Aktivator (Genetik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Aktivator in der Genetik ist ein DNA-bindender Stoff, z. B. die niedermolekulare Arabinose oder Regulator-Proteine, die an die Operator-Bindestelle, in 3'-Richtung vor dem Operator binden und dadurch die Affinität der RNA-Polymerase an den Promotor erhöht, wodurch die Transkription des Gens (oder Operons) aktiviert wird. Der Aktivator wird durch einen Coaktivator (Signalstoff) beziehungsweise Induktor aktiviert.

Man unterscheidet zwischen konstitutiven und regulierten Aktivatoren.

Beispiel[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Doris Freudig, Rolf Sauermost (Red.): Lexikon der Biologie. Band 1: A bis Arjona. Studienausgabe. Elsevier Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg u. a. 2006, ISBN 3-8274-0326-X.