Alcoutim
| Alcoutim | |||||
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| Basisdaten | |||||
| Region: | Algarve | ||||
| Unterregion: | Algarve | ||||
| Distrikt: | Faro | ||||
| Concelho: | Alcoutim | ||||
| Koordinaten: | 37° 28′ N, 7° 28′ W37.470618-7.471947Koordinaten: 37° 28′ N, 7° 28′ W | ||||
| Einwohner: | 921 (Stand: 30. Juni 2011)[1] | ||||
| Fläche: | 131,5194 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 7 Einwohner pro km² | ||||
| Postleitzahl: | 8970-066 | ||||
| Politik | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Junta de Freguesia de Alcoutim Rua 1º de Maio, 2 8970-056 Alcoutim |
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| Kreis Alcoutim | |||||
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| Einwohner: | 2895 (Stand: 30. Juni 2011)[1] | ||||
| Fläche: | 575,3545 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 5 Einwohner pro km² | ||||
| Anzahl der Gemeinden: | 5 | ||||
| Verwaltung | |||||
| Adresse der Verwaltung: | Câmara Municipal de Alcoutim Rua do Município, 12 8970-066 Alcoutim |
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| Kreisrat: | Rui Manuel Ribeiros da Cruz (PSD) | ||||
| Webpräsenz: | www.cm-alcoutim.pt
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Alcoutim ist eine Kleinstadt (Vila) (ca 1.200 EW) in Portugal im Distrikt Algarve und liegt im äußersten Nordosten der Algarve am Grenzfluss Guadiana.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Die Stadt ist sehr alt, es ist jedoch nicht bekannt, wann sie das Stadtrecht bekam.
Schon zur ausgehenden Jungsteinzeit, in der Kupferzeit und in der Bronzezeit wurden von dort Kupfer, Eisen und Mangan verschifft – Erze, die in der Umgebung gefördert wurden. Die Schiffe auf dem Guadiana mussten wegen der Auswirkungen der Gezeiten auf dem Fluss in Höhe Alcoutim warten, um bei Flut weiter stromabwärts fahren zu können – sicherlich ein Grund, warum gerade an dieser Stelle eine Ortschaft entstanden ist.
Wegen seiner Grenzlage ist der Name Alcoutim dementsprechend auch verbunden mit ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem Nachbar Spanien in der Vergangenheit. Von dem auf der anderen Seite des Flusses gelegenen andalusischen Sanlucar de Guadiana blicken drohend die Reste einer Festung auf Alcoutim herab.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Ermida de Nossa Senhora da Conceicao – Kirche aus dem 16. Jh., im 18. Jh. rekonstruiert, beherbergt heute das Museum für sakrale Kunst
- Casa dos Conde – altes Herrenhaus in der Innenstadt in der Rua 1.de Maio, beherbergt heute die Stadtbücherei
- Igreja Matriz – die Hauptkirche der Stadt, erbaut 1538 bis 1554, beachtenswert das Renaissanceportal, über dem Portal angebracht das Wappen der Grafen von Vila Real und Alcoutim.
- Castelo de Alcoutim – Das Kastell, die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes, wurde im 14. Jh. als Grenzverteidigung gebaut. Im 17. Jh. erfolgten Ausbauten für die Artillerie, erst 1878 endete die militärische Nutzung. Bevor die Burg 1973 als Liegenschaft von öffentlichem Interesse eingestuft wurde, diente sie als Schlachthof. Die Anlage beherbergt das Burgmuseum, in dem Reste der alten Mauern und archäologische Funde ausgestellt sind.
[Bearbeiten] Verwaltung
Alcoutim ist Sitz eines gleichnamigen Kreises, der im Osten an Spanien grenzt. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Mértola, Castro Marim, Tavira, Loulé sowie Almodôvar.
Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Alcoutim:
- Alcoutim
- Giões
- Martim Longo
- Pereiro
- Vaqueiros
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
- ↑ a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Alcoutim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Karte der Freguesia Alcoutim beim Instituto Geográfico do Exército
- Offizielle Website der Kreisverwaltung
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