al-Islah

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Die Jemenitische Versammlung für Reform[1] (arabisch ‏التجمع اليمني للإصلاح‎, DMG at-Taǧammuʿ al-Yamanī li-l-Iṣlāḥ), auch bekannt unter dem Namen Islah oder al-Islah, ist eine politische Partei im Jemen.

Ideologie[Bearbeiten]

al-Islah ist als aus drei Komponenten bestehend beschrieben worden. Zum ersten der politische Anteil, die jemenitische Muslimbruderschaft unter Führung von Mohammed Qahtan. Zum zweiten die Stammeskonföderation unter dem 2007 verstorbenen Scheich Abdullah al-Ahmar, dem sein Sohn Sadiq al-Ahmar gefolgt ist (Sadeqs jüngerer Bruder, Hamid al-Ahmar, ist in der Politik aktiv). Dritte Dimension ist der jemenitische Mainstream-Salafismus, für den der prominenteste sunnitische Gelehrte des Landes steht, Abdul Majeed al-Zindani.

Wahlen[Bearbeiten]

Gegenwärtig steht sie in Opposition zur Regierungspartei Allgemeiner Volkskongress. Bei den letzten Parlamentswahlen am 27. April 2003 erhielt al-Islah 22,6 % der Stimmen und 46 von 301 Sitzen im Parlament. Die bekannteste Abgeordnete von al-Islah ist Tawakkul Karman, die 2011 als erste Frau aus dem arabischen Raum mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Guido Steinberg: Der nahe und der ferne Feind: die Netzwerke des islamistischen Terrorismus, C.H. Beck, 2005