Albaner in der Schweiz

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Tabelle der zehn meist gesprochenen Sprachen in der Schweiz im Jahr 2000; Albanisch ist dunkelorange dargestellt: rund 95.000 Sprecher
Albanisch als Hauptsprache in der Schweiz laut Volkszählung 2000

Die Albaner in der Schweiz sind seit den 1990er Jahren eine der grössten Ausländergruppen des Landes und kommen vorwiegend aus dem Kosovo und Mazedonien. Zur selben Zeit wurde die Schweiz zu einem wichtigen Zentrum der albanischen Diaspora. Albaner aus Albanien gibt es hingegen sehr wenige im Land.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es nur sehr vereinzelte Kontakte zwischen Albanien und der Schweiz. Der älteste historische Nachweis stammt aus dem Jahr 1431, als albanische Bischöfe ans Konzil von Basel eingeladen wurden. Andreas von Kram, Bischof aus Albanien, lebte ab 1482 in Basel. Andreas von Kram publizierte Schmähschriften und ein Pamphlet, in dem er ein weiteres Konzil von Basel forderte, auf dem Reformen für den päpstlichen Hof eingeleitet werden sollten. Als sich die Stadt Basel durch den päpstlichen Kirchenbann bedroht sah, wurde er im Spalenschwibbogen inhaftiert. 1484 erhängte er sich in seiner Zelle. 1556 erschien in Basel eine Neuauflage von Marin Barletis Buch „De obsidione Scodransi“ (Die Belagerung Shkodras) aus dem Jahr 1504.[1][2]

Die unter dem Pseudonym Dora d’Istria publizierende albanisch-rumänisch Schriftstellerin Helena Fürstin Koltsova-Massalskaya, geborene Elena Ghica, lebte zur Mitte des 19. Jahrhunderts während mehrere Jahre in der Schweiz. In ihrem Buch Die deutsche Schweiz und die Besteigung des Mönchs berichtete sie auch von einer Bergtour im Berner Oberland im Juni 1855, auf der sie angeblich zusammen mit ihren Führern als erste den Mönch (4'107 m ü. M.) bestieg. Es wird aber davon ausgegangen, dass sie nur bis zum Mönchsjoch gelangte und die Erstbesteigung erst zwei Jahre später erfolgte.[3] Sie war aber die erste Frau, die in die Region des Jungfraujochs aufgestiegen war.[1]

Zur Zeit der albanischen Nationalbewegung waren viele Gründerväter Albaniens in der Schweiz. Naim Frashëri erholte sich von einer Krankheit im aargauischen Baden. Die berühmten albanischen Brüder Abdyl, Naim und Sami Frashëri wollten ein ähnliches Zusammenleben in Frieden wie in der Schweiz auch in Albanien realisieren.[1]

Gedenktafel in Zürich, mit der die kosovo-albanische Emigrantengemeinde ihren Dank für die Aufnahme in der Schweiz während des Kosovokriegs ausdrückt.

In den 1970er Jahren waren die Albaner aus Kosovo und Mazedonien überproportional stark an der jugoslawischen Gastarbeiter-Migration in der Schweiz beteiligt. Als sich in den 1990er Jahren die politische Situation im Kosovo zuspitzte und die Wirtschaftslage im Südwestbalkan verschlechterte, liessen viele hier seit Jahrzehnten in der Schweiz arbeitende Albaner ihre Familien nachziehen. Anderen Kosovo-Albanern wurde in der Schweiz Asyl gewährt. Während des Kosovokriegs nahm die Schweiz aus humanitären Gründen nochmals Tausende von Albanern vorübergehend auf,[1] wofür sich der kosovarische Staat mit einer Gedenktafel in Zürich bei der Schweiz bedankte.[4]

In den 1990er Jahren diente die Schweiz als wichtiges Zentrum für die albanische Diaspora aus Kosovo. In der Schweiz wurden mehrere albanischsprachige Zeitungen herausgegeben, während sie der UÇK als Basis für Finanzierungen und Organisation diente.

Der Zusammenbruch des kommunistischen Regimes in Albanien war hingegen nur von geringer Bedeutung für die albanische Diaspora in der Schweiz. Im Gegensatz zu Nachbarländern wie Italien und Deutschland nahm die Schweiz kaum albanische Staatsbürger auf und führte illegal Eingewanderte konsequent zurück.

Im Mai 2011 wurde ein Dachverband aller Albaner in der Schweiz in Bern gegründet. Der albanische Dachverband möchte als Lobby funktionieren für die Albaner aus allen albanischen Gebieten auf dem Balkan.

Statistik[Bearbeiten]

Anzahl und Herkunft[Bearbeiten]

In der Schweiz wurden bis anhin keine Statistiken erhoben, wie viele Personen sich als Albaner bezeichnen. Auf Basis der Volkszählung im Jahr 2000 wurde die Zahl der Albanisch-Sprechenden auf 170'000 geschätzt.[5] 2012 lebten in der Schweiz 1302 Personen aus Albanien, 79’261 mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und 61’668 mit mazedonischer Staatsangehörigkeit, wobei weder alle Kosovaren noch alle Mazedonier Albaner sind.[6] Die gesamte Zahl der in der Schweiz lebenden Personen albanischer Abstammung inklusiver Eingebürgerter und Doppelbürger wird aktuell auf rund 200’000 geschätzt.[1][7] 2,6 % der ständigen Bevölkerung in der Schweiz im Jahr 2012 gab an, Albanisch als Hauptsprache zu benutzen, was 172.710 (Kinder unter 15 Jahre ausgenommen) entspricht.[8] Hochgerechnet auf die ganze Bevölkerung ergibt das eine Zahl von über 200’000 Personen. Damit gehören die Albaner nebst den 291'822 Italienern, den 284’172 Deutschen und den 237’945 Portugiesen zu den grössten Ausländergruppen in der Schweiz.[6]

Die Albaner konzentrieren sich in der Deutschschweiz. Wichtige Zentren der albanischen Diaspora in der Schweiz sind Zürich, Basel, Bern, Winterthur und St. Gallen.

Die Anzahl der in der Schweiz lebenden Albaner wurde bisher nicht amtlich erfasst, weil in amtlichen Statistiken Ausländer nach ihrer Staatsangehörigkeit differenziert werden. Albaner wurden je nach dem als albanische, mazedonische, Schweizer oder serbische Staatsangehörige erfasst. Personen aus dem Balkan lassen sich überdurchschnittlich häufig einbürgern.[9] Diese eingebürgerten Schweizer verschwinden in den Statistiken komplett.[5]

Religion[Bearbeiten]

Unter Albanern ist die Mehrheit Anhänger der sunnitischen Glaubensrichtung des Islams, aber auch andere Auslegungen des Korans bzw. Islams wie die aus der Schia hervorgegangene Bektaschi sind vertreten. Daneben finden sich auch über 20.000 Christen Vertreter verschiedener Kirchen in der Schweiz, mehrheitlich Angehörige der grössten Ausländergemeinde der kosovarischen Katholiken.[7][10]

Migrationssituation[Bearbeiten]

Albaner feiern in Lausanne am 17. Februar 2008 die Unabhängigkeitserklärung der Republik Kosovo.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bis in die 1980er Jahre waren fast nur männliche Gastarbeiter in der Schweiz, die in der Gesellschaft aufgrund ihrer jugoslawischen Staatsangehörigkeit kaum als Albaner wahrgenommen wurden. Viele hielten sich so lange in der Schweiz auf, so dass es ihnen später möglich wurde, vom Familiennachzug zu profitieren.[5] Damit stieg die Zahl der Albaner in der Schweiz sprunghaft an, als die Situation in den 1990er Jahren in Kosovo immer schwieriger wurde. Sowohl das Aufnahmeland als auch die Albaner waren auf diese Situation schlecht vorbereitet und bekundeten Mühe mit der Bewältigung der Situation.

Schwierige Akzeptanz im Gastland[Bearbeiten]

Nicht selten ist die albanische Diaspora in der Schweiz von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus betroffen. Durch vielfältige Integrationsschwierigkeiten und Straftaten einiger krimineller Albaner entstanden bei vielen Schweizern Vorurteile gegenüber der ausländischen Gruppe, die zu Angst, Hass und Unsicherheit führen.[5][11]

Politische Parteien, die öffentlich gegen eine zu hohe Einwanderung und für den Konservativismus der traditionellen schweizerischen Kultur eintreten – hier ist vor allem die Schweizerische Volkspartei (SVP) zu nennen – stärken diese negative Haltung bei vielen Parteianhängern.[12] Diese Parteien lancierten schon einige Male Volksinitiativen, die von den Albanern als diskriminierend bezeichnet wurden.[13][14] 2009 wurde die eidgenössische Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» vom Schweizer Volk angenommen. Viele muslimische Albaner waren empört über dieses Resultat und bekundeten ihre Ablehnung. 2010 folgte die sogenannte „Ausschaffungsinitiative“, welche ebenfalls vom Stimmvolk angenommen wurde. Laut dem Gesetz sollen Ausländer, die schwere Straftaten begangen haben, vom Land verwiesen werden. Die auf die Ausländerkriminalität bezogene Initiative sollte so die Kriminalitätsrate senken und auch die Einbürgerung von Ausländern erschweren. Das von der SVP entworfene „Schäfchenplakat“ erregte international Aufmerksamkeit und wurde wieder von vielen Emigranten-Organisationen in der Schweiz als diskriminierend bezeichnet.[15]

In ihrem Jahresreport stellte Amnesty International im Jahr 2010 fest, dass durch die „Anti-Minarett-Initiative“ die Muslime in der Schweiz stigmatisiert wurden und allgemein der Rassismus in der Schweiz zugenommen hat.[16]

Organisation[Bearbeiten]

Seit den 1990er Jahren sind in der Schweiz zahlreiche Vereine entstanden, welche die Repräsentation der albanischen Diasporagemeinde zum Ziel hatten. Zuerst waren dies nur religiöse und heimatliche Gruppierungen in einigen Großstädten, später wurden Organisationen und Gemeinschaften gegründet, welche alle Albaner in der ganzen Schweiz vertreten sollen. Zu den mitgliederstärksten Vereinigungen gehört die Albanische Gemeinschaft in der Schweiz (albanisch Bashkësia Shqiptare në Zvicër).[17] Für die Muslime tritt vor allem die Union der albanischen Imame in der Schweiz (alb. Unioni i imamëve shqiptarë në Zvicër) und der albanisch-islamischer Dachverband Schweiz (alb. Bashkësia Islame Shqiptare Zvicër) auf.[18][19] Zu den größten intellektuellen Gruppierung zählt die Vereinigung der albanischen Intellektuellen in der Schweiz (alb. Bashkimi i Intelektualëve Shqiptarë në Zvicër).[20]

Medien[Bearbeiten]

Die Tageszeitung Fakti ist die bekannteste Zeitung der albanischen Gemeinde und nimmt zusammen mit der Online-Plattform Albinfo.ch an der Meinungsbildung der Diaspora teil.[21] Die Gratiszeitungen Albsuisse und Tung erscheinen seit 2007 respektive 2008. Erstere wird als integrationsförderndes Projekt von diversen Kantonen unterstützt.[22]

Bekannte Albaner in der Schweiz[Bearbeiten]

Xherdan Shaqiri im Dress der Schweizer Fussballnationalmannschaft
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft
Musik und Unterhaltung
Thaiboxen
Fussball

Von den 21 Spielern der U-17-Fussballnationalmannschaft, die 2009 Weltmeister wurde, waren drei albanischer Herkunft: Frédéric Veseli, Pajtim Kasami und Granit Xhaka. Beim Qualifikationsspiel zur Fußball-Europameisterschaft 2012 gegen England im Juni 2012 spielten mit Behrami, Xhaka, Shaqiri, Džemaili und Mehmedi fünf Schweizer mit albanischen Wurzeln. Heftige Diskussionen gab es auch im Vorfeld dieser Spiele gegen Albanien in der WM-Qualifikation 2014, als fünf Albaner für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten wurden.[24][25][26]

Auch mehrere Spieler der albanischen Fussballnationalmannschaft sind in der Schweiz aufgewachsen und haben zum Teil in der Schweizer-U21-Nationalmannschaft gespielt, bevor sie für Albanien angetreten sind.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Albert Ramaj: Die Albaner in der Schweiz. In: „Albsuisse“ (Hrsg.): Geschichtliches – Albaner in der Schweiz seit 1431. Band 1, Nr. 6, Zürich Juni 2009, S. 13–14 (Online (PDF; 815 kB), abgerufen am 22. Mai 2012).
  •  Hans-Peter von Aarburg, Sarah Barbara Gretler: Kosova-Schweiz: Die albanische Arbeits- und Asylmigration zwischen Kosovo und der Schweiz (1964-2000). Lit Verlag, Zürich 2008, ISBN 978-3-03735-250-2. (Deutschland: ISBN 978-3-8258-1371-0); Kurzpräsentation (PDF; 615 kB)
  •  Ueli Leuenberger, Alain Maillard: Les damnés du troisième cercle – Les Kosovars en Suisse 1965/1999. Éditions Metropolis, Genf 1999, ISBN 2-88340-100-4.
  •  Xhevdet Kallaba, Kan Poldervaart (Hrsg.): Kosovo–Schweiz–Kosova – Flucht und Rückkehrbewegung 1998–2001. Verlag der Schweizerischen Stiftung des Internationalen Sozialdienstes, Zürich 2005, ISBN 3-907873-06-8.
  •  Barbara Burri Sharani, Denise Efionayi-Mäder, Stephan Hammer, Marco Pecoraro, Bernhard Soland, Astrit Tsaka, Chantal Wyssmüller, Bundesamt für Migration (Hrsg.): Die kosovarische Bevölkerung in der Schweiz. Bern August 2010 (Online (PDF; 2,9 MB), abgerufen am 22. Mai 2012).
  •  Rexhep Rifati, Albanisches Institut (Hrsg.): Shqiptarët në Zvicër – 1001 pamje. St. Gallen 2013, ISBN 978-3-9523077-9-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Albert Ramaj: Die Albaner in der Schweiz: Geschichtliches – Albaner in der Schweiz seit 1431 (PDF; 815 kB)
  2. Lidhja e kombeve dhe çështja shqiptare. In: Zëri i Kosovës. 15. April 2011, abgerufen am 6. April 2012 (albanisch).
  3. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 3: Krailigen – Plentsch. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1905, S. 384, Stichwort Mönch  (Scan der Lexikon-Seite).
  4. SDA: Dank der Republik Kosovo an die Schweiz. In: Blick online. 29. Oktober 2008, abgerufen am 22. Mai 2012.
  5. a b c d  Hans-Peter von Aarburg, Sarah Barbara Gretler: Kosova-Schweiz: Die albanische Arbeits- und Asylmigration zwischen Kosovo und der Schweiz (1964–2000). Lit, Zürich 2008, ISBN 978-3-03735-250-2.
  6. a b Wohnbevölkerung nach Bevölkerungstyp und Staatsangehörigkeit. Abgerufen am 16. März 2014.
  7. a b Im Namen aller Albaner eine Moschee?
  8. Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Hauptsprache, 2012. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 16. März 2014 (XLS).
  9.  Bundesamt für Statistik: Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz - Bericht 2008. Neuchâtel 2008, ISBN 978-3-303-01243-7.
  10. Albanermission Nordwestschweiz feiert Doppel-Jubiläum in Aarau (Commniqué der Römisch-katholischen Kirche im Aargau). In: kath.ch. 25. Oktober 2010, abgerufen am 19. Februar 2011.
  11. Grégoire Nappey: Die Albaner werden dereinst so integriert sein, wie die Italiener. 27. Mai 2011, abgerufen am 22. Mai 2012 („… Die soziale Diskriminierung durch dumpfe Klischees wie «alles Diebe, Schmuggler und Mörder» geht mit diffusen Ängsten einher: «Sie nehmen uns die Arbeit weg.» …“).
  12. Lukas Mäder: SVP mit Ausländerpolitik auf dem Vormarsch. 8. Dezember 2009, abgerufen am 22. Mai 2012.
  13. Imam Rehan Neziri: Stellungnahme zur Minarett-Initiative für E1NS Magazin. Abgerufen am 16. September 2014.
  14. Zentralrat will Minarettverbot kippen. 29. November 2010, abgerufen am 22. Mai 2012 („… Das Minarettverbot ziele eindeutig auf eine Herabsetzung der Muslime in der Schweiz ab. …“).
  15. Bashkim Iseni: Toni Brunner: „Die SVP schätzt die grosse Zahl von Albanern, die in der Schweiz leben“. 8. September 2011, abgerufen am 16. September 2014 (Interview mit dem Parteivorsitzenden der SVP, Toni Brunner).
  16. Amnesty International: Mehr Rassismus in der Schweiz. 27. Mai 2010, abgerufen am 16. September 2014: „Muslime seien von den Befürwortern des Minarett-Verbots stigmatisiert worden, heisst es im Jahresreport 2010 von Amnesty International. Auch die Gesetze gegen Rassismus in der Schweiz würden nur bedingt wirken. […]“
  17. Bashkësia Shqiptare në Zvicër. Abgerufen am 22. Mai 2012.
  18. Unioni i imamëve shqiptarë në Zvicër. Abgerufen am 22. Mai 2012.
  19. Albanische Imame vereinigen sich. 27. Februar 2012, abgerufen am 22. Mai 2012.
  20. Bashkimi i Intelektualëve Shqiptarë në Zvicër. Abgerufen am 22. Mai 2012.
  21. Website von „Albinfo.ch“. Abgerufen am 22. Mai 2012 (albanisch und deutsch).
  22. Albsuisse: about us. Abgerufen am 22. Mai 2012.
  23. Imam Mustafa Memeti
  24. Benjamin Steffen: Zwei Herzen in der Brust. In: NZZ online/NZZ am Sonntag. 9. September 2012, abgerufen am 10. September 2012.
  25. Eva Tedesco: „Kann sein, dass wir provoziert werden“. In: 20minuten online. 10. September 2012, abgerufen am 10. September 2012.
  26.  Flurin Clalüna: Die hässliche Geschichte vom „Landesverrat“. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 210, 10. September 2012, S. 29 (Artikel auf NZZonline).