Alan Parsons

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Dieser Artikel behandelt den britischen Musiker Alan Parsons. Für den Badmintonspieler siehe Alan Parsons (Badminton).
Alan Parsons (2006)

Alan Parsons (* 20. Dezember 1948 in London) ist ein britischer Musiker und Produzent sowie Mitgründer von The Alan Parsons Project.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Als Kind lernte Parsons Klavier, Gitarre und Flöte. Später interessierte er sich mehr für die Arbeit hinter den Kulissen. Er lernte in den Abbey Road Studios in London sein Handwerk und war Assistenz-Toningenieur bei den Aufnahmen zu den Beatles-Alben Abbey Road (1969) und Let It Be (1970). Außerdem war er Toningenieur bei Pink Floyds Album Atom Heart Mother (1970) und hatte seinen Durchbruch als Toningenieur von deren Album The Dark Side of the Moon (1973). Danach saß er für Künstler wie Pilot, Steve Harley, John Miles und Al Stewart am Mischpult.

Als kreativer Kopf mit vielen Ideen für Lieder erwies sich Eric Woolfson, den Parsons bei der Arbeit in den Abbey Road Studios kennenlernte. 1976 adaptierten Parsons und Woolfson diverse Geschichten von Edgar Allan Poe und formten mit Gastmusikern daraus das Album Tales of Mystery and Imagination, das sie unter dem Namen „The Alan Parsons Project“ veröffentlichten. Ihren ersten Top-10-Erfolg hatten sie Ende 1979 in Deutschland mit dem Instrumentalstück Lucifer aus dem Album Eve.

Parsons veröffentlichte – zum Teil mit alten Kollegen aus Project-Tagen wie Stuart Elliott (Schlagzeug) und Ian Bairnson (Gitarre), weitere Alben: Try Anything Once (1993) und On Air (1996) sind im klassischen Rockstil gehalten. Auf den folgenden Alben The Time Machine (1999) und A Valid Path (2004) ist ein Übergang zu Electronica festzustellen.

Parsons war auch der Produzent und Toningenieur bei der Filmmusik zu Richard Donners Film „Der Tag des Falken“ (Ladyhawke) (1985), die von Andrew Powell im typischen Alan-Parsons-Project-Stil komponiert wurde, allerdings auch komplett instrumental ist.

[Bearbeiten] Privates

Parsons ist verheiratet und hat zwei Töchter. Er lebt in Santa Barbara in Kalifornien.[1]

[Bearbeiten] Diskografie (Solo)

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Try Anything Once
  DE 78 29.11.1993 (9 Wo.)
  CH 34 21.11.1993 (2 Wo.)
Alan Parsons Live
  DE 86 30.01.1995 (7 Wo.)
On Air
  DE 61 30.09.1996 (18 Wo.)
The Time Machine
  DE 98 27.09.1999 (1 Wo.)
A Valid Path
  DE 72 13.09.2004 (3 Wo.)

[Bearbeiten] Studioalben

  • 1993: Try Anything Once
  • 1996: On Air
  • 1999: The Time Machine
  • 2004: A Valid Path

[Bearbeiten] Livealben

  • 1994: Alan Parsons Live
  • 2010: Eye 2 Eye: Live in Madrid

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Familie und Wohnort

[Bearbeiten] Weblinks

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