Alabama Crimson Tide

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Die University of Alabama hat 19 verschiedene Sportteams. Sowohl männliche als auch weibliche Teams werden als Crimson Tide bezeichnet. Die Crimson Tide nehmen an der NCAA Division I als ein Mitglied der Southeastern Conference in der Western Division teil.

Die größten Rivalen der Alabama Crimson Tide sind die Tigers der Auburn University und die Volunteers der University of Tennessee. Die Rivalität mit Auburn ist besonders stark, da beide Teams in nahezu jeder Sportart jedes Jahr aufeinandertreffen. Laut Sports Illustrated und ESPN ist die Rivalität der Footballmannschaften von den Auburn Tigers und den Crimson Tide, der so genannte Iron Bowl, die zweitstärkste nach der Baseballrivalität der Boston Red Sox und der New York Yankees.

Andere große Rivalen sind die Mississippi State Bulldogs, die Louisiana State Tigers, die Ole Miss Rebels und die Georgia Bulldogs.

Football[Bearbeiten]

Der Jurastudent der University of Alabama William G. Little erlernte an der Schule in Andover, Massachusetts Football zu spielen und begann Anfang des Jahres 1892, Studenten der University of Alabama Football beizubringen. Später im Jahr formte die Universität ein offizielles Team aus 19 Spielern, mit Little als Kapitän und E. B. Beaumont als Head Coach. Seitdem hat die Footballabteilung der Alabama Crimson Tide 22 SEC Titel und 15 Nationale Meisterschaften gewonnen. Zusammen mit den 15 von der Universität ausgewiesenen Meisterschaften nennt die NCAA Alabama als Meister der Saisons 1945, 1966, 1967 und 1977. Diese Meisterschaften werden jedoch nicht von der Universität beansprucht.

Außerdem nahm das Team an 56 Bowls teil, beginnend mit dem Rose Bowl im Jahre 1926 bis zum Rose Bowl 2010. In diesen 56 Spielen hat Alabama eine Statistik von 32-21-3, also 32 Siegen, bei 21 Niederlagen und 3 Unentschieden. Seit 1913 waren 97 Spieler der Crimson Tide All-Americans im ersten Conference Team.

Das Finale der Saison 2012 fand am 9. Januar 2013 in Miami statt. Im BCS National Championship Game bezwangen die Alabama Crimson Tide im ewigen Duell die Fighting Irish von Notre Dame mit 42-14. Sie sind somit die sog. Back to Back National Champions nachdem im Final der Saison 2011 die LSU Tigers mit 21-0 besiegt wurden.

Basketball der Männer[Bearbeiten]

Das Basketballprogramm der Männer wurde fast die ganze Zeit des Bestehens von dem Footballteam überschattet. Jedoch hat das Programm sich innerhalb von mehreren Jahren etabliert, bis es im Jahr 2002 im nationalen Ranking auf Platz 1 war. Die University of Alabama ist nun ein regelmäßiger Titelanwärter, sowohl in der Conference, als auch national, dies war auch schon in den 1980er Jahren unter Trainer Wimp Sanderson der Fall. Unter dem jetzigen Head Coach und früherem Point guard Mark Gottfried verbesserte sich das Team der Crimson Tide innerhalb von sechs aufeinander folgenden Jahren so stark, dass es nun zu den „Elite Eight“ der NCAA gehört.

2005 erlitt das Basketballteam einen leichten Rückschlag als es in der ersten Runde der Playoffs gegen Underdog Milwaukee verlor. Milwaukee wurde von Bruce Pearl, dem jetzigen Head Coach von Tennessee angeführt.

Baseball[Bearbeiten]

Das Baseballteam der Crimson Tide ist traditionell sehr stark. Alabama hat die meisten SEC Titel, zusammen mit der LSU, mit insgesamt 14 Regular Season Titeln.

Das Baseballteam der Crimson Tide war fünfmal in der NCAA College World Series (1950, 1983, 1996, 1997, 1999). Heimspiele werden im Sewell-Thomas Stadium gespielt.

Weblinks[Bearbeiten]

  • RollTide.com – Offizielle Homepage der University of Alabama Crimson Tide

Quellen[Bearbeiten]