Aktiv und Passiv im Deutschen

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Aktiv (Tätigkeitsform) und Passiv (Leideform) sind die beiden Handlungsrichtungen oder Diathesen, die in der deutschen Grammatik als Bestandteil der Konjugation des Verbs gezählt werden (Verbgeschlecht oder Genus Verbi). Das Passiv wird im Deutschen jedoch nicht durch eine Wortform des Verbs, sondern in der Regel durch eine Kombination des Verbs mit Hilfsverben markiert. Das Aktiv hat keine eigenständige Bezeichnung, sondern versteht sich als Abwesenheit einer Passivmarkierung.

Der folgende Artikel behandelt Grundlagenfragen und die Erscheinungsformen des Passivs im Deutschen; für eine allgemeine Einordnung und sprachvergleichende Erläuterungen zum Passiv siehe den Artikel Diathese (Linguistik).

Definition des Passivs und Beispiele[Bearbeiten]

Hauptartikel: Diathese (Linguistik)

Siehe auch: Semantische Rolle, Valenz (Linguistik)

In seiner Reinform bewirkt das Passiv keine Bedeutungsveränderung eines Verbs, sondern nur eine Abwandlung in der grammatischen Darstellung der Argumente eines Verbs, d.h. der Ergänzungen, die "Mitspieler" in der vom Verb beschriebenen Situation bezeichnen. Wesentlich für das Passiv ist, dass das ranghöchste Argument (die ranghöchste semantische Rolle) des Verbs im Satz unausgedrückt bleibt, oder nur optional mit einer Präposition eingeführt wird. Als Folge davon kann ein anderes Argument an die Subjektposition aufrücken.

Passiv von transitiven Verben[Bearbeiten]

Ein typisches Beispiel für den oben beschriebenen Mechanismus ist:

Aktivsatz: Der Vater mäht den Rasen
Argumente des Verbs
mähen (x,y)
x = Verursacher (Agens) als Subjekt,
y = veränderter Gegenstand (Thema) als direktes Objekt
Passivierung: Der Rasen wird [vom Vater] gemäht.
Argumente des passivierten Verbs
mähen ( [x], y),
[x = Agens unterdrückt]
y = Thema als Subjekt.

In der passivierten Form wird das Agens von „mähen“ nicht mehr an die Subjektstelle gesetzt, es ist aus der Wortbedeutung des Verbs jedoch weiterhin erschließbar (und wird daher als implizites Argument bezeichnet, das in der logischen Darstellung als eine Variable x erhalten bleibt).

Somit bezeichnet die (unmarkierte) Aktivform des Verbs die normale Abbildung von Argumenten auf grammatische Positionen, die Passivform bezeichnet eine Abwandlung dieser Abbildung (eine Diathese), die die syntaktische Valenz des Verbs reduziert.

Unpersönliches Passiv: Passiv von intransitiven Verben[Bearbeiten]

Im Deutschen kann das Passiv auch von einem Verb gebildet werden, das kein Objekt hat. In diesem Fall entsteht ein sogenanntes unpersönliches Passiv, in dem das Verb ohne jede Ergänzung stehen kann, da das einzige Argument des Verbs vom Passiv unterdrückt wurde:

Aktivsatz: Man darf hier nicht rauchen.
Passivierung: Hier darf nicht geraucht werden.
Argumente des Verbs
rauchen (x) (intransitive Variante)
Passivierung
rauchen ( [x] ) (das einzige Argument ist unterdrückt und muss nicht im Satz erscheinen).

Die unterschiedlichen Formen von Passivsätzen zeigen also weiterhin den Unterschied zwischen transitiven Varianten von "rauchen" (im ersten Beispiel unten) und intransitiven (im zweiten Beispiel):

  1. "Es wurden Zigarren geraucht"
  2. "Hier darf nicht geraucht werden"

Abgrenzungen[Bearbeiten]

Passiv und nichtfinite Verbformen[Bearbeiten]

Einige andere Konstruktionen führen ebenfalls dazu, dass ein Subjekt nicht im Satz erscheint, obwohl das Verb von seiner Bedeutung her das entsprechende Argument verlangen würde. Dies ist z. B. im Infinitiv so. Der Unterschied ist jedoch, dass im Passiv weiterhin eine grammatische Subjektposition existiert, die ggf. nur anders besetzt wird. Im Infinitiv fehlt hingegen die grammatische Position für ein Nominativsubjekt gänzlich, und dies allein ist der Grund, warum das entsprechende Argument des Verbs ausbleibt (und auch die Subjektkongruenz des Verbs). Vergleiche:

Der Vater hat den Rasen gemäht
Der RasenNom ist gemäht worden (Passiv)
 -- den RasenAkk zu mähen  (Infinitiv)

Passiv und Antikausativ[Bearbeiten]

Die Passivierung eines Verbs, bei der ein Argument nur in der grammatischen Darstellung unterdrückt wird, ist zu unterscheiden von Fällen, wo ein Verb auch noch in Bedeutungsvarianten vorkommt, die ein Argument weniger haben. Verben wie zerbrechen, öffnen bilden z. B. zwei Varianten, die einer Passivierung oberflächlich ähneln:

Das Kind zerbrach die Tasse  (Transitives Verb: zerbrechen (x,y))
Die Tasse zerbrach         (Intransitives Verb: zerbrechen (y))
Peter öffnete die Tür    (Transitives Verb: öffnen (x,y))
Die Tür öffnete sich    (Intransitives Verb: sich öffnen (y))

Die intransitiven Varianten zerbrechen und sich öffnen werden auch als Antikausativ bezeichnet. Manche Antikausative tragen eine Markierung, wie etwa im Deutschen das hinzutretende Reflexivpronomen sich. Es handelt sich dennoch in keinem Fall um eine Passivierung, weil die Verben auch nicht bedeutungsgleich sind (wogegen bei einer Passivierung die Verbbedeutung unverändert bleibt). Die intransitiven Varianten zerbrechen und sich öffnen stellen einen Vorgang ganz ohne Verursachung dar, daher ist die semantische Rolle des Agens nicht, wie beim Passiv, grammatisch unterdrückt, aber optional mit einer Präposition zusetzbar, sondern sie ist auch semantisch abwesend und nicht optional zusetzbar. Anders gesagt kann ein Passiv daran erkannt werden, dass ein Verursacher immer noch impliziert ist, auch wenn er im Satz nicht mehr genannt werden muss.

Bildung von Aktiv und Passiv im Deutschen: Vorgangspassiv[Bearbeiten]

Passivformen werden in der deutschen Grammatik als "Vorgangspassiv" bezeichnet, wenn sie in genau derselben Weise wie das aktivische Verb im typischen Fall Vorgänge bezeichnen (neben anderen Möglichkeiten allerdings). Der Begriff "Vorgangspassiv" steht in Kontrast vor allem zum "Zustandspassiv".

Passiv mit „werden“[Bearbeiten]

Die häufigste Passivform des Deutschen ist die Bildung mit dem Hilfsverb werden. Im Unterschied zu werden als Hilfsverb des Futurs verbindet sich das passivische werden mit einer Verbform, die als Partizip bezeichnet wird, also mit dem Präfix ge- (soweit kein anderes Präfix am Verb vorliegt) und der Endung -t/-n, z. B. wurde ge-mäh-t, wurde zerbroch-en.

Das Hilfsverb werden selbst steht in der Hierarchie der Hilfsverben dem Vollverb am nächsten:

...dass die Wiese gemäht + werden + soll.
...dass die Wiese gemäht + worden + sein + könnte.

Das Passiv-Hilfsverb werden bildet daher auch alle Flexionsformen des deutschen Verbs aus (wiederum anders als das werden zur Markierung des Futurs), d.h. alle Zeitstufen, sowie auch Konjunktiv und alle Infinitivformen.

Das Passivhilfsverb kann so in beliebige andere Hilfsverbkonstruktionen eingebettet werden (z. B. auch noch Futur exakt etc.). Die Partizipform, die das Passivhilfsverb im Perfekt annimmt, ist irregulär, da ohne ge-Präfix gebildet.

Tempus Aktiv Passiv
Präsens Sie ruft mich. Ich werde von ihr gerufen.
Perfekt Sie hat mich gerufen. Ich bin von ihr gerufen worden.
Präteritum Sie rief mich. Ich wurde von ihr gerufen.
Futur Sie wird mich rufen. Ich werde von ihr gerufen werden.

Passiv mit „bekommen“[Bearbeiten]

Ein Passiv kann auch mit den Hilfsverben bekommen und (umgangssprachlicher) kriegen gebildet werden. Diese Variante des Passiv wird als bekommen-Passiv, „Rezipientenpassiv“, „Benefizientenpassiv“ oder „Dativpassiv“ bezeichnet.[1] Genauso wie das Passiv mit werden führt es zur Tilgung des ranghöchsten Arguments, seine Besonderheit ist jedoch, dass das Akkusativobjekt unverändert erhalten bleibt und stattdessen ein Dativobjekt in die Subjektposition aufrückt:

Aktivsatz: Der Lehrer nahm dem Schüler das Handy ab.
Argumente des Verbs abnehmen (x,y,z)
• x = Verursacher (Agens) als Subjekt,
• y = Besitzer od. negativ Betroffener als Dativ-Objekt,
• z = übertragener Gegenstand (Thema) als Akkusativ-Objekt
Passivierung: Der Schüler bekam das Handy [vom Lehrer] abgenommen.
Argumente des passivierten Verbs: abnehmen ( [x], y, z),
• Agens unterdrückt
• y = Besitzer / negativ Betroffener als Nominativ-Subjekt
• z wie oben

Gerade in der Kombination bekommt es weggenommen ist sichtbar, dass bekommen hier als Hilfsverb dient und nicht in seiner normalen Bedeutung als Vollverb.

Gebildet wird diese Variante des Passivs von vielen Verben, die sowohl Dativ- als auch Akkusativobjekt haben. Verben, die einen Dativ als einziges Objekt bei sich haben, nehmen in unterschiedlichem Ausmaß an dieser Konstruktion teil (hier gibt es auch schwankende Beurteilungen bei einzelnen Beispielen):

Die Leute applaudierten ihm –– Er bekam applaudiert.
Die Leute widersprachen ihm –– ? Er bekam widersprochen.
Der Mann glich ihm –– (NICHT) * Er bekam geglichen.

Sonderfälle und Kontroversen[Bearbeiten]

Das Zustandspassiv[Bearbeiten]

Hauptartikel: Zustandspassiv

Neben dem Vorgangspassiv mit werden existiert eine Konstruktion, die in manchen Arbeiten als eine weitere Variante des Passives erwogen wird, d.h. als eine weitere Hilfsverbkonstruktion mit einer Partizipform des Verbs:

Die Türe wird geöffnet. (Vorgangspassiv)
Die Türe ist geöffnet.  (Zustandspassiv)

Die Mehrheitsmeinung in der linguistischen Literatur[2] ist hingegen, dass die beiden Konstruktionen nicht parallel sind, sondern dass das Zustandspassiv eine Konstruktion ist, die das Verb sein in der Funktion der Kopula enthält, und die Partizipform in der Funktion eines prädikativen Adjektivs (wogegen es sich im Vorgangspassiv um eine infinite Verbform handelt).

Die Bedeutung des Zustandspassivs ist meistens die eines Resultatszustandes, der vom zugrundeliegenden Verb abgeleitet ist. Im Beispiel Die Türe ist geöffnet wird z. B. der Zustand bezeichnet, der durch das Öffnen herbeigeführt wurde, also wie in Die Tür ist offen, nur dass das Offensein als Folge eines vorherigen Ereignisses präsentiert wird.

Die Analyse als Konstruktion aus Kopula + Adjektiv zusammen mit der speziell resultativen Bedeutung macht es möglich, dass beim "Zustandspassiv" keine Passivierung im engeren Sinn vorliegt, sondern der Fall, dass das adjektivische Partizip ein Produkt eines Wortbildungsvorgangs ist, der Bedeutung und Valenz verändert (ähnlich wie es oben beim Antikausativ dargestellt wurde). (Für Einzelheiten siehe den Hauptartikel.)


Verben ohne Passiv[Bearbeiten]

Im Deutschen können neben transitiven Verben auch viele intransitive Verben ein Passiv bilden (nämlich ein unpersönliches Passiv); es gibt jedoch in beiden Gruppen verschiedene Unterklassen, die aus Gründen, die mit ihrer Bedeutung zusammenhängen, keine Passivierung erlauben. (Die genannten Einschränkungen gelten wohlgemerkt nur für das Vorgangspassiv, nicht unbedingt immer für Konstruktionen von der Form des Zustandspassivs).

Bei transitiven Verben[Bearbeiten]

Verben, die einen hohen Grad an Transitivität aufweisen, z. B. eine dynamische Situation beschreiben und ein typisches Agens enthalten, sind meist passivierbar. Unter den transitiven Verben, die nicht passivierbar sind, finden sich u.a. folgende Typen:

  • Verben die statische Relationen bezeichnen, z. B. enthalten, haben.
(NICHT:) * Von der Flasche wird Wasser enthalten, 
         * Von vielen Leuten wird Schnupfen gehabt.
  • Verben, deren Nominativsubjekt den Auslöser einer Wahrnehmung und deren Akkusativ- oder Dativobjekt den Wahrnehmenden (Experiencer) bezeichnet, z. B. gefallen, ärgern:
(NICHT:) * Mir wird von den Schuhen gefallen
         * Ich werde von diesem Fehlschlag geärgert 

(Anders ist es, wenn das Subjekt von ärgern eine aktive Person ist, wie in: Er wird von seinem großen Bruder geärgert)

  • Nicht passivierbar sind ferner reflexive Verben (mit dem Reflexiv als Akkusativobjekt). Ein passiviertes Verb kann somit niemals eine reflexive Interpretation haben. Beispiel: Das Kind wurde gekämmt verweist auf eine andere Person als ungenannten Agens; der Satz ist nicht deutbar als eine Passivierung von Das Kind kämmte sich.

Bei intransitiven Verben[Bearbeiten]

Intransitive Verben, die kein Passiv bilden können, sind neben unsystematischen Einzelfällen die Klasse der "unakkusativischen Verben", die häufig dadurch auffallen, dass ihr Subjekt eine nicht-agentive semantische Rolle trägt und dass sie das Perfekt mit dem Hilfsverb sein statt haben bilden. (Siehe den verlinkten Artikel für Erläuterungen zum Begriff "Unakkusativität")

Textfunktionen des Passivs[Bearbeiten]

Informationsstruktur und Kohäsion[Bearbeiten]

Passivierung kann ein wichtiges Mittel sein, um die Informationsgliederung in einem Satz so zu beeinflussen, dass er besser in einen Textzusammenhang passt. Da durch Passivierung ein zugrundeliegendes Objekt in die Subjektposition geholt werden kann, können durch Passivierung die Rollen von Subjekt und Satzgegenstand zur Deckung gebracht werden, wo sie sich ansonsten auf Subjekt und Objekt verteilen würden. In Sprachen mit relativ starrer Wortstellung wie dem Englischen erklären sich viele Passivierungen dadurch, dass das zugrundeliegende Objekt so als Subjekt an den Satzanfang gelangt, wo es als Topik bzw. Satzgegenstand dienen kann. Da das Deutsche so viel Wortstellungsfreiheit besitzt, dass auch Akkusativobjekte etc. an den Satzanfang umgestellt werden können, ist dieser Prozess im Deutschen aber vergleichsweise weniger wichtig:

Englisch: This text can't be read without glasses.
Deutsch: Diesen Text kann man ohne Brille gar nicht lesen.

Da im Deutschen sowohl ein Akkusativ als auch ein Dativ durch Passivierung zum Subjekt werden kann, lassen sich hierdurch leicht Satzreihen bilden, bei denen Aussagen mit verschiedenen Verben an dasselbe Subjekt angeschlossen werden können:[3]

Eri fuhr zu schnell, --i wurde von der Polizei angehalten und --i bekam den Führerschein entzogen.

Stilistik[Bearbeiten]

Stilistisch haben Passivkonstruktionen ähnliche Wirkungen wie ein Nominalstil. Aktivsätze gelten als lebendiger, beweglicher und verständlicher.

Durch das Passiv wird das Agens (die handelnde Person, der konkrete Akteur) nicht genannt. Eine Aussage kann dadurch objektiver, neutraler oder bedeutender erscheinen. Das Passiv lässt den Autor in den Hintergrund treten und begünstigt - kritisch betrachtet - eine Entpersönlichung und Anonymisierung.

Passivsätze sind vor allem in der Amtssprache, aber auch in der Wissenschaftssprache häufig. In der gesprochenen Umgangssprache überwiegen die Aktivsätze bei weitem.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Aktiv – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Passiv – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Duden. Die Grammatik. 8. Auflage. Dudenverlag, Mannheim, Wien, Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04048-3, S. 550f.
  2. Ausführliche Untersuchung mit Literaturzusammenfassung: Rapp (1997); neuere Untersuchung, die diese Analyse bekräftigt: Maienborn (2007)
  3. Beispiel aus Diedrichsen (2004), S. 59.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Elke Diedrichsen: The German ‘bekommen-passive’ and RRG. In: Linguistic theory and practice: description, implementation and processing. Nr. 49, 2004.
  •  Hubert Haider: Fehlende Argumente: vom Passiv zu kohärenten Infinitiven. In: Linguistische Berichte. Nr. 101, 1986, S. 3–33.
  •  Oddleif Leirbukt: Untersuchungen zum ‚bekommen’-Passiv im heutigen Deutsch. Niemeyer, Tübingen 1997.
  •  Claudia Maienborn: Das Zustandspassiv. Grammatische Einordnung–Bildungsbeschränkung–Interpretationsspielraum. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik. Nr. 35(1–2), 2007, S. 83–114.
  •  Karin Pittner, Judith Berman: Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. Narr Verlag, Tübingen 2004. Darin: Kapitel 5 „Passiv“.
  •  Irene Rapp: Partizipien und semantische Struktur. Tübingen: Stauffenburg-Verlag. 1997.
  •  Marga Reis: Mona Lisa kriegt zu viel – Vom sogenannten ‚Rezipientenpassiv’ im Deutschen. In: Linguistische Berichte. Nr. 96, 1985, S. 140–155.
  •  Paul Valentin: Zur Geschichte des deutschen Passivs. In: C.R.L.G. (Hrsg.): Das Passiv im Deutschen (= Linguistische Arbeiten 183). Niemeyer, Tübingen 1987, S. 3–15.
  •  Heide Wegener: Er bekommt widersprochen. – Argumente für die Existenz eines Dativpassivs im Deutschen. In: Linguistische Berichte. Nr. 96, 1985, S. 127–139.