate 角館 555,3 Tazawako-Linie, Akita-Transinland-Eisenbahn: Akita-Inland-Linie Semboku
Ōmagari 大曲 572,1 Ōu-Hauptlinie, Tazawako-Linie Daisen
Akita 秋田 623,8 Ōu-Hauptlinie, Uetsu-Hauptlinie, Oga-Linie Akita

Der Bahnhof Ōmagari ist zwar für die Ōu-Hauptlinie ein Durchgangsbahnhof, die Züge der Akita-Shinkansen machen dort aber Kopf.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Japan Railway & Technology Review, April 1997, S. 66 (Japanisch; PDF-Datei; 570 kB)
  2. "JR東日本の新幹線 13年3月メドに「E6系」導入". Yomiuri Shimbun, 18. Juni 2009. (Japanisch)
  3. Mainichi Shinbum: "秋田新幹線:新型列車名「スーパーこまち」に… ". 6. November 2012, Japanisch

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Akita Shinkansen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien