Albestroff

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Albestroff
Wappen von Albestroff
Albestroff (Frankreich)
Albestroff
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Château-Salins
Kanton Albestroff
Gemeindeverband Saulnois.
Koordinaten 48° 56′ N, 6° 51′ O48.93256.8563888888889235Koordinaten: 48° 56′ N, 6° 51′ O
Höhe 217–275 m
Fläche 19,30 km²
Einwohner 638 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km²
Postleitzahl 57670
INSEE-Code

Albestroff (deutsch Albesdorf) ist eine französische Gemeinde mit 638 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Château-Salins und zum Kommunalverband Communauté de communes du Saulnois und ist Hauptort des Kantons Albestroff.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde Albestroff liegt im nordöstlichen Saulnois, etwa 18 Kilometer westlich von Sarre-Union. Das Gemeindegebiet von Albestroff ist Teil des Regionalen Naturparks Lothringen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist nach dem kleinen Fluss Albe benannt. Albestroff wurde erstmals im Jahre 1225 erwähnt. Es war im Mittelalter eine Kastellanei des Bistums Metz und wurde im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) fast völlig zerstört. Die Burg, die im Auftrag der Bischöfe von Metz im 13. Jahrhundert erbaut worden war, wurde durch schwedische Truppen zerstört. Durch den Westfälischen Frieden (1648) fiel die Ortschaft an Frankreich.

1793 erhielt Albestroff (als Alberstorff) im Zuge der Französischen Revolution (1789–1799) den Status einer Gemeinde und 1801 (ebenfalls als Alberstorff) das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Es gehörte von 1801 bis 1871 zum früheren Departement Meurthe. 1871 wurde die Gemeinde wegen Gebietsveränderungen durch den Verlauf des Deutsch-Französischen Kriegs (1870–1871) in das neu geschaffene Reichsland Elsaß-Lothringen des Deutschen Reiches eingegliedert. Das Reichsland Elsaß-Lothringen bestand bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (1914–1918) und wurde danach wieder Frankreich zugesprochen und aufgelöst. Albestroff liegt seit 1918 im Département Moselle.

Kirche Saint-Adelphe

1973 wurden Givrycourt, Insming, Munster, Torcheville und Réning eingemeindet. 1983 wurden Insming und Munster wieder zu eigenständigen Gemeinden, Givrycourt, Torcheville und Réning wurden 1997 wieder eigenständig.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 606 610 568 617 651 636 648

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde entspricht dem Wappen des Domkapitels von Metz. Es zeigt auf rotem Grund einen rechten Arm mit blauem Ärmel, der aus einer silbernen Wolke kommt und ein silbernes Schwert mit goldenem Griff hält. Das Schwert wird von zwei goldenen Kieseln flankiert.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kirche Saint-Adelphe wurde im 18. Jahrhundert errichtet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Albestroff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Albestroff auf cassini.ehess.fr (französisch) Abgerufen am 24. Februar 2010
  2. Union des Cercles Génealogiques Lorrains (französisch) Abgerufen am 24. Februar 2010