Albert Claude

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Albert Claude (* 24. August 1899 in Longlier; † 22. Mai 1983 in Brüssel) war ein belgischer Forscher, der sich vorwiegend mit der Zellbiologie beschäftigte. 1974 erhielt er den Medizinnobelpreis.

Claude schloss 1928 sein Medizinstudium in Lüttich ab und arbeitete zunächst im Institut für Krebsforschung in Berlin. 1929 übersiedelte er in die USA, wo er am Rockefeller-Institut in New York tätig war. Im Zuge seiner Arbeiten entdeckte er das Endoplasmatische Retikulum und fand auch mehr über die Funktion der Mitochondrien heraus. Seit 1942 beschäftigte er sich auch mit elektronenmikroskopischer Forschung, ein Instrument, das bis dahin noch nicht in der Biologie verwendet wurde.

Obwohl er 1941 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte, kehrte er 1949 nach Belgien zurück und hatte anschließend Professuren sowohl in New York als auch in Löwen inne.

1974 erhielt er zusammen mit George Emil Palade und Christian de Duve den Medizinnobelpreis „für ihre Entdeckungen zur strukturellen und funktionellen Organisation der Zelle“.

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