Aleš Razým

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Aleš Razým Skilanglauf
Aleš Razým bei der WM in Liberec 2009
Nation TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag 19. August 1986
Geburtsort PlzeňTschechoslowakei
Karriere
Disziplin Skilanglauf
Verein TJ Dukla Liberec
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
Gold 2009 Praz de Lys Sommand Sprint
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 15. Januar 2005
 Weltcupsiege 0
 Gesamtweltcup 60. (2013/14)
 Sprintweltcup 39. (2008/09)
 Distanzweltcup 54. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Team 0 0 1
letzte Änderung: 17. Juli 2014

Aleš Razým (* 19. August 1986 in Plzeň) ist ein tschechischer Skilangläufer.

Aleš Razým lebt in Chotikov und startet für TJ Dukla Liberec. Er begann seine internationale Karriere 2003 bei FIS-Rennen. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 in Stryn belegte er den zwölften Platz im 10-Kilometer-Rennen. Bis zu seinem Weltcupdebüt bei einem 15-Kilometer-Rennen in Nove Mesto (74.) bestritt er nur FIS- und Jugendrennen. Beste Platzierung bei der Junioren-WM 2005 in Rovaniemi wurde ein vierter Platz im Verfolgungsrennen. Erste Weltcuppunkte sammelte Razým im Dezember 2005 beim Sprint von Nove Mesto, wo er 28. wurde. Bei der Universiade in Pragelato gewann er 2007 die Silbermedaille. Zu Beginn der Saison 2007/08 wurde er im Teamsprint von Düsseldorf zusammen mit Dušan Kožíšek Fünfter und belegte somit seine erste Top-Ten-Platzierung. In der Saison 2008/09 holte er mit dem 11. Platz im Sprint in Davos sein bisher bestes Weltcupeinzelergebnis. Bei der Tour de Ski 2008/09 erreichte er den 40. Platz in der Gesamtwertung. Im Februar 2009 gewann er Gold im Sprint bei der U23 Weltmeisterschaft in Praz de Lys–Sommand. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 in Liberec belegte er den 12. Platz im Teamsprint und überraschte im Sprint mit dem sechsten Platz. In der Saison 2009/10 konnte er bei keinen Weltcuprennen Punkte holen. Auch bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver kam er nur auf den 44. Platz im Sprint. Aufgrund diesen schlechten Leistungen trat er in der Saison 2010/11 und 2011/12 vorwiegend beim Alpencup und beim Slavic Cup an, den er 2012 gewinnen konnte. In der Saison 2012/13 nahm er wieder hauptsächlich an Weltcuprennen teil. Bei der Tour de Ski 2012/13 belegte er den 43. Platz in der Gesamtwertung. Im Januar 2013 holte er in La Clusaz mit der Staffel den dritten Platz und damit sein ersten Podestplatz im Weltcup. Seine besten Platzierungen bei der folgenden Weltmeisterschaft im Val di Fiemme waren der 23. Platz über 15 km Freistil, den elften Rang in der Staffel und den achten Platz im Teamsprint. Die Tour de Ski 2013/14 beendete er auf den 35. Platz. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi errang er den 49. Platz im Sprint, den neunten Platz im Teamsprint und den achten Platz mit der Staffel.

Weblinks[Bearbeiten]