Albert Steinhauser

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Albert Steinhauser

Albert Steinhauser (* 15. Oktober 1971 in Wien) ist ein österreichischer Politiker (Grüne). Er ist seit 2007 Abgeordneter zum Nationalrat und Justiz- und Datenschutzsprecher des Parlamentsklubs der Grünen.

Schule und Ausbildung[Bearbeiten]

Albert Steinhauser besuchte zwischen 1982 und 1990 ein Bundesrealgymnasium in Wien und studierte im Anschluss Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Er schloss sein Studium 1998 mit dem Titel Mag. jur. ab und leistete im Anschluss seinen Zivildienst bei der Bewährungshilfe ab.

Berufliche und politische Laufbahn[Bearbeiten]

Albert Steinhauser absolvierte nach seinem Studium und dem Präsenzdienst 1998 sein Gerichtspraktikum am Bezirksgericht Baden und danach am Arbeits- und Sozialgericht (1999 bis 2000). Von 2000 bis 2007 war er als Jurist im Rechtsschutz bei der Gewerkschaft der Privatangestellten Wien angestellt.

Albert Steinhauser begann seine politische Karriere als Studentenvertreter der GRAS (1993 bis 1995) und Sprecher der Grünalternativen Jugend (1995 bis 1996). 1998 wurde er in den Wiener Landesvorstand gewählt (bis 2007) und war zwischen 1999 und 2001 Bezirksrat und Klubobmann der Grünen im Bezirk Landstraße. 2002 bis 2007 hatte Steinhauser die Funktion des Landessprechers der Wiener Grünen inne, seit 2004 ist er zudem Mitglied des erweiterten Bundesvorstandes der Österreichischen Grünen. Steinhauser kandidierte bei den Nationalratswahlen 2006 für die Grünen, verfehlte jedoch ein Mandat. Durch den Wechsel von Terezija Stoisits in die Volksanwaltschaft rückte Albert Steinhauser mit dem 2. Juli 2007 in den Nationalrat nach. Er übernahm dort die Rolle des Justizsprechers und wurde bei der Nationalratswahl 2008 über die Wiener Landesliste, auf der er an Platz 2 antrat, wiedergewählt.

Am 18. Jänner 2012 wurde nach langjährigen, zähen Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP und unter intensivem Drängen der Grünen im Österreichischen Parlament das Gesetz zur Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus einstimmig beschlossen.[1][2][3][4][5] Albert Steinhauser war als Justizsprecher der Grünen beim Zustandekommen des Gesetzes federführend.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20007687
  2. https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/module?gentics.am=Content&p.contentid=10007.64441
  3. Maria Sterkl: „Eine winzige Wiedergutmachung“, 49 Jahre nach dem Tod. Der Standard vom 3. Jänner 2012.
  4. Harald Walser: Ein historischer Schritt. Der Standard vom 16. Jänner 2012.
  5. Nationalrat rehabilitierte Opfer des Austrofaschismus Der Standard vom 18. Jänner 2012.
  6. Erste gerichtliche Rehabilitierungen bei den Opfern des Austrofaschismus, Artikel auf der Homepage von Nationalratsabgeordnetem Albert Steinhauser