Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende |
| Originaltitel | The Alamo |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2004 |
| Länge | 131 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | John Lee Hancock |
| Drehbuch | Leslie Bohem, Stephen Gaghan, John Lee Hancock |
| Produktion | Ron Howard, Mark Johnson |
| Musik | Carter Burwell |
| Kamera | Dean Semler |
| Schnitt | Eric L. Beason |
| Besetzung | |
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Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende (Originaltitel: The Alamo) ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2004 über die Geschehnisse um die Schlacht von Alamo. Regie führte John Lee Hancock, der gemeinsam mit Leslie Bohem und Stephen Gaghan auch das Drehbuch schrieb.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung[Bearbeiten]
Der Film erzählt über den Aufstand der Texaner gegen Mexiko in den Jahren 1835 und 1836. Im Mittelpunkt steht die Verteidigung der befestigten Missionstation Alamo, die vom erst 26-jährigen Offizier William Barret Travis befehligt wird. Nach einer Abstimmung wird der Anführer der Milizionäre (freiwillig für Texas Kämpfende), James Bowie, auch zu deren Befehlshaber erhoben. Travis bleibt die Gewalt über die texanischen Soldaten. Auch Davy Crockett, ein bekannter Volksheld und Politiker ist mit seinen Leuten im "Fort". Die rund 200 Mann hoffen auf Verstärkung gegen die vielen Soldaten von Santa Anna, es kommen aber nur noch 32 Männer an. Travis stellt seinen Soldaten nun sogar frei, ob sie kämpfen und sterben oder lieber kapitulieren wollen, aber keiner von ihnen geht. Nach wochenlanger Belagerung lässt der mexikanische General Santa Anna die Festung stürmen, obwohl er erfährt, dass einen Tag später starke Kanonen eintreffen sollen, die die Festungsmauern zerstören können. Es werden ungefähr 200 Texaner getötet, wobei jedoch weit mehr mexikanische Soldaten sterben. Der kranke, auf dem Sterbebett liegende Bowie erschießt zwei Angreifer bevor er selbst getötet wird.
In der Zwischenzeit hat General Sam Houston genug Zeit eine 800 Mann starke Armee aufzustellen, mit der er sich zunächst immer weiter vor Santa Annas verbliebenen 1400 Mann zurückzieht, bis der für ihn richtige Moment gekommen ist. Er greift dann Santa Annas Armee mit dem Schlachtruf "Remember the Alamo" an und kann in einem kurzen Kampf (in den letzten Filmminuten) dessen Soldaten besiegen. Dieser Sieg über Santa Anna ist später als Schlacht von San Jacinto in die Geschichte eingegangen. Am Ende zwingt Sam Houston Antonio López de Santa Anna die mexikanische Armee aus Texas abzuziehen.
Kritiken[Bearbeiten]
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei historisch genau, aber dramaturgisch nicht gelungen. Er sei „gefühlsmäßig träge“ und sein Tempo sei schwach („emotionally inert and poorly paced“), was ihn nicht hineinziehend und langweilig mache. Der Regisseur versuche vergeblich, den geschichtlichen Gestalten Persönlichkeit zu geben. Berardinelli lobte die „perfekte“ Darstellung von Billy Bob Thornton sowie das „aufrichtige und stoische“ Spiel von Dennis Quaid.[1]
Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 9. April 2004, der Film sei ein guter Film. Er zeige die Einsamkeit der in einem Fort eingeschlossenen Männer, die zwei Wochen lang auf den sicheren Tod warten. Der Film gebe den aus der Popkultur bekannten Davy Crockett und Jim Bowie eine menschliche Gestalt. Die Schlachtszenen seien brutal und unvergesslich.[2]
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei „im Gegensatz zu John Waynes "Alamo" (1960) keine Übung in Sachen Hurra-Patriotismus, sondern ein düsteres episches Geschichtsgemälde, das amerikanische Nationalhelden wie Davy Crockett, General Sam Houston und Jim Bowie als gebrochene Charaktere“ darstelle. Er verliere sich „in seinen vielen Subplots“.[3]
Auszeichnungen[Bearbeiten]
Der Film wurde im Jahr 2005 für den Harry Award nominiert. Mit diesem US-amerikanischen Preis werden Filme ausgezeichnet, die die Geschichte thematisieren.[4]
Hintergründe[Bearbeiten]
Der Film wurde in verschiedenen Orten in Texas gedreht.[5] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 95 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 22,4 Millionen US-Dollar ein.[6] In Deutschland wurde er im Dezember 2004 direkt auf Video veröffentlicht.[7]
Weblinks[Bearbeiten]
- Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende in der Internet Movie Database (englisch)
- Sammlung von Kritiken zu Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Filmkritik von James Berardinelli, abgerufen am 30. Dezember 2007
- ↑ Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 30. Dezember 2007
- ↑ Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 30. Dezember 2007
- ↑ Harry Awards, in der IMDb, abgerufen am 30. Dezember 2007
- ↑ Filming locations für The Alamo, abgerufen am 30. Dezember 2007
- ↑ Box office / business für The Alamo, abgerufen am 30. Dezember 2007
- ↑ Premierendaten für The Alamo, abgerufen am 30. Dezember 2007