Albrechts

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Ortsteil der Stadt Suhl in Deutschland. Für die Katastralgemeinde in Niederösterreich siehe Albrechts (Gemeinde Waldenstein).
Albrechts
Stadt Suhl
Koordinaten: 50° 37′ N, 10° 38′ O50.617510.639444444444410Koordinaten: 50° 37′ 3″ N, 10° 38′ 22″ O
Höhe: 410–450 m ü. NN
Einwohner: 1.500
Eingemeindung: 1. Apr. 1994
Postleitzahl: 98529
Vorwahl: 03681
Karte

Lage von Albrechts in Suhl

Albrechts ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Suhl des Freistaates Thüringen.

[Bearbeiten] Geografische Lage

Der Ort liegt im südlichen Thüringer Wald südwestlich von Suhl.

[Bearbeiten] Geschichte

Die bisher bekannte älteste urkundliche Erwähnung von Albrechts erfolgte im Jahre 1111. Über viele Jahrhunderte war Albrechts in seiner Herrschaftszugehörigkeit in die Hennebergischen Ämter Suhl und Kühndorf/Schwarza gespalten. Von 1583 bis 1815 gehörte Albrechts zu Sachsen und danach zum Kreis Schleusingen des Regierungsbezirks Erfurt der preußischen Provinz Sachsen.

Ende des 16. Jahrhunderts lebten in Albrechts rund 250 Menschen, 1815 waren 751 Bewohner im Ort. 1945 wurde Albrechts Bestandteil des Landkreises Suhl und seit dem 1. April 1994 ist es in die kreisfreie Stadt Suhl eingemeindet.

Albrechts war zwischen 1598 und 1664 von Hexenverfolgungen betroffen. 30 Frauen und zwei Männer wurden in Hexenprozessen angeklagt und in der Amtsstadt Suhl, wohin der größte Teil des Ortes verwaltungstechnisch gehörte, hingerichtet. Von elf Prozessen ist der Ausgang unbekannt. Am 26. Juni 2011 wurden die Opfer der Suhler Hexenprozesse rehabilitiert.

Im Volksmund war bis zum 19. Jahrhundert die Bezeichnung „Malmers“ für Albrechts geläufig (heute auch als "Malmesch" oder "Maumisch" bekannt).

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