Albert Schindehütte

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Albert Schindehütte, genannt Ali, (* 27. Juni 1939 in Kassel) ist ein deutscher Grafiker, Zeichner, Maler und Illustrator.

Albert Schindehütte wurde in Kassel geboren und wuchs in Breitenbach, heute Gemeinde Schauenburg, auf. Er studierte von 1956 bis 1959 an der Werkkunstschule Kassel, wo Karl Oskar Blase eine erste Ausstellung in seiner Galerie "Archiv" ausrichtete. 1962 zog er nach Berlin, wo er 1963 Mitbegründer der Werkstatt Rixdorfer Drucke war. Seither hat er ein großes künstlerisches Werk geschaffen, das vor allem aus Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitten und Lithographien besteht.

Die Werkstatt Rixdorfer Drucke zog 1974 von Berlin nach Gümse ins Wendland um. Albert Schindehütte lebte dort und in Hamburg, zunächst zusammen mit der Grafikerin Katinka Niederstrasser. Heute lebt und arbeitet er in dem Hamburger Stadtteil Övelgönne am Ufer der Elbe und in seinem Heimatort Schauenburg-Breitenbach. Schindehütte hat zahlreiche Bücher illustriert und sich vielfach von literarischen Themen, insbesondere aus dem 19. Jahrhundert, anregen lassen.

Seit 1997 arbeitet er schwerpunktmäßig in und für die Schauenburger Märchenwache im Ortsteil Breitenbach nahe Kassel. Diese ist den Märchenbeiträgern Johann Friedrich Krause, einem verabschiedeten Dragonerwachtmeister aus Breitenbach, und der Demoiselle Marie Hassenpflug, die im nahen Hoof einen von Dalwigk heiratete, gewidmet. Die beiden haben den Brüdern Grimm Beiträge für deren Kinder- und Hausmärchen zugetragen.

Werke[Bearbeiten]

  • Album für Alice. Eine Huldigung an Lewis Carroll. Hoffmann und Campe, Hamburg 1993, ISBN 3-455-06499-X.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dorit Marhenke (Redaktion): Deutsche Radierer der Gegenwart. Kunsthalle Darmstadt, 12.9. – 31.10.1982. Athenäum, Königstein/Ts. 1982, ISBN 3-7610-8121-9, S. 144f.

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