Alan Gilbert

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Alan Gilbert (* 23. Februar 1967 in New York City) ist ein US-amerikanischer Dirigent und seit 2009 Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker.

Alan Gilbert ist der Sohn von Michael Gilbert, der bis zu seiner Pensionierung 2001 Geiger bei den New Yorker Philharmonikern war, und Yoko Takebe, die dort ebenfalls bis heute Geigerin ist.[1]

Werdegang[Bearbeiten]

Er studierte Musik an der Harvard University, dem Curtis Institute of Music in Philadelphia und der Juilliard School of Music in New York bei Otto-Werner Mueller.

1994 gewann Alan Gilbert den 1. Preis beim Concours de Genève.

Nach seinem Studium war Alan Gilbert 1995-1997 Assistant Conductor des Cleveland Orchestra unter Christoph von Dohnányi.

Von 2000 bis 2008 war Gilbert Chefdirigent der Königlichen Philharmoniker Stockholm (Kungliga Filharmonikerna) und zusätzlich von 2003 bis 2006 Musikdirektor der Oper von Santa Fe. Seit 2004 ist er Erster Gastdirigent beim NDR Sinfonieorchester in Hamburg, mit dem Gilbert bereits mehrfach auf Tournee war.

Mit der Spielzeit 2009/10 trat Gilbert die Nachfolge von Lorin Maazel als Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker an. Gilbert ist damit der erste gebürtige New Yorker auf diesem Posten. Sein erstes Konzert eröffnete er mit dem Werk EXPO des finnischen Komponisten Magnus Lindberg, der seit September 2009 Composer in Residence bei den New Yorker Philharmonikern ist.

Seit 2009 hat Gilbert außerdem den William Schuman Chair in Musical Studies an der New Yorker Juilliard School inne, wo er unterrichtet und Konzerte leitet.

Privates[Bearbeiten]

Alan Gilbert ist mit der Cellistin Kajsa William-Olsson verheiratet, die bei den Königlichen Philharmonikern Stockholm spielte. Sie haben drei Kinder und leben in New York City und Stockholm.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Daniel J. Wakin (19. Juli 2007). "A Son of the Orchestra Returns as Music Director". New York Times. Abgerufen am 21. Juli 2007
  2. http://www.nytimes.com/2010/07/18/nyregion/18routine.html?_r=1