Akoasma

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Als Akoasma (Mehrzahl: Akoasmen; von griech. ἀκοή „Gehör“) bezeichnet man non-verbale, akustische Halluzinationen bei Psychischen Störungen. Es werden amorphe (ungestaltete) , elementare Geräusche (Rauschen, Summen, Pfeifen, Klopfen, Sausen, Zischen, Wiehern, Wispern) oder auch Lärm (Knallen, Klirren,Schießen, Trommeln, Bellen, Heulen ) wahrgenommen. Seltener sind konkretere Gehörtäuschungen wie Wasserrauschen, Glockengeläut oder Orgeltöne.

[Bearbeiten] Vorkommen

Akoasmen können im Rahmen psychischer Erkrankungen (u.a. Schizophrenie) erlebt werden, treten aber auch während der epileptischen Aura auf. Nach der Einteilung von Kurt Schneider zählen Akoasmen zu den Symptomen 2. Ranges der Schizophrenie.

[Bearbeiten] Divide

Akustische Halluzinationen sind von Ohrgeräuschen abzugrenzen, bei denen eine Störung der Hörfunktion zu Grunde liegt (Differentialdiagnose: Tinnitus)

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