Albert Becker (Komponist)

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Albert Becker

Albert Ernst Anton Becker (* 13. Juni 1834 in Quedlinburg; † 10. Januar 1899 in Berlin) war ein deutscher Komponist der Romantik.

[Bearbeiten] Leben

Albert Becker studierte von 1853 bis 1856 bei Siegfried Dehn Komposition in Berlin und trat 1854 in die Sing-Akademie zu Berlin ein.

Er war Professor und Kompositionslehrer an der Akademie der Künste. Sein berühmtester Schüler war Jean Sibelius, den er von 1889 bis 1890 in Kontrapunkt unterrichtete.

1890 übernahm Becker die Leitung des Königlichen Domchores in Berlin. Im Jahr 1892 lehnte er es auf Wunsch des Kaisers ab, in Leipzig Wilhelm Rusts Nachfolge als Thomaskantor anzutreten. Becker ist der Großvater des Komponisten Günter Raphael.

[Bearbeiten] Werk (Auswahl)

  • Präludium und Fuge d-Moll op. 9
  • Große Messe b-Moll op. 16 (1878)
  • Präludium und Fuge a-Moll op. 21
  • Reformationskantate op. 28 (1883)
  • Fuge op. 31
  • Salvum fac regem op. 45
  • Liturgische Gesänge für das Kirchenjahr op. 46
  • Phantasie und Fuge op. 52
  • Drei Fugen op. 54
  • Liturgie für den Hauptgottesdienst in der Adventszeit op. 57
  • Liturgische Gesänge für Kirchenchor op.59
  • Selig aus Gnade Kirchenoratorium op. 61 (1890)
  • Aus der Tiefe rufe ich op. 62
  • Zwei Choralmotetten op. 63
  • Drei geistliche Lieder op. 64
  • Reformations-Motette op. 65
  • Drei Choral-Motetten op. 67
  • Hilf mir, Gott! op. 68
  • Weihegesang op. 74
  • Psalm 84 op. 79
  • 4 Psalmen op. 83
  • Die sieben Worte des Erlösers am Kreuze op. 85, Nr. 4
  • Zwiegespräch der Kinder mit dem Christkinde op. 88
  • Kaiserlied op. 89

[Bearbeiten] Weblinks

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