Albi
| Albi | ||
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| Region | Midi-Pyrénées | |
| Département | Tarn (Präfektur) | |
| Arrondissement | Albi | |
| Kanton | Chef-lieu von 6 Kantonen | |
| Gemeindeverband | Communauté d'agglomération de l'Albigeois | |
| Koordinaten | 43° 56′ N, 2° 9′ O43.9280555555562.1458333333333175Koordinaten: 43° 56′ N, 2° 9′ O | |
| Höhe | 130–308 m | |
| Fläche | 44,26 km² | |
| Einwohner | 48.916 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 1.105 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 81000 | |
| INSEE-Code | 81004 | |
| Website | Stadt Albi | |
Stadtansicht mit der Kathedrale Sainte-Cécile |
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Albi ist die Hauptstadt des französischen Départements Tarn in der Region Midi-Pyrénées mit 48.916 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010).
Albi ist Sitz eines katholischen Erzbischofs. Siehe auch: Liste der Erzbischöfe von Albi. Im Jahre 2010 wurde das Ensemble des Bischofsviertels in die Liste des Unesco Welterbes aufgenommen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Albi liegt rund 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse in der Mitte Südfrankreichs. Durch Albi fließt der Fluss Tarn.
Albi hat knapp 50.000 Einwohner (2006). Die 16 weitere Gemeinden einschließende Agglomeration (Communauté d'agglomération de l'Albigeois mit Sitz in Saint-Juéry) hat über 80.000 Einwohner. Die Einwohner werden Albigenser (französisch: Albigeois) genannt.
Geschichte [Bearbeiten]
Bereits die Römer haben eine Stadt namens Civitas Albiensium angelegt. Im Jahre 843 übernahm Karl der Kahle die Herrschaft über die Stadt.
Nach Albi wird die religiöse Gemeinschaft der Katharer, die im Mittelalter schweren Verfolgungen durch die Kirche ausgesetzt war, auch Albigenser genannt. In den Albigenserkriegen zwischen 1209 und 1229 wurde Albi beinahe vollständig zerstört.
Im Jahre 1678 wurde die Stadt Sitz eines Erzbischofs, seit 1790 ist sie Präfektur des Départements Tarn. Von 1943–1944 war Albi Sitz einer Garnison der Wehrmacht.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Albi
- Bischofsviertel (Cité épiscopale d'Albi): Das Bischofsviertel ist das Herzstück der historischen Altstadt Albis; dort befinden sich die Kathedrale Sainte-Cécile, die Kirche Saint-Salvi und der Bischofspalast (Palais de la Berbie). 2010 wurde dieses urbane Ensemble in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
- Museum Henri Toulouse-Lautrec: Im Bischofspalast befindet sich ein Museum, welches dem in Albi geborenen Maler Henri de Toulouse-Lautrec gewidmet ist. Neben vielen seiner Werken sind auch zahlreiche Gemälde anderer Künstler wie etwa Edgar Degas und Auguste Rodin zu sehen.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- François Sudre (1787–1862), französischer Musiklehrer und Erfinder der Plansprache Solresol
- Raymond Adolphe Séré de Rivières (1815–1895), französischer Ingenieur und General
- Henri de Toulouse-Lautrec (1864–1901), französischer Maler
- Pierre Benoit (1886–1962), französischer Romancier
- Gérard Onesta (* 1960), französischer Politiker, seit 1999 Stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments
- Cédric Coutouly (* 1980), französischer Radrennfahrer
Personen mit Beziehung zur Stadt [Bearbeiten]
- Jean-François de Lapérouse (1741–1788), französischer Seefahrer, Weltumsegler und Geograph, im Château de Gô bei Albi geboren. In Albi ist ein Gymnasium nach ihm benannt
- Georges Pompidou (1911–1974), französischer Politiker und Staatspräsident; verbrachte seine Schulzeit in Albi
Galerie [Bearbeiten]
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
- Girona in Katalonien, Spanien
- Palo Alto in Kalifornien, USA
Literatur [Bearbeiten]
- Nicolas-Marie-Joseph Chapuy: Cathédrales françaises. Vues pittoresques de la cathédrale de Albi. Paris 1829 (Digitalisat)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelbauwerke: Kathedrale von Amiens | Kathedrale von Bourges | Kathedrale von Chartres | Pont du Gard | Kirche von Saint-Savin
Ensembles: Bischofsviertel von Albi | Römische und romanische Denkmale von Arles | Papstpalast, Kathedrale und Brücke von Avignon | Königliche Saline in Arc-et-Senans | Schloss Fontainebleau und sein Park | Abtei von Fontenay | Mont Saint-Michel | Die Plätze Stanislas, de la Carrière, und d’Alliance in Nancy | Amphitheater und Stadtgründungsbogen in Orange | Kathedrale Notre Dame, Basilika Saint Rémi und Palais du Tau, Reims | Schloss Versailles und sein Park
Städtebau: Bordeaux, Hafen des Mondes | Altstadt und Stadtmauer von Carcassonne | Le Havre | Altstadt von Lyon | Provins | Grande Île von Straßburg | Saint-Émilion | Vézelay | Ufer der Seine, Paris
Ortsübergreifend: Belfriede in Frankreich (und Belgien) | Canal du Midi | Festungsanlagen von Vauban | Französischer Teil des Jakobswegs | Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
Kulturlandschaften: Tal der Loire | Mont Perdu, in den Pyrenäen | Höhle von Lascaux und Cro-Magnon im Vézère-Tal] | Agropastorale Landschaften der Causses und Cevennen | Bergbaubecken von Nord-Pas-de-Calais
Naturerbe: Kap Girolata, Kap Porto, Calanche und der Naturpark Scandola auf Korsika | Lagunen von Neukaledonien