Albatros Al 101

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Albatros Al 101
Albatros L101 0895-4.jpg
Typ: Schulflugzeug
Entwurfsland: Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich
Hersteller: Albatros Flugzeugwerke
Produktionszeit: 1930 - 1932
Stückzahl: 83 [1]

Die Albatros Al 101 (Werksbezeichnung L 101) war ein zweisitziges Schulflugzeug der Albatros Flugzeugwerke.

Geschichte[Bearbeiten]

1930 entwarf das Konstruktionsbüro der Albatros Flugzeugwerke die L 101, die etwa 1931 die RLM-Bezeichnung Al 101 erhielt. Als Focke-Wulf im Jahre 1932 die Albatros-Werke übernahm, wurde die Al 101 weitergebaut, da immer wieder neue Aufträge für dieses gutmütige Schulflugzeug eingingen.

Konstruktion[Bearbeiten]

Die zweisitzige Al 101 war ein abgestrebter Hochdecker. Sie erhielt gegenüber ihren Vorgängern vor allem zwei wichtige Neuerungen: Das Tragwerk bestand vollständig aus einer Metallgerippekonstruktion und aus Sicherheitsgründen wurde die Hochdeckeranordnung gewählt. Zur platzsparenden Hangarierung waren außerdem die Tragflächen zurückklappbar. Als Triebwerke standen der Argus As 8 (Al 101), der Cirrus "Hermes" (Al 101 A) und der Argus As 8 a (Al 101 C und D) zur Auswahl.

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Al 101 Al 101 A Al 101 C und D
Länge: 8,50 m
Spannweite: 12,50 m
Leermasse: 515 kg
Startmasse: 830 kg
Antrieb: Argus As 8 Cirrus "Hermes" Argus As 8 a
Leistung: 70 kW (95 PS) 85 kW (115 PS) 88 kW (120 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 171 km/h
Landegeschwindigkeit: 70 km/h
Reichweite: 930 km
Besatzung: 2

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Peter W. Cohausz, Deutsche Flugzeuge bis 1945, Aviatic Verlag