Alcalá de Henares
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| Alcalá de Henares | ||
|---|---|---|
| Wappen | Karte von Spanien | |
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| Basisdaten | ||
| Autonome Gemeinschaft: | Madrid | |
| Provinz: | Madrid | |
| Comarca: | Metropolitana de Madrid | |
| Koordinaten | 40° 28′ N, 3° 22′ W40.466666666667-3.3666666666667654Koordinaten: 40° 28′ N, 3° 22′ W | |
| Höhe: | 654 msnm | |
| Fläche: | 87,700 km² | |
| Einwohner: | 198 723 (2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 2 265,94 Einwohner/km² | |
| Postleitzahl: | 28801 - 28807 | |
| Nächster Flughafen: | Flughafen Madrid-Torrejón | |
| Verwaltung | ||
| Amtssprache: | Kastilisch | |
| Bürgermeister: | Bartolomé González Jiménez (PP) | |
| Offizielle Webpräsenz | ||
Alcalá de Henares ist eine Stadt in der Comunidad de Madrid, Spanien. Sie hieß in der Römerzeit Complutum. Eine der ältesten Universitäten Europas, die - vor einigen Jahrzehnten nach Madrid verlegte - Universität Alcalá, und ein historischer Stadtkern zeichnen Alcala aus. Dies wurde durch die Aufnahme von Altstadt und alter Universität in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO bestätigt. Der Name der Stadt leitete sich aus dem Arabischen ab (Al-Kala = die Festung, Burg), sowie vom Henares, dem durch die Stadt fließenden Fluss. Die Stadt zählt 204.000 Einwohner (2006) und liegt am östlichen Rand der Agglomeration Madrid (Área Metropolitana de Madrid mit 5,4 Mio. Einwohnern). Sie ist Sitz eines römisch-katholischen Bischofs.
Die Einwohner Alcalás nennen sich Complutenses oder Alcalaínos.
Alcalá ist vermutlich die Geburtsstadt des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes, des Autors des Don Quijote. Seine Taufe ist hier dokumentiert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Verkehr
Mit dem 28 km entfernten Madrid ist Alcalá durch eine S-Bahn-ähnliche Nahverkehrszug-Strecke (Cercanías C-1, C-2, C-7) verbunden, die am 11. März 2004 Schauplatz der verheerenden Madrider Zuganschläge wurde. Die 13 Bomben wurden vermutlich am Bahnhof von Alcalá in den Zügen platziert.
Alternativ gibt es Buslinien, die Alcalá mit Madrid verbinden. Die Überlandbusse fahren in Madrid alle vom unterirdischen U- und Busbahnhof von der Avenida de América ab. Sie haben die Nummern 223 (Alcalá), 227 (Universidad) und 229 (V.(irgen) del Val). Auch nachts ist es möglich, von Madrid nach Alcalá und zurück zu kommen. Es gibt eine spezielle Nachtlinie (N202) mit denselben Haltestellen wie die Linie 223, die auch durch Torrejón de Ardoz fährt.
[Bearbeiten] Partnerstädte
Alcalá hat sechs Partnerstädte:
- Alba Iulia, Rumänien
- Guanajuato, Mexiko
- Lublin, Polen
- Peterborough, Großbritannien
- San Diego, USA
- Talence, Frankreich
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Das "Geburtshaus" des Dichters Miguel de Cervantes gehört zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die vielen religiösen Gebäude, allen voran die Kathedrale an der Plaza de los Santos Niños, sowie weitere Kirchen, Kapellen, Klöster etc. Lange Zeit waren in vielen historischen Gebäuden die Kasernen der Fallschirmspringer-Brigade untergebracht. Heute sind bzw. werden diese Gebäude für die Fakultäten der Universität renoviert. Auf den Türmen der Stadt wohnen viele Störche, die seit einigen Jahren ganzjährig in Alcalá bleiben.
- Hauptgebäude der Universität (Plateresker Stil)
- Geburtshaus von Miguel de Cervantes
- Kathedrale (La Magistral an Plaza de los Santos Niños)
- Corral de Comedias (Plaza Cervantes, altes Theatergebäude)
- Teatro Salón Cervantes
- Palacio Arzoispal (Erzbischöflicher Palast)
- Calle Mayor (zwischen Plaza Cervantes und Plaza Santos Niños, mit vor Hitze und Regen schützenden Arkaden)
- Botanischer Garten (Neues Uni-Gelände)
- Arboretum (im Westteil der Stadt)
- Parque O'Donnell
- Puerta de Madrid (Stadttor)
- Alte Stadtmauer
- Archäologische Funde
- La Cupula Restaurante (Restaurant in ehemal. Kloster)
- Eine große Zahl kleinerer Kirchen, Klöster usw.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Katharina von Aragón, erste Frau Heinrichs VIII., Königin von England
- Miguel de Cervantes (nicht gesichert), spanischer Schriftsteller
- Ferdinand I., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und König von Böhmen und Ungarn
- Juan Ruiz, spanischer Dichter
- Manuel Azaña Díaz, spanischer Politiker und Schriftsteller, Kriegsminister, Präsident der Regierung und Staatspräsident in der 2. Spanischen Republik.
- Demetrio Lozano (*1975), spanischer Handballspieler
[Bearbeiten] Quellen
Complutum - La Ciudad de las Ninfas -, Madrid 2006
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Alcalá de Henares – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien - Städtische Website (englisch)
- http://www.portaldealcaladehenares.com
- http://www.uah.es Homepage der Universität von Alcalá
- Eine umfassende Liste der Sehenswürdigkeiten (spanisch)
Kulturlandschaften
Coto de Doñana | Palmenhain von Elche | Nationalpark Garajonay | Ibiza | Jakobsweg | Monte Perdido
Historische Stadtzentren
Albaicín | Alcalá de Henares | Kulturelle Landschaft von Aranjuez | Ávila | Cáceres | Córdoba | Cuenca | Salamanca | San Cristóbal de La Laguna | Santiago de Compostela | Segovia | Toledo
Archäologische Stätten
Höhle von Altamira und Paläolithische Höhlenmalerei im Norden Spaniens | Atapuerca | Emerita Augusta | Las Médulas
Einzelbauten oder Gebäudeensembles
Alcázar (Sevilla) | Alhambra | Archivo General de Indias | Architektur der Mudéjares | Kirchen des Königreiches Asturien | Kathedrale von Burgos | El Escorial | Arbeiten von Antoni Gaudí | Generalife | Hospital de la Santa Creu i Sant Pau | Die Seidenbörse in Valencia | Römische Mauern von Lugo | Palau de la Música Catalana | Zisterzienserkloster von Poblet | Puente de Vizcaya | Renaissance-Bauten von Úbeda und Baeza | Die Sagrada Família in Barcelona | Kloster San Millán de la Cogolla | Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe | Kathedrale von Sevilla | Das archäologische Ensemble von Tarraco (Tarragona) | Katalanische romanische Kirchen des Vall de Boí

