Alberta Adams

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Alberta Adams singt im Sushi Blues in Hollywood

Alberta Adams (* 26. Juli 1917[1]in Indianapolis, Indiana ) ist eine US-amerikanische Bluessängerin, die mit dem Detroit Blues, Jump Blues und Chicago Blues verbunden wird. Manchmal wird sie auch als die "Grand Dame des Detroit Blues" bezeichnet. [2]

Leben[Bearbeiten]

Alberta Adams wurde als Roberta Louise Osborn geboren und wuchs bei einer Tante in Detroit, Michigan auf. Sie begann in den späten 1930er-Jahren als Tänzerin in der Clubszene der Hastings Street in Detroit. Dort begann sie bald zu singen und der Besitzer des Clubs, in dem sie auftrat ermutigte sie, ihr Repertoire zu erweitern und weiter zu singen. Im Club B&C trat sie mit solchen späteren Größen wie John Lee Hooker, Big Maceo, Eddie Burns und Eddie Kirkland auf. Adams nennt Big Joe Turner, Dinah Washington, Sarah Vaughan und LaVern Baker als ihre ersten musikalischen Einflüsse, doch hat sie sich das meiste selbst beigebracht.[3]

Im B & C hörten sie auch die Chess-Brüder und gaben ihr 1952 einen Vertrag bei Chess Records, wo sie mit Red Saunders aufnahm. Für das Savoy Label nahm sie eine Single auf (Say Baby Say mit der T. J. Fowler Band) und als Mitglied der Bluesettes, einer Gesangsgruppe, tourte sie mit Tiny Bradshaw's Big Band. Hier entwickelte sie eine kräftige Stimme, die man auch noch bei stark besetzten Bläsergruppen hören konnte[4]Als sich ihr Ruf über Detroit hinaus verbreitete, sang sie mit verschiedenen Bands darunter die von Duke Ellington, Louis Jordan, Wynonie Harris, James Moody, Eddie „Cleanhead“ Vinson und T-Bone Walker.

In den 1990er Jahren gelang ihr ein Comeback, nachdem sie sich vorher zurückgezogen hatte und nur mehr in Detroits Klubszene zu hören war."Born With the Blues" (1999) und "Say Baby Say: Life's Trials and Tribulations According to Miss Alberta Adams" (2000 )wurden von der Kritik freundlich aufgenommen,so wurde "Born with the Blues" vom Living Blues Magazine unter die 25 besten Bluesalben des Jahres 1999 gewählt.Noch im Alter von über 90 Jahren ging sie ins Studio und nahm "Detroit is my Home" auf, in diesem Album sang sie verschiedene Bluesstile, gab aber jedem Track ihren persönlichen Touch. Auf der CD sind auch Gastauftritte von Ann Rabson, Cee Cee Collins und Thornetta Davis zu hören.[5] Auch tritt sie noch regelmäßig bei verschiedenen Bluesfestivals und in Konzerten auf. Adams freut sich über die Anerkennung, die sie bekommen hat, aber "ich springe aber nicht auf und ab wie Julius Caesar." [4]

Diskographie[Bearbeiten]

  • 1999 Born with the Blues Cannonball Records
  • 2000 Say Baby Say Cannonball Records
  • 2004 I'm on the Move Eastlawn Records
  • 2008 Detroit Is My Home Eastlawn Records

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Edward Komara (Hrsg.): Encyclopedia of the Blues. Routledge, New York NY u. a. 2006, ISBN 0-415-92699-8 – AMG gibt ein Geburtsjahr in den frühen 1920ern an.
  2. All Music Guide Biographie von Richard Skelly
  3. All Music Guide Biographie von Richard Skelly
  4. a b Kalamazoo Bluesfestival Vorschau
  5. CD Universe-Produktinformation