Albrecht (Sachsen-Eisenach)

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Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach

Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach (* 27. Juli 1599 in Altenburg; † 20. Dezember 1644 in Eisenach)

Leben[Bearbeiten]

Herzog Albrecht ist der Sohn von Herzog Johann III. von Sachsen-Weimar und dessen Ehefrau Dorothea Maria von Anhalt. Die Herzöge Johann Ernst d. J. von Sachsen-Weimar, Friedrich von Sachsen-Weimar, Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, Johann Friedrich von Sachsen-Weimar, Ernst I. von Sachsen-Gotha und Bernhard von Sachsen-Weimar sind seine Brüder.

Seinen ersten Unterricht erhält Herzog Albrecht durch den Hofmeister Friedrich von Kospoth. Später studiert er gleich seinen Brüdern an der Universität Jena.

Kurz vor seiner Abreise 1619 nimmt ihn Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen in die Fruchtbringende Gesellschaft auf. Er verleiht diesem den Gesellschaftsnamen der Unansehnliche und das Motto bringt den edelsten Saft. Als Emblem wird Herzog Albrecht ein beschnittener Weinstock zugedacht. Im Köthener Gesellschaftsbuch findet sich sein Eintrag unter der Nr. 17.

In den Jahren 1619 bis 1621 absolviert er in Begleitung seines Bruders Herzog Johann Friedrich seine Cavalierstour. Diese führt die Beiden durch Frankreich und die Schweiz. Mit dabei sind auch der Hofmeister Hans Bernd von Botzheim sowie der Hofrat Tobias Adami.

Nach seiner Rückkehr 1621 ist Herzog Albrecht bis 1626 hauptsächlich mit Regierungsaufgaben beschäftigt. Dabei vertritt er auch seine abwesenden Brüder. 1627 wird er zum Administratoren der thüringischen Ordensballei berufen.

Am 24. Juni 1633 heiratet er Dorothea von Sachsen-Altenburg (1601–1675), Tochter von Friedrich Wilhelm I.

Gemäß dem Abkommen mit seinen Brüdern erhält Herzog Albrecht 1640 den eisenachischen Teilstaat.

Drei Jahre später, am 20. Dezember 1644 stirbt Herzog Albrecht von Sachsen-Eisenach ohne Nachkommen.

Literatur[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Johann III. Herzog von Sachsen-Eisenach
1640–1644
(Sachsen-Weimar)