Alberschwende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alberschwende
Wappen von Alberschwende
Alberschwende (Österreich)
Alberschwende
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bregenz
Kfz-Kennzeichen: B
Fläche: 21,11 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 9° 49′ O47.459.8166666666667721Koordinaten: 47° 27′ 0″ N, 9° 49′ 0″ O
Höhe: 721 m ü. A.
Einwohner: 3.137 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 149 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6861
Vorwahl: 05579
Gemeindekennziffer: 8 02 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hof 3
6861 Alberschwende
Website: www.alberschwende.at
Politik
Bürgermeister: Angelika Schwarzmann (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2010)
(24 Mitglieder)
16 ÖVP
3 AA
3 UBL
FPÖ
Lage der Gemeinde Alberschwende im Bezirk Bregenz
Alberschwende Andelsbuch Au Bezau Bildstein Bizau Bregenz Buch Damüls Doren Egg Eichenberg Fußach Gaißau Hard Hittisau Höchst Hörbranz Hohenweiler Kennelbach Krumbach Langen bei Bregenz Langenegg Lauterach Lingenau Lochau Mellau Mittelberg Möggers Reuthe Riefensberg Schnepfau Schoppernau Schröcken Schwarzach Schwarzenberg Sibratsgfäll Sulzberg Warth Wolfurt VorarlbergLage der Gemeinde Alberschwende im Bezirk Bregenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf die Pfarrkirche Hl. Martin
Blick auf die Pfarrkirche Hl. Martin
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Alberschwende ist eine Gemeinde mit 3137 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Bregenz des österreichischen Bundeslands Vorarlberg.

Geografie[Bearbeiten]

Alberschwende liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südlich des Bodensees im Bregenzerwald, nordöstlich oberhalb von Dornbirn und südlich der Bregenzer Ach.

37,8 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Den höchsten Punkt im Gemeindegebiet bildet mit 1182 m ü. A. der Brüggelekopf, der Hausberg der Gemeinde, das Gegenstück dazu, der tiefste Punkt im Gemeindegebiet, findet sich mit 440 m ü. A. im Flussbett der Bregenzer Ach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde Alberschwende grenzt mit ihrem Gemeindegebiet an neun andere Vorarlberger Gemeinden. Acht davon liegen wie Alberschwende im politischen Bezirk Bregenz, nämlich Bildstein, Buch, Langen bei Bregenz, Doren, Langenegg, Lingenau, Egg und Schwarzenberg. Einzig die südwestlich von Alberschwende gelegene Stadt Dornbirn befindet sich in einem anderen politischen Bezirk, dem gleichnamigen Bezirk Dornbirn. An die Gemeinde Langen bei Bregenz grenzt Alberschwende auf einer Strecke von nur rund 450 Metern im Flussbett der Bregenzer Ach im äußersten Norden des Gemeindegebiets.

Bildstein

Langen
bei Bregenz


Langenegg

Nachbargemeinden Lingenau
Dornbirn
(Bez. Dornbirn)
Schwarzenberg Egg

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Es gibt nur eine Ortschaft und Katastralgemeinde Alberschwende. Die vier Gemeindeteile sind Müselbach, Fischbach, Dreßlen und Hof. Hauptort ist das Dorf Alberschwende.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname leitet sich ab von einer Rodung (Schwende) durch einen Alberich oder Albrich, der insoferne im Rodungsnamen als erster Siedler Erwähnung fand. Alberschwende wird als Albrichsswendi in einer Schutzurkunde Papst Gregors IX. vom Dezember 1227 erstmals urkundlich erwähnt.

Die Grafen von Bregenz verwalteten in der Zeit zwischen 1000 und 1100 das Gebiet um Bregenz und errichteten in Alberschwende eine Kirche. Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.

Ab etwa 1600 war Alberschwende eigenes Gericht. Von 1805 bis 1814 gehörte Vorarlberg zu Bayern und mit dem Untergang Napoleons dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Alberschwende seit der Gründung des Vorarlberger Landtages 1861.

Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 6,2 Prozent.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

17
3
3
3
17 
Von 26 Sitzen entfallen auf:

Die Gemeindevertretung besteht aus 24 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach der Wahl 2010 ist:

Bürgermeisterin ist Angelika Schwarzmann von der ÖVP, die in der Gemeindevertretungssitzung am 15. März 2013 einstimmig gewählt wurde.[1] Ihr Vorgänger war Reinhard Dür.

Wappen[Bearbeiten]

AUT Alberschwende COA.jpg

Wappenbeschreibung:

Schild linksgeteilt von Silber und Rot. In Silber ein grüner Lindenzweig mit drei Blättern; in Rot ein schwarzer Baumstumpf, darin steckt ein silbernes Beil mit schwarzem Stiel.


Das Wappen wurde der Gemeinde am 22. Dezember 1970 verliehen. Es entstand 1969 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Am Ort gab es im Jahr 2003 56 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 327 Beschäftigten und 52 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 1.220. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle.
Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 54,1 Prozent.

Bildung[Bearbeiten]

In Alberschwende gibt es einen Kindergarten, vier Volksschulen und eine Hauptschule mit insgesamt 407 Schülern (Stand im Januar 2003).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauten und Naturobjekte[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Alberschwende

Sport[Bearbeiten]

Alberschwende ist auch bekannt durch den Eishockeyverein EHC Bregenzerwald. Dieser spielt in der Inter-National-League, der zweithöchsten österreichischen Eishockeyliga und wurde dort in der Saison 2012/13 sensationell Meister.

Außerdem hat Alberschwende einen eigenen Fußballverein mit zahlreichen Mitgliedern. Seit 2013 spielt der FC Alberschwende in der Vorarlbergliga, der höchsten Spielklasse in Vorarlberg.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Käseklatsch im Sommer
  • Rock-Night im Sommer
  • Jugendraum V.I.Pub im alten Feuerwehrhaus

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Töchter und Söhne der Gemeinde:

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alberschwende – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ORF Vorarlberg: Bürgermeisterwechsel in Alberschwende. vorarlberg.orf.at, Artikel vom 15. März 2013.
  2. Sagen-Weg auf den Spuren der drei seligen Geschwister, deus3.com