Alberschwende
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| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Vorarlberg | |
| Politischer Bezirk | Bregenz (B) | |
| Fläche | 21,15 km² | |
| Koordinaten | 47° 27′ N, 9° 49′ O47.459.8166666666667721Koordinaten: 47° 27′ 0″ N, 9° 49′ 0″ O | |
| Höhe | 721 m ü. A. | |
| Einwohner | 3085 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 146 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 6861 | |
| Vorwahl | 05579 | |
| Gemeindekennziffer | 8 02 01 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Hof 3 6861 Alberschwende |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Reinhard Dür | |
| Gemeindevertretung (2005) (24 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Alberschwende | ||
Blick auf die Pfarrkirche Hl. Martin |
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Alberschwende ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bregenz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Alberschwende liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südlich des Bodensees. 37,8 Prozent der Fläche sind bewaldet. Den höchsten Punkt des Ortes bildet mit 1.182 Meter der Brüggelekopf, der Hausberg der Gemeinde. Den tiefsten Punkt bildet mit 440 Meter Seehöhe die Bregenzer Ache. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Alberschwende. Es gibt die drei Ortsteile
- Alberschwende-Müselbach
- Alberschwende-Fischbach
- Alberschwende-Dresslen
[Bearbeiten] Geschichte
Die Grafen von Bregenz verwalteten in der Zeit zwischen 1000 und 1100 das Gebiet um Bregenz und errichteten in Alberschwende eine Kirche.
Alberschwende wird als „Albrichsswendi“ in einer Schutzurkunde Papst Georgs IX. vom Dezember 1227 erstmals urkundlich erwähnt.
Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.
Ab etwa 1600 war Alberschwende eigenes Gericht. Von 1805 bis 1814 gehörte Vorarlberg zu Bayern und mit dem Untergang Napoleons dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Alberschwende seit der Gründung des Vorarlberger Landtages 1861.
Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Bevölkerungsentwicklung
| Volkszählung | Einwohner |
|---|---|
| 2006 | |
| 2001 | 3.021 |
| 1991 | 2.818 |
| 1981 | 2.508 |
| 1971 | 2.276 |
Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2007 der Statistik Austria
Am 23. September 2004 hatte die Gemeinde 3.019 Einwohner. Der Ausländeranteil lag 2002 bei 6,2 Prozent.
[Bearbeiten] Politik
Der Gemeinderat besteht aus 24 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach der Wahl 2005 ist: ÖVP 17 Sitze, Alberschwende Aktiv (AA) (Grüne) 4 Sitze und Unabhängige Bürgerliste Alberschwende (UBL) 3 Sitze. Bürgermeister ist Reinhard Dür, der mit 87,7 Prozent bestätigt wurde.
[Bearbeiten] Name
Der Ortsname leitet sich ab von einer Rodung (=Schwende) durch einen Alberich oder Albrich, der als erster Siedler Erwähnung fand.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde der Gemeinde am 22. Dezember 1970 verliehen.
Schild linksgeteilt von Silber und Rot. In Silber ein grüner Lindenzweig mit drei Blättern; in Rot ein schwarzer Baumstumpf, darin steckt ein silbernes Beil mit schwarzem Stiel.
Das Gemeindewappen entstand im Jahre 1969 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.
[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaften
- Aßmannshardt, einem Ortsteil der Gemeinde Schemmerhofen in Baden-Württemberg
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche St. Martin
- Merbodkapelle
- Diese Wendelinkapelle wird im Volksmund „Merbodkapelle“ genannt. Sie ist mit der Person eines Merbod verbunden, der als Seelsorger von Alberschwende 1120 den Märtyrertod erlitten haben soll.
- Es konnten an dieser Stelle Reste einer romanischen Kirche aus der Mitte des 12. Jahrhunderts nachgewiesen werden. Die heutige Kapelle wurde 1742 im barocken Stil errichtet.[1]
- Dorflinde (ca. 1.000 Jahre alt)
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- „Käseklatsch“ im Sommer
- „Rock-Night“ im Sommer
- Jugendraum „brennpunkt“ im alten Feuerwehrhaus
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Am Ort gab es im Jahr 2003 56 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 327 Beschäftigten und 52 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 1.220. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle.
Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 54,1 Prozent.
[Bearbeiten] Bildung
In Alberschwende gibt es einen Kindergarten, vier Volksschulen und eine Hauptschule mit insgesamt 407 Schülern (Stand im Januar 2003).
[Bearbeiten] Spitzensport
Alberschwende ist auch bekannt durch den Eishockey-Nationalligaverein EHC Bregenzerwald. Die Nationalliga stellt dabei die zweithöchste Spielklasse im Eishockey von Österreich dar.
Außerdem hat Alberschwende einen eigenen Fußballverein mit zahlreichen Mitgliedern. Der Verein spielt in der Landesliga in Vorarlberg.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer
- Edith Peter, österreichische Skirennläuferin
- Hubert Berchtold, österreichischer Skirennläufer
- Michael Gmeiner, Doppeljuniorenweltmeister Ski alpin 2005
- Simon Canaval, Sportfischer (Teilnahme Sillhaitrophy 2007, goldener Barsch 2007), Gewichtheberlandesmeister Amateure 2006
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Alberschwende – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Gemeindedaten von Alberschwende bei der Statistik Austria
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