Albrecht (Sachsen-Wittenberg)

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Kaiser Karl IV. belehnt Albrecht von Sachsen-Wittenberg mit dem Fürstentum Lüneburg. Darstellung aus der Lüneburger Sachsenspiegelhandschrift von 1442.

Herzog Albrecht von Sachsen-Wittenberg († 28. Juni 1385) wurde als Sohn von Otto († 30. März 1350), eines jüngeren Sohnes des Kurfürsten Rudolf I. von Sachsen-Wittenberg, und dessen Ehefrau Elisabeth, Tochter des Herzogs Wilhelm II. von Braunschweig-Lüneburg, geboren und war von 1370 bis zu seinem Tod 1385 Fürst von Lüneburg.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Tod seines Großvaters Wilhelm wurde er gemeinsam mit seinem Onkel Wenzel von Kaiser Karl IV. mit dem Lüneburger Fürstentum belehnt. Da Magnus II. aus der braunschweiger Linie der Welfen ebenfalls Ansprüche auf das Fürstentum erhob kam es zum Lüneburger Erbfolgekrieg. 1374 kam es zu einem Friedensvertrag mit den Söhnen des zwischenzeitlich verstorbenen Herzog Magnus. Dieser sah eine abwechselnde Regierung des Fürstentums vor und sollte durch eine Heirat Albrechts mit der Witwe Magnus, Katharina von Anhalt-Bernburg, bekräftigt werden. 1378 wählte Albrecht Celle als seine Residenz. Albrecht starb 1385 bei der Belagerung der Burg Ricklingen.

Nachkommen[Bearbeiten]

Albrecht von Sachsen-Wittenberg heiratete 1374 Katharina von Anhalt-Bernburg († 1390) und hatte eine Tochter:

  • Helene von Sachsen (1385–?)

Literatur[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Magnus II. Fürst von Lüneburg
1370–1385
Wenzel von Sachsen-Wittenberg