Alberta Watson

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Alberta Watson (* 6. März 1955 in Toronto, Ontario; eigentlich Faith Susan Alberta Watson) ist eine kanadische Schauspielerin.

Leben und Leistungen[Bearbeiten]

Alberta Watson ist durch ihre Rolle als Madeline in der dramatischen Agentenserie Nikita (1997–2001) bekannt. Sie spielte darin zusammen mit Peta Wilson, Roy Dupuis, Don Francks, Eugene Robert Glazer und Matthew Ferguson. Außerdem war sie in der vierten Staffel der Actionserie 24 mit Kiefer Sutherland in der Rolle der CTU-Chefin Erin Driscoll auf RTL 2 zu sehen.

Watson ist ca. 173 cm groß, hat braune Augen und dunkelbraune Haare. Ihr Vater heißt Albert. Ihre Mutter, Grace, war Alleinerzieherin und arbeitete in einer Fabrik. Watson hat vier Halbgeschwister, die teilweise bei ihren Großeltern aufwuchsen. Sie verließ die Schule mit 15 Jahren, spielte als Teenager bei der Theatergruppe FOG und danach in Fernsehwerbungen. Ein Jahr lang lebte sie in einer Kommune auf einem Bauernhof. Unter dem Namen Susan Watson verkörperte sie ihre ersten Rollen in Filmen. Als sie 19 Jahre alt war, verstarb ihre Mutter an Lymphknotenkrebs. 1978, im Alter von 23 Jahren, spielte Watson im Film In Praise of Older Women mit und nannte sich nun Alberta und nicht mehr Susan. 1981 mit 26 Jahren übersiedelte sie in die USA nach New York, wo sie zeitweise bei Gene Lasko Schauspielunterricht nahm. Sie arbeitete in Los Angeles und New York für Fernsehproduktionen und in Filmen, etwa in Die unheimliche Macht (1983) mit Jürgen Prochnow, in Spanking the Monkey (1994) mit Jeremy Davies und in Hackers (1995) mit Angelina Jolie. 1996 trennte sich Watson nach siebenjähriger Ehe von ihrem Mann und kehrte alleine nach Toronto zurück. Sie wirkte seither an zahlreichen Filmen mit, etwa an Das süße Jenseits von Regisseur Atom Egoyan und An ihrer Seite (2005) mit Julie Christie. 1998, am Ende der zweiten Staffel von Nikita, erkrankte sie an den Lymphknoten. Watson lebt in Toronto, verbringt Zeit in ihrem Haus auf dem Land und mit ihrem inzwischen langjährigen Freund. Sie ist eine große Tierliebhaberin und besitzt einige Katzen und Hunde. Alberta Watson schreibt auch im Internet auf einer inoffiziellen Seite, nachdem sie ihre frühere offizielle Webseite geschlossen hat.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1978: Power Play
  • 1978: Lust auf Liebe (In Praise of Older Women)
  • 1979: Stone Cold Dead
  • 1980: Passengers (TV)
  • 1980: Overkill – Durch die Hölle zur Ewigkeit (Fukkatsu no hi)
  • 1980: War Brides (TV)
  • 1981: Schmutzige Tricks (Dirty Tricks)
  • 1981: Black Mirror
  • 1982: Räche dich, wenn du überlebst (Best Revenge)
  • 1982: Der Söldner (The Soldier)
  • 1983: I Am a Hotel (TV)
  • 1983: Die unheimliche Macht (The Keep)
  • 1985: Murder in Space (TV)
  • 1985: Kane & Abel (Miniserie)
  • 1986/1989: Die Waffen des Gesetzes (Street Legal, Folgen 1.6 Tango Bellarosa und 4.2 Partners and Other Strangers)
  • 1986: Hell Zone – Im Vorhof der Hölle (Women of Valor, TV)
  • 1986: Fortune Dane (Fernsehserie)
  • 1987: Das Auge des Killers (White of the Eye)
  • 1987: Buck James (Fernsehserie)
  • 1989: Red Earth, White Earth (TV)
  • 1989: Shannon – Sein schwerster Fall (Shannon’s Deal, TV)
  • 1989–1990: Dr. Kulani – Arzt auf Hawaii (Island Son, Fernsehserie)
  • 1990: Verhängnis auf Bestellung (Destiny to Order)
  • 1991: Chuck Norris – Hitman (The Hitman)
  • 1991/1992: Law & Order (Folgen: His Hour Upon the Stage, Skin Deep)
  • 1992: Zebrahead
  • 1993: Relentless: Mind of a Killer (TV)
  • 1994: Spanking the Monkey
  • 1994: Das Komplott der Mörder (Jonathan Stone: Threat of Innocence, TV)
  • 1995: Outer Limits – Die unbekannte Dimension (The Outer Limits, Fernsehserie, Folge 1.19 Haus des Schreckens)
  • 1995: Hackers – Im Netz des FBI
  • 1995: Entführt und vergraben (A Child Is Missing, TV)
  • 1996: Brennender Zweifel (Seeds of Doubt)
  • 1996: Der Untergang der Cosa Nostra (Gotti)
  • 1996: Schuster (Shoemaker)
  • 1996: Süßer Engel Tod (Sweet Angel Mine)
  • 1996: Giant Mine (TV)
  • 1997: Das süße Jenseits (The Sweet Hereafter)
  • 1997–2001: Nikita (La Femme Nikita, Fernsehserie)
  • 1999: Das Mädchen gegenüber (The Girl Next Door, TV)
  • 1999: The Life Before This
  • 2000: Begierde (Desire)
  • 2000: Deeply
  • 2001: Hedwig and the Angry Inch
  • 2001: After the Harvest (TV)
  • 2001: Chasing Cain
  • 2001: Tart – Jet Set Kids (Tart)
  • 2001: The Art of Woo
  • 2002: Chasing Cain: Face (TV)
  • 2002: Schuldlos verurteilt (Guilt by Association, TV)
  • 2002: The Wild Dogs
  • 2003: Missing – Verzweifelt gesucht (1-800-Missing, im Pilotfilm dieser Fernsehserie)
  • 2003: Choice: The Henry Morgentaler Story (TV)
  • 2003: The Risen (TV)
  • 2004: The Newsroom (Fernsehserie)
  • 2004: Der Prinz & ich (The Prince & Me)
  • 2004: My Brother’s Keeper
  • 2004: Irish Eyes
  • 2004: Some Things That Stay
  • 2004: Show Me Yours (Fernsehserie)
  • 2005: 24 (in 13 Folgen der 4. Staffel)
  • 2005: Murder in the Hamptons (TV)
  • 2006: An ihrer Seite (Away From Her)
  • 2006: Angela’s Eyes (Fernsehserie)
  • 2007: Die Regeln der Gewalt (The Lookout)
  • 2009: Helen
  • 2011: Nikita

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominierungen für Gemini Awards
  • 1998: in der Fernsehserie Nikita als Madeline für die Folge Führungswechsel (New Regime) für die beste Leistung einer Schauspielerin in einer Nebenrolle in einer dramatischen Serie.
  • 2001: für After the Harvest für die beste Leistung einer Schauspielerin in einer Hauptrolle in einem Drama oder einer Miniserie.
  • 2003: für Chasing Cain: Face für die beste Leistung einer Schauspielerin in einer Hauptrolle in einem Drama oder einer Miniserie.
  • 2005: für Choice: The Henry Morgentaler Story für die beste Leistung einer Schauspielerin in einer Nebenrolle in einem Drama oder einer Miniserie.
weitere Preise
  • 1978: Nominierung für In Praise of Older Women für einen Genie Award als beste Nebendarstellerin.
  • 1979: gewann sie für Exposure den Preis als beste Schauspielerin beim Yorkton Filmfestival für Kurzfilme.
  • 1997: gewann sie für Das süße Jenseits (The Sweet Hereafter) einen NBR Award für die beste schauspielerische Leistung eines Ensembles zusammen mit Ian Holm, Caerthan Banks, Sarah Polley, Tom McCamus, Gabrielle Rose, Maury Chaykin, Stephanie Morgenstern.
  • 1997: Nominierung für Shoemaker für einen Genie Award als beste Schauspielerin in einer Hauptrolle.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christopher Heyn: Inside Section One: Creating and Producing TV’s La Femme Nikita. Los Angeles: Persistence of Vision Press, September 2006, Englisch, ISBN 0-9787625-0-9. Die Seiten 88 bis 93 sind über ihre Rolle und Alberta Watson, die interviewt wurde.

Weblinks[Bearbeiten]