Albert II. (Belgien)
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Albert II. (* 6. Juni 1934 in Brüssel; ganzer Vorname Albert Felix Humbert Theodor Christian Eugen Maria) ist seit 1993 König der Belgier aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha. Er folgte seinem älteren kinderlosen Bruder Baudouin auf den Thron.
[Bearbeiten] Jugend
Albert, Prinz von Lüttich wurde 1934 im Schloss Stuyvenberg in Brüssel geboren. Albert ist der jüngere Sohn von König Leopold III. und dessen erster Frau Prinzessin Astrid von Schweden. Seine Mutter verlor er allerdings bereits mit einem Jahr, als diese bei einem Autounfall ums Leben kam. Seine Geschwister sind Joséphine Charlotte (1927–2005) und Baudouin (1930–1993). Ferner hat er noch einen Halbbruder Alexander (* 1942) und zwei Halbschwestern Marie-Christine (* 1951) und Marie-Esmeralda (* 1956) aus der zweiten Ehe seines Vaters.
Zu Beginn des zweiten Zweiten Weltkriegs floh der Prinz von Lüttich mit seinen Geschwistern zunächst nach Frankreich, später nach Spanien. Allerdings kehrten sie noch 1940 nach Belgien zurück und lebten in Laeken und in Ciergnon. 1944 wurde er mit seinem Vater, der Stiefmutter und den Geschwistern nach Deutschland und später nach Österreich deportiert. Nach ihrer Befreiung 1945 lebte die Familie bis 1950 in Pregny (Schweiz). Der Prinz besuchte in dieser Zeit die Schweizer Privatschule Institute Le Rosey.
Albert heiratete am 2. Juli 1959 die italienische Prinzessin Paola Ruffo di Calabria (* 1937). Mit ihr hat er drei Kinder, den Kronprinzen Philipp (* 1960), Prinzessin Astrid (* 1962) und Prinz Laurent (* 1963).
Albert hat angeblich eine nichteheliche Tochter namens Delphine Boel (* 1968), die aus einer Affäre mit der Baronin Sibylle de Sélys Longchamps hervorgegangen sein soll. Albert hat diese Vaterschaft nie bestätigt, jedoch 1999 im Rahmen seiner damaligen Weihnachtsansprache eingeräumt, dass sich seine Ehe in den sechziger Jahren in einer Krise befand.
Von 1962 bis 1993 war Albert Ehrenvorsitzenden des Verwaltungsrates des Belgischen Außenhandelsamtes. In dieser Funktion leitete er mehr als hundert Wirtschaftsmissionen. Ihm zu Ehren wurde daher 1984 der Prinz Albert Fonds, der die Ausbildung von Außenhandelsfachleuten finanziert, gegründet. Von 1958 bis 1993 war er Präsident des Belgischen Roten Kreuzes; dieses Amt übernahm dann seine Tochter Astrid.
Albert wurde 1993 König nach seinem Bruder Baudouin, der kinderlos verstarb. Am 9. August 1993 leistete Albert II. seinen Eid auf die belgische Verfassung.
[Bearbeiten] Vorfahren und Nachkommen
| Ahnen- und Nachkommentafel Albert II., König der Belgier | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ururgroßeltern |
König |
Fürst |
Herzog |
König |
König |
Herzog |
König |
König |
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| Urgroßeltern |
Prinz |
Herzog |
König |
König |
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| Großeltern |
König Albert I. (Belgien) (1875–1934) |
Prinz Carl von Schweden, Herzog von Westgotland (1861–1951) |
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| Eltern |
König Leopold III. (Belgien) (1901–1983) |
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Albert II., König der Belgier (*1934) ( ∞ 1959 Paola Ruffo di Calabria (* 1937)) |
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| Kinder |
Kronprinz Philipp von Belgien (* 1960) |
Prinzessin Astrid von Belgien (* 1962) |
Prinz Laurent von Belgien (* 1963) |
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| Enkel |
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| Vorgänger |
König der Belgier 1993–... |
Nachfolger --- |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Albert II. von Belgien |
| ALTERNATIVNAMEN | Albert Félix Humbert Théodore Christian Eugène Marie |
| KURZBESCHREIBUNG | König der Belgier |
| GEBURTSDATUM | 6. Juni 1934 |
| GEBURTSORT | Brüssel |


