Albin Dunajewski

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Albin Dunajewski
Albin Dunajewski, Lithographie von Adolf Dauthage

Albin Kardinal Dunajewski (* 1. März 1817 in Stanislau, Galizien; † 18. Juni 1894 in Krakau) war römisch-katholischer Fürstbischof von Krakau.

Als junger Student wurde Dunajewski Teil der „Polnischen Demokraten“ und daraufhin verhaftet. Er wurde der Konspiration verdächtigt und 1841 zum Tode verurteilt. Die Strafe wurde 1845 zu 8 Jahren Gefängnis umgewandelt und zuletzt verkürzt, so dass er 1848 freikam. Dunajewski wurde am 28. Juli 1861 zum Priester geweiht. Am 15. Mai 1879 erfolgte seine Ernennung zum Bischof von Krakau. konsekriert wurde er am 18. Juni 1879 durch den Apostolischen Nuntius in Österreich Lodovico Jacobini, Papst Leo XIII. kreierte ihn am 23. Juni 1890 zum Kardinal und erhob ihn zum Kardinalpriester mit der Titelkirche Santi Vitale, Valeria, Gervasio e Protasio. Im Königreich Galizien und Lodomerien verfügte er als Krakauer Bischof über eine Virilstimme im Galizischen Landtag.

Literatur[Bearbeiten]

Kardinalswappen
Vorgänger Amt Nachfolger
Karol I. Skórkowski Bischof von Krakau
1879–1894
Jan Kardinal Puzyna de Kosielsko