Albert Schmidt (OSB)

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Albert Schmidt OSB (* 1948 in Freiburg im Breisgau) ist Benediktiner und Abtpräses der Beuroner Kongregation.

Leben[Bearbeiten]

Albert Schmidt, Sohn eines Benediktineroblaten, trat 1967 der Ordensgemeinschaft der Benediktiner in Beuron bei. Er studierte Theologie und Philosophie und wurde in Rom promoviert. Anschließend war er in der Erzabtei Beuron tätig. Er wurde 1973 zum Priester geweiht. 1992 wurde er Studentenseelsorger am Kolleg St. Benedikt in Salzburg. Von 1997 bis 2005 war er Rektor des Päpstlichen Athenaeums Sant’Anselmo in Rom. Seit 2006 ist er Schriftleiter der benediktinischen Zeitschrift Erbe und Auftrag.

Am 16. April 2008 wurde Albert Schmidt vom 24. Generalkapitel in Beuron zum Abtpräses der Beuroner Kongregation gewählt[1] und trat die Nachfolge von Anno Schoenen (Maria Laach) an. Die Abtsbenediktion durch Erzbischof Robert Zollitsch fand am 19. April 2008 in der Abteikirche statt. Sein Wahlspruch lautet: Habitare in Unum (Psalm 133).

Die Beuroner Kongregation ist ein Zusammenschluss von 18 zumeist deutschen bzw. deutschsprachigen Männer- und Frauenklöstern des Benediktinerordens. Hauptkloster ist die Erzabtei Beuron im oberen Donautal. Albert Schmidt ist damit der ranghöchste Würdenträger der Kongregation und Höherer Oberer im Sinne des Kirchenrechts.

Ab 16. November 2009 war Albert Schmidt OSB zudem Administrator der Abtei Weingarten, die 2010 aufgegeben wurde.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel: Albert Schmidt zum Präses gewählt vom 16. April 2008 auf ORDEN online abgerufen am 16. April 2008
  2. Artikel: Abt Albert Schmidt wird Administrator in Weingarten vom 18. November 2009 auf ORDEN online abgerufen am 18. November 2009
Vorgänger Amt Nachfolger
Anno Schoenen OSB Abtpräses der Beuroner Kongregation
seit 2008
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