Alemannia Aachen

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Alemannia Aachen
Logo
Voller Name Aachener Turn- und Sportverein
Alemannia 1900 e. V.
(Hauptverein)
Alemannia Aachen GmbH
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Aachen, Nordrhein-Westfalen
Gegründet 16. Dezember 1900
Vereinsfarben schwarz-gelb
Stadion Tivoli
Plätze 32.960
Präsident Heinz Maubach
Trainer DeutschlandDeutschland Peter Schubert
Homepage www.alemannia-aachen.de
Liga Regionalliga West
2012/13 20. Platz (3. Liga)
Heim
Auswärts

Alemannia Aachen (offiziell: Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e. V.) ist der größte Sportverein der Stadt Aachen. Die erste Fußballmannschaft stieg im Jahre 2013 in die Regionalliga West ab. Von 1967 bis 1970 sowie in der Spielzeit 2006/07 spielte sie in der Bundesliga. Neben der Fußballabteilung betreibt der Verein die Abteilungen Leichtathletik, Tischtennis, Handball, Frauenfußball, Jugendfußball und Volleyball. Die Volleyball-Frauen spielten von 2008 bis 2013 in der Bundesliga und wechselten dann zum PTSV Aachen.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Ansässige englische Kaufleute und Industrielle brachten in der Zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neben dem traditionellen Reitsport den Fußballsport in das westliche Rheinland. Der Verein wurde am 16. Dezember 1900 unter dem Namen Fußballklub Aachen von 18 Schülern des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, der Oberrealschule und des Realgymnasiums, die auf dem Marienthaler Kasernenhof zusammen trainierten, gegründet. Da der Name 1. FC Aachen gerade durch einen kurz zuvor gegründeten und bald wieder aufgelösten Verein belegt worden war, nannte man sich Alemannia Aachen. Der Name "Alemannia" (von Alemannen) soll das Deutschtum im äußersten Westen betonen. Nach der Fusion mit dem Aachener TV 1847 am 17. September 1919 hieß der Verein Aachener TSV Alemannia 1847. Am 26. Januar 1924 trennten sich beide Klubs wieder, und der Verein erhielt seinen heutigen Namen Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e. V.

Der ATSV Alemannia hatte in seiner Geschichte weitere Abteilungen, die heute nicht mehr existieren, nämlich Turnen, Faustball, Wandern, Schwimmen (1920–1939), Hockey (1920–1939), Basketball (1952–1965) sowie Badminton (1956–2009). Die zuletzt aufgelöste Badmintonabteilung wurde zum 1. Juli 2009 in den eigenständigen „Badminton Verein Aachen 2009“ überführt.[1] Die nach Titeln erfolgreichste Abteilung der Alemannia waren die Basketballer, die sich 1963 und 1964 die Deutsche Meisterschaft sichern konnten und damit bis heute zu den zehn erfolgreichsten Basketball-Mannschaften zählen.

Der Verein hatte im März 2012 rund 8.700 Mitglieder.[2] Am 14. August 2006 beschloss die Mitgliederversammlung rückwirkend zum 1. Januar die Ausgliederung aller Mannschaften von der U13 aufwärts bis zur Lizenzspielerabteilung in die neu gegründete Alemannia Aachen GmbH.[3] Am 12. Juni 2010 verkündete Sportdirektor Erik Meijer auf der Mitgliederversammlung die Änderung des Vereinslogos: Das traditionelle Wappen – erstmals 1925 verwendet – kehrte zur Saison 2010/2011 auf die Trikots zurück. Am 16. November 2012 kündigte die GmbH die Beantragung eines Insolvenzplanverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit an, das am 1. Juni 2013 eröffnet worden ist.[4]

Sowohl auf Vereins- als auch auf Fanebene und aus geographischen Gründen bestehen intensive und freundschaftliche Kontakte zum niederländischen Profiklub Roda JC Kerkrade. Außerdem haben beide Vereine die gleichen Vereinsfarben.

Sportlich[Bearbeiten]

Vorkriegszeit[Bearbeiten]

In der Vorkriegszeit pendelten die Aachener stets zwischen der zweitklassigen Bezirksklasse und der erstklassigen Gauliga. 1930 wurde Reinhold Münzenberg der erste Alemanne, der das Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft trug. Den ersten Erfolg feierte die Alemannia 1938, als der Verein als Aufsteiger die Meisterschaft der Gauliga Mittelrhein gewinnen konnte und so das einzige Mal an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnahm. Dort wurden die Aachener in einer Gruppe mit Hannover 96, dem 1. FC Nürnberg und dem FC Hanau 93 Tabellendritter und schieden aus. Einen Teil dieser Spiele bestritt der Fußballverein im Aachener Waldstadion, da dieser Platz mit zu jener Zeit fast 15.000 Stehplätzen mehr Zuschauer fassen konnte als der damalige alte Tivoli. Nach diversen Protesten des SV Beuel 06 wurde schließlich den Aachenern die Gaumeisterschaft nachträglich aberkannt und der SV Beuel zum Meister erklärt.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Fußball mit dem früheren Logo von Alemannia Aachen
Altes Vereinswappen

Nach dem Krieg gelang Alemannia Aachen 1947 die Qualifikation für die neu gegründete Oberliga West. Die Aachener gehörten der Oberliga bis 1963 an und zählen damit zusammen mit Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 zu den drei durchgängig in der Oberliga West spielenden Vereinen. Allerdings gelang Aachen in dieser Zeit nie die Qualifikation für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft. Jedoch erreichte die Alemannia 1953 zum ersten Mal das DFB-Pokalfinale, in dem sie am 1. Mai 1953 im Düsseldorfer Rheinstadion Rot-Weiss Essen mit 1:2 (0:2) unterlagen.

Bei der Gründung der Bundesliga im Jahre 1963 wurde der Alemannia die Aufnahme verwehrt, obwohl der amtierende Präsident Gerd Heusch einen 12-Punkte-Katalog zur Aufnahme Alemannias in die neue Liga vorlegte, in dem er unter anderem auf die geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse, den geplanten Stadionausbau für 42.000 Zuschauer, die ununterbrochene Zugehörigkeit zur Oberliga West und die Tatsache, der größte Rasensportverein Nordrhein-Westfalens zu sein, hinwies. Der Aufnahmeantrag für Alemannia wurde dennoch nicht genehmigt, wogegen der Verein beim DFB protestierte und sogar ein ordentliches Gericht anrief, da wichtige Funktionäre zugesagt hatten, eine Aufstockung auf 18 Vereine zu beantragen und der Alemannia so noch die Teilnahme zu ermöglichen, in der entscheidenden Sitzung jedoch gegen die Aufstockung stimmten. Der Präsident der damaligen Bundesliga-Gründungskommission war Franz Kremer, gleichzeitig auch Präsident des 1. FC Köln. Insofern kann eine Voreingenommenheit des Präsidenten und das Ziel, mögliche Konkurrenten (wie Alemannia) klein zu halten, nicht ausgeschlossen werden. Alle Proteste blieben jedoch ohne Erfolg, und so spielte die Alemannia fortan in der zweitklassigen Regionalliga West. 1964 wurden die Aachener Meister der Regionalliga, im Jahr darauf hinter Borussia Mönchengladbach immerhin Vize und nahmen jeweils an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teil, jedoch konnten sie sich beide Male nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. 1964 mussten sie Hannover 96 den Vortritt lassen, 1965 gewann der FC Bayern München die Aufstiegsgruppe, sodass die Alemannia weiterhin zweitklassig blieb. Dafür gelang Aachen 1965 zum zweiten Mal der Einzug in das Finale des DFB-Pokals. Nach einem 4:3 nach Verlängerung im Halbfinale gegen den FC Schalke 04 stand die Alemannia im Finale gegen Borussia Dortmund. In Hannover unterlag sie mit 0:2 gegen die Westfalen.

Aufstieg in die Bundesliga und Vize-Meister[Bearbeiten]

1967 wurden die Aachener erneut Tabellenerster der Regionalliga. Im dritten Anlauf gelang dem Verein endlich der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga. In einer Gruppe mit Kickers Offenbach, dem 1. FC Saarbrücken, Göttingen 05 und Tennis Borussia Berlin gewannen die Aachener sechs ihrer acht Spiele und schafften so den Einzug ins Oberhaus. Maßgeblich am Aufstieg beteiligt war Hans-Jürgen Ferdinand, der in der Aufstiegsrunde acht Treffer erzielte. In der ersten Bundesligasaison 1967/68 erreichten die Aachener einen achtbaren elften Tabellenplatz. In der folgenden Saison spielte die Alemannia fulminant auf und wurde am Ende Vize-Meister, acht Punkte hinter dem FC Bayern München. Die Ernüchterung folgte jedoch bereits in der folgenden Spielsaison. Mit 83 Gegentoren und nur einem einzigen Auswärtspunkt stiegen die Aachener als Tabellenletzter ab.

Im Jahr nach dem Abstieg in die Regionalliga West gelang der angestrebte Wiederaufstieg nicht, die Mannschaft erreichte aber das Halbfinale des DFB-Pokals. 1971 verpasste man den Aufstieg als Vierter nur knapp, der dafür verantwortlich zeichnende Trainer Gunther Baumann wurde allerdings entlassen. Im darauffolgenden Jahr wurden elf neue Spieler geholt.

2. Bundesliga[Bearbeiten]

Die Alemannia schaffte 1973/74 die Qualifikation zur neu gegründeten 2. Bundesliga, doch die finanziellen Probleme des Klubs nahmen immer mehr zu, auch die Vereinsführung wurde immer wieder umbesetzt. Reinhold Münzenberg wurde zum Präsidenten gewählt, mehrere Bundesliga-Klubs wie der FC Schalke 04 gastierten im Tivoli-Stadion, um der Alemannia Einnahmen zu bescheren. In den nächsten Jahren spielte der Verein in der 2. Bundesliga, die oft angepeilte Rückkehr in die Bundesliga gelang Aachen jedoch nicht. 1977/78 konnte sich der Klub sogar erst im letzten Spiel der Saison den Klassenerhalt sichern.


In der Spielzeit 1980/81 konnte sich die Alemannia für die eingleisige 2. Bundesliga qualifizieren, die ein Jahr später ihren Spielbetrieb aufnahm. Von 1981 an arbeiteten sieben Trainer in drei Jahren bei Alemannia Aachen, doch keiner von ihnen konnte das Team zum Aufstieg in die Bundesliga führen. Im Jahr 1984 trat Präsident Egon Münzenberg, Neffe des Reinhold Münzenberg, zurück und der neue Vereinsvorstand um Bubi Hirtz konnte mit Mühe eine Insolvenz des Klubs vermeiden. 1985/86 und in der darauffolgenden Spielzeit verpasste man den Aufstieg in die Bundesliga nur knapp. In der Spielzeit 1988/89 traten allerdings erneut schwerwiegende finanzielle Probleme auf, sodass mehrere Leistungsträger verkauft werden mussten. Bei der Jahreshauptversammlung 1989 verstarb zudem Geschäftsführer Bert Schütt an einem Herzanfall, da er heftig kritisiert worden war. Die Versammlung musste abgebrochen werden, der Aufstieg wurde auch in dieser Saison nicht erreicht[5].

Altes Vereinswappen

Abstieg und Wiederaufstieg[Bearbeiten]

1990 stieg der mittlerweile hoch verschuldete Verein in die Oberliga Nordrhein ab und spielte somit erstmals in seiner Vereinsgeschichte drittklassig. Mit großem Engagement führte in jener Zeit von 1992 bis 1996 Heinz-Gregor Johnen die Alemannia und haftete als Präsident in beachtlichem Umfang für den Verein und rettete sie so durch finanziell schwierige Zeiten. Den Wiederaufstieg verpassten die Aachener in der Folgezeit mehrmals sehr knapp und so spielten sie ab 1994 in der wieder gegründeten Regionalliga. Dort kam Aachen zunächst nicht über Mittelfeldränge hinaus, bis 1999 endlich die lang ersehnte Rückkehr in die 2. Bundesliga gelang. Dieser Wiederaufstieg war jedoch auch eng mit einem tragischen Schicksalsschlag verbunden. Wenige Tage vor dem entscheidenden Aufstiegsspiel gegen die SpVgg Erkenschwick brach während eines Waldlaufs mit seiner Mannschaft Erfolgstrainer Werner Fuchs zusammen und verstarb im Alter von nur 50 Jahren an einem Herzinfarkt.

Rückkehr in die Bundesliga, DFB-Pokal und UEFA-Pokal[Bearbeiten]

ASEAG-Bus mit Werbung zum Einzug des Vereins in die Bundesliga

Von 1999 bis 2006 spielte die Alemannia in der 2. Bundesliga. Zwischen 2003 und 2005 belegte sie dreimal in Folge den 6. Tabellenplatz und war 2004 der Rückkehr in die Bundesliga so nahe wie seit dem ersten Bundesligaaufstieg 1967 nicht mehr. Erstmals stand die Alemannia noch vor dem letzten Spieltag auf einem Aufstiegsplatz, verlor jedoch beim Karlsruher SC. Einen großen Erfolg feierten die Alemannen dennoch in der Saison 2003/04, als sie zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale des DFB-Pokals erreichten. Unvergessen ist das Spiel vom 4. Februar 2004 auf dem Tivoli, wo die Alemannia den FC Bayern München in einem packenden Spiel mit 2:1 besiegten. Nachdem die Aachener unter anderem die Erstligisten TSV 1860 München, FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach ausschalten konnten, unterlagen sie im Endspiel gegen Werder Bremen mit 2:3. Da die Bremer als Deutscher Meister für die Champions League qualifiziert waren, war Alemannia Aachen erstmals für den UEFA-Pokal qualifiziert.

Nachdem die Aachener in der ersten Runde den isländischen Vertreter FH Hafnarfjörður ausschalteten, gelang ihnen unter anderem durch Siege gegen OSC Lille und AEK Athen in der neu geschaffenen Gruppenphase sogar die Qualifikation für die Runde der letzten 32. Nach einem 0:0 im Hinspiel gegen den niederländischen Vertreter AZ Alkmaar verlor Aachen das Rückspiel nach Führung knapp mit 1:2 und schied aus.

Durch den Finaleinzug im DFB-Pokal und die Einnahmen aus dem Europacup konnten sich die Aachener jedoch wirtschaftlich vollständig sanieren.

In der Saison 2005/06 gelang schließlich nach 36 Jahren der Wiederaufstieg in die Bundesliga. Alemannia Aachen beendete die Saison 2006/07 mit 34 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz und stieg wieder in die 2. Bundesliga ab.

Von 2007 an hielt sich Alemannia Aachen zunächst zwei Jahre in der oberen Tabellenhälfte auf, wurde Siebter und Vierter. Doch 2009/10 erreichte die Alemannia nur den 13. Rang. Grund dafür waren unter anderem erneute schwere finanzielle Schwierigkeiten, die Stadt Aachen rettete den Verein mit einer Bürgschaft vor dem drohenden Lizenzentzug. Die finanziellen Probleme waren vor allem durch nicht kalkulierte Kosten beim Bau des Neuen Tivoli entstanden, der am 12. August 2009 eröffnet wurde. Trotz der Bürgschaft der Stadt mussten einige Leistungsträger des Teams verkauft werden.

Nach einem 10. Platz in der Saison 2010/11 fand sich die Alemannia 2011/12 im Abstiegskampf wieder, und in der Vereinsführung gab es einige personelle Veränderungen. Auf der Mitgliederversammlung am 29. März 2012 wurde Meino Heyen zum neuen Präsidenten des TSV Alemannia Aachen gewählt. Er beerbte damit Alfred Nachtsheim, der nicht mehr kandidiert hatte.[6] Am 25. April 2012 gab der Aufsichtsratsvorsitzende Meino Heyen aufgrund der sportlich negativen Situation die Auflösung des Vertrages mit dem seit 1. Januar 2010 bei Alemannia Aachen tätigen Manager Erik Meijer bekannt.[7] Am Saisonende belegte die Alemannia, nachdem zwei Trainerwechsel keine sportliche Wende bewirkt hatten, den vorletzten Platz und stieg in die 3. Liga ab.

Insolvenzverfahren[Bearbeiten]

Auch infolge der zwei Abstiege und der damit verbundenen geringeren Einnahmen verschlechterte sich die Finanzlage der Alemannia Aachen GmbH dramatisch. Da die Alemannia die Schulden vom Tivoli-Neubau nicht mehr ausreichend tilgen konnte, geriet auch die Stadt Aachen als einer der Hauptgläubiger unter weiteren Druck, da deren eigene finanzielle Lage bereits ein Haushaltssicherungskonzept erforderte.[8] Am 31. Oktober 2012 wurde Geschäftsführer Frithjof Kraemer mit sofortiger Wirkung abberufen, und es konnte mit einem neuen Sanierungskonzept die – nach dem Frühjahr 2012 – erneut drohende Insolvenz der Gesellschaft vorerst abgewendet werden. [9][10] Am 16. November 2012 beantragte die Alemannia Aachen GmbH ein Insolvenzplanverfahren. Sie wird die Saison in der Dritten Liga zu Ende spielen und in der Folgesaison neu in der Regionalliga West antreten, sollte die Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht vor dem 30. Juni 2013 eintreten oder bis dahin doch noch endgültig abgewendet werden.[11][12] Noch im November wurde Strafanzeige gegen den ehemaligen Geschäftsführer durch die Stadt Aachen erstattet und die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf.[13] Am 31. Januar 2013 wurden dem Verein wegen bestehender Liquiditätslücken weitere Spielerzugänge vom DFB verboten.[14] Am Ende der Saison 2012/13 stieg die Alemannia als Tabellenletzter in die Regionalliga West ab und ist damit erstmals in der Vereinsgeschichte viertklassig.

Im Dezember 2013 gab der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning bekannt, dass das Insolvenzverfahren zum Ende 2013 beendet sein wird. Juristische Probleme stehen aber noch u.a. dem ehemaligen Geschäftsführer Frithjof Kraemer sowie dem ehemaligen Sportdirektor Erik Meijer und dem Fußballspieler Babacar Guèye bevor. [15]

Spielzeiten seit 1945[Bearbeiten]

Liga 0 Spielklasse 0 Saison 0 Platz (Mannschaften) 0 00Tore00 Punkte Bemerkung
1. Klasse Aachen 2. Liga 1945/46 1 (8) 66:11 24:0 Meister Kreis Aachen und Kreispokalsieger
Britische Zonenmeisterschaft 1. Liga 1946/47 2 (16) 69:53 40:20 Runde der Westdeutschen Vizemeister und Teilnahme an der Oberliga 1947/48
Oberliga-West 1. Liga 1947/48 9 (13) 29:46 21:27
Oberliga-West 1. Liga 1948/49 8 (13) 33:39 23:25
Oberliga-West 1. Liga 1949/50 12 (16)0 37:56 27:33
Oberliga-West 1. Liga 1950/51 14 (16)0 56:66 24:36
Oberliga-West 1. Liga 1951/52 3 (16) 65:47 36:24
Oberliga-West 1. Liga 1952/53 5 (16) 61:57 34:26 Finalist DFB-Pokal
Oberliga-West 1. Liga 1953/54 9 (16) 59:59 28:32
Oberliga-West 1. Liga 1954/55 11 (16)0 56:64 28:32
Oberliga-West 1. Liga 1955/56 3 (16) 70:55 41:19
Oberliga-West 1. Liga 1956/57 5 (16) 65:54 34:26
Oberliga-West 1. Liga 1957/58 3 (16) 47:38 37:23
Oberliga-West 1. Liga 1958/59 10 (16)0 52:56 28:32
Oberliga-West 1. Liga 1959/60 9 (16) 43:56 28:32
Oberliga-West 1. Liga 1960/61 8 (16) 61:61 29:31
Oberliga-West 1. Liga 1961/62 11 (16)0 50:56 27:33
Oberliga-West 1. Liga 1962/63 5 (16) 58:42 37:23 Aufnahme in die Bundesliga verwehrt
Regionalliga West 2. Liga 1963/64 1 (20) 105:37 59:17 Meister, in Aufstiegsrunde gescheitert
Regionalliga West 2. Liga 1964/65 2 (18) 69:23 49:19 in Aufstiegsrunde gescheitert, Finalist DFB-Pokal
Regionalliga West 2. Liga 1965/66 3 (18) 97:40 51:17
Regionalliga West 2. Liga 1966/67 1 (18) 56:24 48:20 Meister, Aufstieg
Bundesliga 1. Liga 1967/68 11 (18)0 52:66 34:34
Bundesliga 1. Liga 1968/69 2 (18) 57:51 38:30 Vize-Meister
Bundesliga 1. Liga 1969/70 18 (18)0 31:83 17:51 Abstieg
Regionalliga West 2. Liga 1970/71 6 (18) 59:58 34:34
Regionalliga West 2. Liga 1971/72 4 (18) 51:38 42:26
Regionalliga West 2. Liga 1972/73 6 (18) 66:50 39:29
Regionalliga West 2. Liga 1973/74 7 (18) 57:55 37:31 Qualifiziert für die 2. Bundesliga Nord
2. Bundesliga Nord 2. Liga 1974/75 15 (20)0 57:71 30:46
2. Bundesliga Nord 2 .Liga 1975/76 12 (20)0 43:53 36:40
2. Bundesliga Nord 2. Liga 1976/77 7 (20) 69:56 43:33
2. Bundesliga Nord 2. Liga 1977/78 14 (20)0 51:62 34:42
2. Bundesliga Nord 2. Liga 1978/79 7 (20) 54:47 40:36
2. Bundesliga Nord 2. Liga 1979/80 7 (20) 59:56 41:35
2. Bundesliga Nord 2. Liga 1980/81 5 (20) 80:51 55:29 Qualifiziert für eingleisige 2. Bundesliga
2. Bundesliga 2. Liga 1981/82 9 (20) 47:39 41:35
2. Bundesliga 2. Liga 1982/83 9 (20) 49:53 40:36
2. Bundesliga 2. Liga 1983/84 6 (20) 49:43 44:32
2. Bundesliga 2. Liga 1984/85 5 (20) 60:46 43:33
2. Bundesliga 2. Liga 1985/86 8 (20) 56:45 43:33
2. Bundesliga 2. Liga 1986/87 5 (20) 55:36 46:30
2. Bundesliga 2. Liga 1987/88 6 (20) 60:45 46:30
2. Bundesliga 2. Liga 1988/89 7 (20) 58:55 41:35
2. Bundesliga 2. Liga 1989/90 19 (20)0 52:63 30:46 Abstieg
Oberliga Nordrhein 3. Liga 1990/91 2 (17) 66:28 50:14 Teilnahme an Amateurmeisterschaft
Oberliga Nordrhein 3. Liga 1991/92 6 (16) 62:37 33:27
Oberliga Nordrhein 3. Liga 1992/93 3 (16) 49:26 41:19
Oberliga Nordrhein 3. Liga 1993/94 2 (16) 48:27 38:22 0 Qualifiziert für Regionalliga West/Südwest, Teilnahme an Amateurmeisterschaft 0
0 Regionalliga West/Südwest 0 3. Liga 1994/95 6 (18) 66:50 40:28
Regionalliga West/Südwest 3. Liga 1995/96 6 (19) 65:53 60
Regionalliga West/Südwest 3. Liga 1996/97 11 (18)0 40:48 42
Regionalliga West/Südwest 3. Liga 1997/98 7 (18) 62:46 49
Regionalliga West/Südwest 3. Liga 1998/99 1 (17) 56:38 64 Aufstieg
2. Bundesliga 2. Liga 1999/00 8 (18) 46:54 46
2. Bundesliga 2. Liga 2000/01 10 (18)0 42:60 46
2. Bundesliga 2. Liga 2001/02 14 (18)0 41:67 40
2. Bundesliga 2. Liga 2002/03 6 (18) 57:48 51
2. Bundesliga 2. Liga 2003/04 6 (18) 51:51 53 Finalist DFB-Pokal
2. Bundesliga 2. Liga 2004/05 6 (18) 60:40 54 Teilnahme am UEFA-Pokal
2. Bundesliga 2. Liga 2005/06 2 (18) 61:36 65 Aufstieg
Bundesliga 1. Liga 2006/07 17 (18)0 46:70 34 Abstieg
2. Bundesliga 2. Liga 2007/08 7 (18) 49:44 51
2. Bundesliga 2. Liga 2008/09 4 (18) 58:38 56
2. Bundesliga 2. Liga 2009/10 13 (18)0 37:41 43
2. Bundesliga 2. Liga 2010/11 10 (18)0 58:60 48
2. Bundesliga 2. Liga 2011/12 17 (18)0 30:47 31 Abstieg
3. Liga 3. Liga 2012/13 20 (20)0 40:68 26 1 Abstieg
Regionalliga West 4. Liga 2013/14
1 2 Punkte Abzug wegen Verstößen im wirtschaftlichen Zulassungsverfahren, 3 weitere wegen nicht fristgerechter Zurückzahlung von 200.000 Euro aus dem DFB-Kautionsfonds

Erfolge seit 1947[Bearbeiten]

Platzierungen in der Bundesliga seit 1963[Bearbeiten]

Saison Platz Tore Punkte Zuschauer Bester Torschütze
1967/68 11 52-66 34-34 21.800 14 Tore: Hans-Jürgen Ferdinand
1968/69 2 57-51 38-30 18.200 12 Tore: Heinz-Gerd Klostermann
1969/70 18 31-83 17-51 12.600 6 Tore: Hans-Josef Kapellmann
2006/07 17 46-70 34 20.310 8 Tore: Jan Schlaudraff

Personen[Bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

1 Einsätze in der Deutschen Nationalmannschaft als Spieler von Alemannia Aachen.
2 Einsätze in der Deutschen Nationalmannschaft Team 2006 als Spieler von Alemannia Aachen.
3 Einsätze in der Deutschen Nationalmannschaft U-18 und U-19 als Spieler von Alemannia Aachen.
4 Einsätze in der Deutschen Jugend-Fußballnationalmannschaft und U-23 Nationalmannschaft als Spieler von Alemannia Aachen.
5 Einsätze in der Rumänischen Nationalmannschaft als Spieler von Alemannia Aachen.
6 Einsätze in der Sambischen Nationalmannschaft als Spieler von Alemannia Aachen.
D Einsätze in der Deutschen Nationalmannschaft, jedoch nicht als Spieler von Alemannia Aachen.
U Einsätze in der Deutschen Nationalmannschaft U-21, jedoch nicht als Spieler von Alemannia Aachen.
A Einsätze in ausländischen Nationalmannschaften, jedoch nicht als Spieler von Alemannia Aachen.

Trainer[Bearbeiten]

Alle Trainer der ersten Mannschaft seit 1945[16]:

Aktueller Kader 2013/14[Bearbeiten]

Nr. Spieler Nat. Geb. beim ATSV seit Letzter Verein

Tor

1 Frederic Löhe DeutscherDeutscher *.12.08.1988 2013 SV Babelsberg 03
13 Thomas Unger DeutscherDeutscher *.15.01.1985 2013 Alemannia Aachen
35 Cedric Wilmes DeutscherDeutscher *.13.01.1994 2014 SC Preußen Münster

Abwehr

2 Marvin Ajani DeutscherDeutscher NigeriaNigeria *.04.10.1993 2013 Alemannia Aachen II
3 Sasa Strujic BosnierBosnier *.08.12.1991 2013 Alemannia Aachen II
15 Jannik Stevens DeutscherDeutscher *.21.07.1992 2013 VfL Bochum
18 Sven Schaffrath DeutscherDeutscher *.13.07.1984 2012 VfB Lübeck
24 Peter Hackenberg (C)Kapitän der Mannschaft DeutscherDeutscher *.06.02.1989 2013 1. FC Magdeburg
25 Kris Thackray EngländerEngländer *.27.04.1988 2013 Qormi FC MaltaMalta
26 Jochen Schumacher DeutscherDeutscher *.25.02.1989 2013 Wuppertaler SV
29 Niko Opper DeutscherDeutscher *.04.02.1992 2013 SV Babelsberg 03
33 Marcus Hoffmann DeutscherDeutscher *.12.10.1987 2014 RB Leipzig

Mittelfeld

5 Armand Drevina KosovareKosovare DeutscherDeutscher *.03.02.1994 2013 Alemannia Aachen II
6 Marco Neppe DeutscherDeutscher *.14.06.1986 2013 Wuppertaler SV
7 Sascha Marquet DeutscherDeutscher *.07.11.1989 2012 Alemannia Aachen II
8 Florian Abel DeutscherDeutscher *.14.08.1989 2013 Wuppertaler SV
10 Dennis Dowidat DeutscherDeutscher *.10.01.1990 2013 Borussia Mönchengladbach II
11 Michael Lejan BelgierBelgier *.02.05.1983 2013 SC Fortuna Köln
14 Nazim Sangare DeutscherDeutscher TürkeiTürkei *.30.05.1994 2013 Borussia Mönchengladbach II
17 Tobias Ahrens DeutscherDeutscher *.09.04.1993 2013 FC Rot-Weiß Erfurt
19 Tim Lünenbach DeutscherDeutscher *.25.05.1993 2013 Alemannia Aachen II
20 Tom Moosmayer BelgierBelgier *.01.10.1979 2013 FC 13 Roetgen
22 Aïmen Demai AlgerierAlgerier TunesierTunesier *.10.12.1982 2014 Alemannia Aachen
23 Domagoj Duspara KroateKroate *.31.10.1987 2013 Goslarer SC
27 Felix Korb DeutscherDeutscher *.18.01.1995 2014 Alemannia Aachen II
30 Raphael de Sousa LuxemburgerLuxemburger *.05.03.1993 2014 Alemannia Aachen II

Angriff

9 Abedin Krasniqi DeutscherDeutscher AlbanienAlbanien *.04.02.1986 2013 SV 07 Elversberg
16 Rafael García DeutscherDeutscher SpanierSpanier *.27.09.1993 2013 Alemannia Aachen II
21 Masato Yoshihara JapanerJapaner *.27.10.1991 2013 Avispa Fukuoka JapanJapan
28 Mazan Moslehe DeutscherDeutscher LibaneseLibanese *.08.04.1990 2013 Goslarer SC

Trainerstab[Bearbeiten]

Funktion Name
Trainer DeutschlandDeutschland Peter Schubert
Co-Trainer DeutschlandDeutschland Reiner Plaßhenrich
Torwart-Trainer DeutschlandDeutschland Stephan Straub
Athletik-Trainer BelgienBelgien Maik Goebbels

Wechsel zur Saison 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge

Wintertransfers

Zugänge
Abgänge

Spielstätten[Bearbeiten]

Radrennbahn im Zoologischen Garten[Bearbeiten]

Die erste Spielstätte von 1901 bis 1904 war im Innenraum der Radrennbahn im Zoologischen Garten im heutigen Aachener Westpark.

Waldspielplatz im Aachener Stadtwald[Bearbeiten]

Von 1904 bis 1907 spielte man auf dem Waldspielplatz im Aachener Stadtwald. Auf diesem Gelände befindet sich heute das Aachener Waldstadion.

Sportplatz Siegel[Bearbeiten]

Im Jahr 1907 nutzte man den Sportplatz Siegel, wo heute noch der Burtscheider Turnverein 1873 beheimatet ist.

Sportplatz Tivoli[Bearbeiten]

Ab März 1908 vermietete die Stadt Aachen der Alemannia das Gelände des alten Landgutes Tivoli am früheren Sandkaulsteinweg 205, der heutigen Krefelder Straße (B57) und baute den Sportplatz Tivoli unter großem Aufwand in Eigenarbeit aus. Dieses Gelände wurde später durch den Postsportverein 1925 Aachen (PTSV Aachen) bis zum Bau des neuen Tivoli im Februar 2008 genutzt.

Tivoli[Bearbeiten]

Hauptartikel: Alter Tivoli
Eintrittskarte des Tivoli aus der Pokal-Saison 1997/98

Neben dem Sportplatz Tivoli wurde 1925 ein weiteres Gelände zur Verfügung gestellt und mit dem Bau des Stadions begonnen. Dessen feierliche Einweihung wurde am 3. Juni 1928 abgehalten. Die damalige Zuschauerkapazität betrug 11 000. Diese Zuschauermenge wurde zum ersten Mal 1938 bei einem Rheinbezirkspiel gegen Beuel erreicht. In den Jahren von 1931 bis 1938 spielte die Alemannia aus Kapazitätsgründen auch öfter im Aachener Waldstadion, da dieser Platz mit zu jener Zeit fast 15.000 Stehplätzen mehr Zuschauer fassen konnte als der damalige Tivoli.[18]

1953 wurde auf Grund der stetig wachsenden Ansprüche in der Oberliga-West während der Nachkriegszeit, zu der die Alemannia von Beginn an gehörte, ein Ausbau notwendig. Die Realisierung geschah in Form einer neuen Stehplatztribüne, dem Würselener Wall. In der gleichen Zeit wurden der Spielertunnel und die Fahrzeugeinfahrt fertiggestellt. 1957 erhielt die Sitzplatz-Tribüne eine Überdachung. Sie bestand aus einem Wellasbest-Betondach und hatte - zu der Zeit einmalig in Deutschland - eine Seitenverglasung aus Sekuritglas. Noch im gleichen Jahr wurde die damals lichtstärkste Flutlichtanlage Deutschlands fertig (240.000-Watt-Anlage mit 170 Lux). Zur Einweihung am 28. August 1957 begrüßten 32.000 Zuschauer die Mannschaft von Espanyol Barcelona. 1968 wurde das Stadion an die Stadt Aachen verkauft, da der Verein das Geld benötigte, um die Bundesligazugehörigkeit zu sichern. Der Tivoli wurde in den folgenden Jahren weiter modernisiert. So wurden im Februar 1980 die Überdachung der Stehplatzgeraden fertig.

Im April 1999 wurde ein eigens für den JuniorClub abgegrenzter Stehplatzblock eingerichtet. Dort hatten nur die Mitglieder des JuniorClubs zu besonders günstigen Preisen Zutritt. Im Sommer des gleichen Jahres bekam der Tivoli im Zuge des Aufstiegs in die 2. Liga eine komplett neue Rasendecke. Zusätzlich wurde eine Rasenheizung in Betrieb genommen, deren Steuerung mit einem Mikroprozessorsystem realisiert wurde. Damit wird seitdem auch die gesamte Fernwärme, die Heizung des Gebäudes, die Warmwasserbereitung sowie die Lüftung der Duschen reguliert. Außerdem wurde die Beleuchtungsstärke der Flutlichtanlage fernsehgerecht erhöht. Im Januar 2000 erhielt die Sitzplatztribüne eine neue Bestückung mit Sitzschalen; die alten Holzbänke hatten ausgedient.

Wegen der nicht erreichten Sitzplatz-Kapazität, die in europäischen Wettbewerben zwingend von der UEFA vorgeschrieben ist, musste für die drei Heimspiele im UEFA-Pokal 2004/05 das Kölner RheinEnergieStadion angemietet werden. Die Alemannia hätte lieber im grenznahen Parkstad-Limburg-Stadion des befreundeten niederländischen Klubs Roda JC Kerkrade gespielt. Dies wurde jedoch nicht genehmigt. [19]

Neuer Tivoli[Bearbeiten]

Hauptartikel: Tivoli (Aachen)

Da das langjährige Stadion der Alemannia nicht mehr modernen bau- und sicherheitsrechtlichen Vorschriften entsprach und angesichts des Aufstiegs in die 1. Bundesliga nach der Saison 2005/06 eine größere Zuschauer-Kapazität in Angriff genommen werden sollte, entschied sich der Verein zu einem kompletten Neubau. Das Projekt war und ist vor allem unter langjährigen Fans der Alemannia umstritten. Da ein Aus- oder Umbau des "alten" Tivolis aus rechtlichen Gründen nicht in Betracht kam, fanden sich die Fangemeinschaften schließlich, auch dank der unmittelbaren Nähe des neuen Baugrundes zur bisherigen Spielstätte, mit dem Neubau ab. Ihre konstruktive Kritik hatten die Interessenvertreter der Fans aber nicht aufgegeben, sondern verstanden sich nun als zum Entscheidungsprozess über das neue Stadion zugehörig. Im Rahmen dieser Aufgabe hat die Alemannia Fan-IG ein Positionspapier mit Fanwünschen an die mit dem Stadionbau betraute Alemannia Aachen GmbH übergeben.[20]

Am 11. Mai 2006 wurden die Pläne für den Bau eines neuen Stadions veröffentlicht; im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe wurden schließlich am 8. Februar 2007 die Wettbewerbsunterlagen an die interessierten Unternehmen übersendet. Das Projekt umfasste neben dem Stadion auch einen Verwaltungsbau und ein geplantes Parkhaus. Über diese funktionalen Bedingungen hinaus erteilte die Alemannia aber keine Rahmenvorgaben für die Planung der Bewerber, insbesondere die architektonische Konzeption des Stadions (offen oder geschlossen, ein- oder zweirangig) wurde bewusst offen gelassen.

Die Finanzierung der überschlägig 50 Millionen Euro Baukosten trug einerseits die Alemannia mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, und andererseits die Stadt Aachen. Außerdem wurde eine verzinste Stadion-Anleihe für den Erwerb durch Fans ausgegeben. Der Vertrag zum Neubau des Stadions wurde am 17. September 2007 zusammen mit dem Bauunternehmer der Hellmich-Gruppe unterzeichnet. Nach 2 Jahren Bauzeit wurde das Stadion am 12. August mit einem Freundschaftsspiel (2:2) gegen den belgischen Zweitligisten Lierse SK eröffnet. Das erste Pflichtspiel der Spielzeit 2009/10 fand am 17. August 2009 gegen den FC St. Pauli statt. Die Partie endete mit 0:5 und stellt damit Aachens höchste Heimniederlage der Zweitliga-Geschichte dar. Das erste Pflichtspieltor erzielte dabei kurioserweise der ehemalige Aachener Marius Ebbers. Zudem wurde die Partie durch einen Unglückfall auf der Gästetribüne überschattet.

Das Stadion wurde schnell zum "Millionengrab" da die Heimstärke der Alemannia auf dem alten Tivoli im neuen Stadion nicht fortgesetzt werden konnte. Durch das Insolvenzverfahren, die zwei Abstiege und die hohen laufenden Kosten für den Tivoli wurde deshalb erwogen, für die Saison 2013/14 ins Karl-Knipprath-Stadion des SC Jülich umzuziehen. Dieses Stadion fasst wegen Umbauarbeiten nur 5500 Zuschauer, sodass der Plan nicht umgesetzt wurde.[21]

Zweite Mannschaft[Bearbeiten]

Alemannia Aachen II
Stadion Kunstrasenplatz „Alkmaar“
Plätze ca. 500
Trainer Sven Schaffrath
Liga Mittelrheinliga
2012/13 9. Platz
Heim
Auswärts

Die zweite Mannschaft der Alemannia spielt in der Saison 2013/14 in der fünftklassigen Mittelrhein. Trainiert wird die Mannschaft von Sven Schaffrath.

Geschichte[Bearbeiten]

1953, damals noch in der untersten Liga, der 3. Kreisklasse Aachen spielend, gelang es der Mannschaft, in den nächsten sieben Jahren fünfmal aufzusteigen, bis man im Sommer 1960 den Sprung in die höchstmögliche Liga, die drittklassige Verbandsliga Mittelrhein schaffte.

Dort hielt man sich aber nur ein Jahr und man stieg wieder in die Landesliga ab. Nach drei Jahren, 1964, kehrte man allerdings wieder in die Verbandsliga zurück, in der man sich weitere drei Jahre bis 1967 hielt. Von 1967 bis 1978 spielte man in der Landesliga, bis im Sommer 1978 die Rückkehr in die nur noch viertklassige Verbandsliga gelang. Nach einem Jahr stieg man wieder ab, aber es gelang wiederum der direkte Wiederaufstieg. Von 1980 bis 1989 spielte man ununterbrochen in der Verbandsliga, bis man im Sommer 1989 überraschend in die drittklassige Oberliga Nordrhein aufstieg.

Die Oberliga, in der man auf Traditionsvereine wie den Wuppertaler SV, Schwarz-Weiß Essen oder Union Solingen traf, erwies sich allerdings als eine Nummer zu groß. Mit einer Tordifferenz von 60:86 Toren stieg man als Drittletzter sofort wieder in die Verbandsliga ab.

Die kommenden zehn Jahre bis zur Jahrtausendwende verliefen ähnlich wie bei der ersten Mannschaft ziemlich mager. Zwei Jahre nach dem Oberligaabstieg stieg man 1992 in die Landesliga ab, aus der man nach zwei Jahren 1994 zurück in die dann nur noch fünftklassige Verbandsliga aufstieg, allerdings stieg man direkt wieder in die Landesliga ab. 1996 gelang für zwei Saisons die Rückkehr in die Verbandsliga, als man 1998 wieder den Gang in die Landesliga antreten musste. Dann folgte gleichzeitig mit der Profimannschaft ein großer Aufschwung.

Im Sommer 2000 stieg man wieder in die Verbandsliga auf, aus der überraschend der Durchmarsch in die Oberliga gelang. Anders als im ersten Gastspiel 1989 konnte man nun auch in der Oberliga mithalten, man wurde als Aufsteiger auf Anhieb Achterl, ohne in Abstiegsgefahr geraten zu sein. Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg stieg die Mannschaft im Sommer 2003 wieder in die Verbandsliga ab. Dort schaffte man aber den direkten Wiederaufstieg. Seitdem hat sich die U-23 in der Oberliga etabliert.

Den größten Erfolg erreichte man in der Saison 2006/07, als man hinter Rot-Weiß Oberhausen auf dem 2. Platz landete und den Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Nord nur knapp verpasste. Die darauffolgende Saison lief allerdings durchwachsen und man verpasste die Qualifikation für die viertklassige Regionalliga West nach einer schlechten Hinrunde mit Rang 9 deutlich. Somit qualifizierte man sich für die NRW-Liga, der man bis zur letzten Saison 2011/12 angehörte. Zur Ligenreform im Sommer 2012 belegte die Mannschaft den Relegationsplatz zur Regionalliga, dort durfte sie aufgrund des Zweitligaabstieges der Profimannschaft aber nicht teilnehmen, und trat ab Sommer 2012 in der Oberliga Mittelrhein, die die NRW-Liga ersetzte, an.

Weitere große Erfolge waren der Gewinn des Mittelrheinpokals 2002 und 2006, durch die man sich daraufhin für den DFB-Pokal qualifizierte. In beiden Fällen schied man allerdings bereits jeweils in der 1. Runde gegen den TSV 1860 München (0:7) und den VfB Stuttgart (0:4) aus. Beide Spiele wurden auf dem Tivoli ausgetragen.

Erfolge[Bearbeiten]

Kader für die Saison 2013/14[Bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
DeutscherDeutscher KroateKroate Branimir Knez
JapanerJapaner Kengo Fukudome
DeutscherDeutscher Marvin Brauweiler
Luxemburger Christophe de Sousa
DeutscherDeutscher Daniel Hoffmann
DeutscherDeutscher PolenPolen Sebastian Tkacz
DeutscherDeutscher Tobias Standop
DeutscherDeutscher Sven Schaffrath
DeutscherDeutscher Yannis Büge
DeutscherDeutscher Nico Dautzenberg
Luxemburger Raphael de Sousa
DeutscherDeutscher Tobias Kirschall
DeutscherDeutscher Tom Moosmayer
DeutscherDeutscher Sebastian Wirtz
JapanerJapaner Takuya Morita
ItalienerItaliener Vincenzo Candela
DeutscherDeutscher Felix Korb
NiederländerNiederländer Nguembe Leroy Kabangu
KosovoKosovo Mergim Statovci
DeutscherDeutscher AfghaneAfghane Kani Taher
SerbienSerbien Lazar Zivkovic
PortugiesePortugiese Tiago Santana

Trainerstab[Bearbeiten]

Funktion Name
Trainer DeutschlandDeutschland Sven Schaffrath

(Stand 18. Juli 2013)[22]

Wechsel zur Saison 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge

Transfers Januar 2014[Bearbeiten]

Zugänge
  • Tiago Santana (Vereinslos)
  • Kengo Fukudome (Vereinslos)
Abgänge
  • Marvin Ajani (1. Mannschaft)
  • Dennis Bündgens (SV Breinig)
  • Jeffrey Eshun (unbekannt)
  • Gerrit Hermsen (unbekannt)
  • Tim Lünenbach (1. Mannschaft)
  • Amir-Ali Mostowfi (unbekannt)
  • Kazuya Odawara (unbekannt)
  • Maxim Philippe (unbekannt)
  • Sven Schaffrath (Karriereende / Trainer)
  • Maciej Szewczyk (KS Polkowice)
  • Tim Wilden (unbekannt)

Spielorte[Bearbeiten]

Kunstrasenplatz „Alkmaar“
  • Aschenplatz am Tivoli (bis 1970): Bis zum Frühjahr 1970 spielten die Amateure auf einem Aschenplatz, der auf dem Vorplatz des alten Tivolis gelegen hatte. Die Zuschauer konnten auf den Aufgängen zur damals noch unüberdachten Gegentribüne des Tivolis die Spiele verfolgen, auch die Profis bereiteten sich dort auf die anstehenden Heimspiele vor.
  • Reinhold-Münzenberg-Kampfbahn (1970 bis 2008): Da der Aschenplatz aufgrund von Modernisierungen der Infrastruktur rund um den Tivoli (Stadion-Vorplatz, weitere Trainingsanlagen) weichen musste, zog die Reservemannschaft auf den neuen Nebenplatz unweit des Tivolis, der nach dem bekannten Alemannia-Spieler Reinhold Münzenberg benannt wurde, um. Auch dort wurde bis Ende der 90er auf Asche gespielt, bis dieser gegen einen modernen Kunstrasen ausgetauscht wurde. Die Kapazität betrug etwa 2.000 Zuschauer. Je nach Platzbelegung wich die Reserveelf gelegentlich auf einen anderen Nebenplatz (Sparkassenstadion) direkt hinter dem Würselner Wall des Tivolis aus. Die Münzenberg-Kampfbahn war bis Ende der Saison 2007/08 Spielstätte der "Zweiten", bis sie wegen des Neubaus des neuen Tivolis abgerissen werden musste.
  • alter Tivoli (2008 bis 2011): Nach dem Abriss der Münzenberg-Kampfbahn war die ehemalige Spielstätte der ersten Mannschaft Spielort für die Reserve. Die Kapazität betrug 21.300 Zuschauer, allerdings waren zu den Heimspielen nur noch die Haupt- sowie Gegentribüne geöffnet. Nach der Saison 2010/11 wurde das Stadion abgerissen.
  • neuer Tivoli (2011/2012): Der Bau des neuen Amateurstadions, das nach dem ehemaligen Alemannia-Trainer Werner Fuchs benannt werden soll, ist derzeit auf Eis gelegt. Aus diesem Grund trug die Mannschaft ihre Spiele im neuen Tivoli aus.
  • Kunstrasenplatz "Alkmaar" (seit 2012): Nach der verpassten Qualifikation für die neue Regionalliga spielt die Mannschaft nun auf dem Kunstrasenplatz "Alkmaar", der sich auf dem Parkhausdach neben dem Tivoli befindet, dieser Platz wurde im Juli 2011 eingeweiht. Die Kapazität beträgt schätzungsweise 500 Zuschauer auf einer ebenerdigen Längsseite, es ist kein Ausbau vorhanden.

Frauenfußball[Bearbeiten]

Zum 1. Juli 2009 trat die Abteilung Frauen- und Mädchenfußball des FC Teutonia Weiden dem TSV Alemannia Aachen bei. In der Spielzeit 2009/10 wurden zwei Frauen- und drei Mädchenmannschaften im Spielbetrieb gehalten. Die seit der Spielzeit 2010/2011 von Manuel Ortiz-Gonzalez trainierte erste Frauenmannschaft spielt in der drittklassigen Regionalliga West. Die Saison 2011/2012 wurde mit dem 3.Platz abgeschlossen.[23] Spielort ist das Leo-Vermeeren-Stadion am Hasselholzer Weg.

Die Fußballerinnen der Alemannia gewannen 2010 den FVM-Pokal und qualifizierten sich damit für den DFB-Pokal 2010/2011.[24]

Badminton[Bearbeiten]

Die Badmintonabteilung wurde zum 1. Juli 2009 aufgelöst, die erste Seniorenmannschaft spielte zu diesem Zeitpunkt in der Verbandsliga. Nahezu sämtliche Mitglieder und Mannschaften wurden in den neu gegründeten "Badminton Verein Aachen 2009" überführt.

Tischtennis[Bearbeiten]

Bis Ende der 1960er Jahre war auch die Tischtennis-Abteilung von Alemannia Aachen sehr erfolgreich. Die erste Herren-Mannschaft spielte bis 1968 in der Oberliga West, die bis zur Gründung der Tischtennis-Bundesliga die höchste Spielklasse darstellte. Die Damen spielten 1960/61, 1967/68 und dann noch einmal 1973/74 in der Oberliga. Heute gibt es keine Damen-Mannschaft mehr im Verein und die höchste der drei Herren-Mannschaften spielt in der Kreisliga.

Volleyball[Bearbeiten]

Die Volleyballer gründeten ihre Abteilung 1960 und waren eine der erfolgreichsten Abteilungen des Vereins. 1961 wurde die Deutsche Meisterschaft der Männer errungen. Die erste Frauenmannschaft spielte von 2008 bis 2013 in der Bundesliga, die erste Männermannschaft in der Saison 2012/13 als Vorjahresregionalligameister in der neu geschaffenen Dritten Liga. In der Spielzeit 2012/13 spielten neben zahlreichen Jugend- und Breitensportmannschaften in der Regionalliga Frauen II, in der Oberliga Frauen III, in der Verbandsliga Frauen IV und als Spielgemeinschaft mit TV Düren in der Oberliga die Männer des VT West. 2013 wechselte die komplette Volleyballabteilung zum PTSV Aachen.

Handball[Bearbeiten]

Die Handballabteilung des TSV besteht wieder seit 3. November 2009[25] (vorher bereits von 1923 bis 1998). Deren größte Erfolge waren die Regionalligazugehörigkeit der Herren in den 70er-Jahren und der Damen von 1985 bis 1994. Derzeit gibt es zwei Herrenmannschaften sowie zwei Jugendmannschaften (B- und D-Jugend) und eine Mini-Gruppe.[25]

Basketball[Bearbeiten]

Von 1952 bis 1965 unterhielt der Verein auch eine Basketballabteilung. Die Männermannschaft wurde Deutscher Meister in den Jahren 1963 und 1964 und gewann außerdem 1960 den nationalen Pokal.[26]

Leichtathletik[Bearbeiten]

Die Leichtathletikabteilung des Vereins hat mehrfach Spitzensportler hervorgebracht. Rita Jahn war 1968 und 1969 Deutsche Meisterin über 200 Meter, mit der deutschen Sprintstaffel stand sie im Endlauf bei den Olympischen Spielen 1968 und gewann Silber bei den Europameisterschaften 1969. 1997 gewann Jens Dautzenberg den 400-Meter-Lauf bei den Deutschen Meisterschaften, er erreichte bei den Europameisterschaften 1998 mit der deutschen 4-mal-400-Meter-Staffel das Finale.

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Joseph Küsters, Walter Römer et al.: Olé Alemannia - Fussballgeschichten vom Aachener Tivoli, Alano Verlag, Aachen, ISBN 3-924007-32-2
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Spiele, die man nie vergißt! Alemannia in den 60er Jahren“, Meyer & Meyer Aachen, 1996, ISBN 978-3-89124-373-2
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Der TivOli Rückblick – Alemannia Aachen 1949–1999“, Meyer & Meyer Aachen, 1999, ISBN 978-3-89124-605-4
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Die Rückkehr der Men in Black – Alemannias Weg in den UEFA-Cup“, Meyer & Meyer Aachen, 2004, ISBN 978-3-89899-080-6
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Europa wir kommen – Alemannia im UEFA-CUP 2004/05“, Meyer & Meyer Aachen, 2005, ISBN 978-3-89899-156-8
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Operation Bundesliga - Das Tagebuch des Alemannia-Aufstiegs“, Meyer & Meyer Aachen, 2006, ISBN 978-3-89899-260-2
  • Erik Meijer mit Thorsten Pracht: „3 geile Jahre“, Meyer & Meyer Aachen, 2006, ISBN 978-3-89899-259-6
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Spielt am Samstag unser Fußballclub - Das Alemannia-Fanbuch“, Meyer & Meyer Aachen, 2007, ISBN 978-3-89899-322-7
  • Ralf Schröder, Kolja Linden, Thorsten Pracht: „Der Tivoli. 100 Jahre legendäre Heimat für Alemannia Aachen“, Die Werkstatt Göttingen, 2008, ISBN 978-3-89533-599-0
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Das Alemannjahr - Ein vereinshistorisches Kalendarium“, Books on Demand Norderstedt, 2011, ISBN 978-3-8391-9873-5
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Der Eiserne - Die Alemannia-Legende“, Books on Demand Norderstedt, 2011, ISBN 978-3-8448-0393-8
  • Franz Creutz (Hrsg.): „Der Jupp - Mister Alemannia“, Books on Demand Norderstedt, 2012, ISBN 978-3-8482-1789-2

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ehemalige Abteilungen: http://www.alemannia-aachen.de/klub/verein/allgemein/
  2. http://www.alemannia-aachen.de/mitglieder/mitglieder-nachrichten/details/Meino-Heyen-neuer-Alemannia-Praesident-48R/
  3. alemannia-aachen.de, abgerufen am 20. Juni 2013
  4. Alemannia Aachen: Insolvenzverfahren eröffnet, nordbayern.de, 3. Juni 2013
  5. Dauerbrenner 2. Liga
  6. Alemannia Aachen GmbH (Hrsg.): Meino Heyen neuer Alemannia-Präsident, URL: http://www.alemannia-aachen.de, 29. März 2012, abgerufen am 30. März 2012
  7. Neuanfang in Aachen - ohne Meijer, kicker, 25. April 2012. Abgerufen am 25. April 2012.
  8. Stephan Mohne, Oliver Schmetz, Christoph Pauli: Alemannia: Volles Haus, leere Kassen, große Finanznot. In: Aachener Zeitung. 24. Oktober 2012, abgerufen am 24. Oktober 2012.
  9. Alemannia Aachen GmbH: Alemannia trennt sich von Frithjof Kraemer. Der Geschäftsführer ist mit sofortiger Wirkung abberufen., 31. Oktober 2012
  10. (pa/red): Alemannia trennt sich von Frithjof Kraemer. In: Aachener Zeitung. 31. Oktober 2012, abgerufen am 6. November 2012.
  11. Alemannia Aachen GmbH: Alemannia Aachen plant Neuanfang in Liga 4, 16. November 2012
  12. Christoph Pauli: Alemannia Aachen muss Insolvenz anmelden. In: Aachener Zeitung. 16. November 2012, abgerufen am 20. Februar 2013.
  13. pa/red: Stadt Aachen erstattet Strafanzeige gegen Frithjof Kraemer. In: Aachener Zeitung. 23. November 2012, abgerufen am 24. November 2012.
  14. DFB verbietet Aachen die Einkaufstour auf reviersport.de vom 31. Januar 2013
  15. Insolvenzverfahren endet Silvester
  16. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAhnentafel. Abgerufen am 29. August 2009.
  17. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPeter Schubert wird Trainer von Alemannia Aachen. Abgerufen am 3. Juni 2013.
  18. Chronik Alemannia Aachen, (Spalte 1910–1945 – Abschnitt 1937/1938)
  19. in Kerkrade
  20. Positionspapier 23. Januar 2005 und 26. Januar 2007
  21. Umzug nach Jülich
  22. 2. Mannschaft. Abgerufen am 18. Juli 2013.
  23. 1. Mannschaft Frauen. Abgerufen am 15. Juli 2012.
  24. Alemannia Aachen: Frauen gewinnen den FVM-Pokal, 15. Mai 2010
  25. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHandball bei Alemannia auf dem Vormarsch. Alemannia Aachen GmbH, o.J., abgerufen am 6. Februar 2013.
  26. Vereinshomepage

50.7930555555566.0972222222222Koordinaten: 50° 47′ 35″ N, 6° 5′ 50″ O