Alena Gerber

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Alena Gerber (* 20. August 1989 in Ruit, Ostfildern, Baden-Württemberg) ist ein deutsches Model und Moderatorin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Alena Gerber wurde mit 13 Jahren von einer Modelagentur entdeckt. Sie nahm an einer Reihe von Misswahlen teil.

Bekanntheit erlangte Gerber erstmals im Oktober 2008 als Playmate im deutschen Playboy. Als so genanntes Wies’n-Playmate trat Gerber bei diversen Veranstaltungen und Interviews im Rahmen des Münchner Oktoberfests auf.

Gerber hatte Gastauftritte in Folgen von Rosenheim Cops, Dahoam is Dahoam, Ihr Auftrag, Pater Castell, Verbotene Liebe und in der vierten Staffel von Böse Mädchen.

Seit 2009 pendelt sie zwischen den USA, München und Zürich. Seit 2010 steht sie bei Vivienne Modelmanagement unter Vertrag.

2013 nahm sie mit ihrem damaligen Lebensgefährten Sven Hannawald an der Show Mein Mann kann teil, im April 2014 trennte sich das Paar.

Moderatorin[Bearbeiten]

Bereits in den Jahren 2008 und 2009 trat Gerber sporadisch als Reporterin für Merkurtz.tv, den gemeinsamen IP-TV-Sender von Münchner Merkur und tz.[1] Für RTL moderierte Gerber 2009 eine Castingshow, in der ihre Nachfolgerin als Wies’n-Playmate gesucht wurde.

Seit 2009 steht Gerber für das Schweizer Nightlife-Portal usgang.ch vor der Kamera und moderiert die Sendung usgang.tv.[2] Seit einem redaktionellen Relaunch ist Gerber auch Line-Produzentin und Redaktionsleiterin der Sendung.

2010 und 2011 moderierte Gerber live von der in 15 Länder übertragenen Schweizer Streetparade in Zürich.

Kontroverse mit der SVP[Bearbeiten]

In der Schweiz geriet Alena Gerber ins Blickfeld einer breiteren Öffentlichkeit, als die deutsche Bild-Zeitung sie im Oktober 2009 als Symbolfigur einer angeblich seit längerem schwelenden Debatte um deutsche Gastarbeiter präsentierte. Der Präsident der Jungen SVP, Erich Hess, bemängelte in der Bild den starken Zuzug von „arroganten“ Deutschen, die Schweizern die Arbeitsplätze wegnähmen. Hierfür sei Alena Gerber ein gutes Beispiel. Der Zuwanderer-Streit berührte auch immer wieder die Frage, ob im Schweizer Fernsehen Standarddeutsch oder Schweizerdeutsch zu verwenden sei. Unterstützung erhielt Hess von SVP-Nationalrat Hans Fehr.[3][4]

Die Bild-Zeitung berichtete in den folgenden Wochen in weiteren Artikeln über angeblich von Gerber geäußerte abwertende Kommentare über die Schweiz.[5] Einige Schweizer Medien, z. B. 20 Minuten und die Boulevardzeitung Blick, griffen die Thematik auf. Am 1. November 2009 versöhnten sich Hess und Gerber bei einem von der Bild organisierten Treffen, bei dem Gerber ihre in der Zwischenzeit erworbenen Schweizerdeutsch-Kenntnisse präsentierte.[6] In der SF-Dokumentation Ungeliebte Deutsche – Vom Störfaktor zum Hassobjekt?[7] wurde Gerber als eines der prominenteren Opfer von Deutschenfeindlichkeit in der Schweiz vorgestellt. Da sowohl die Bild-Zeitung als auch die Plattform “usgang.tv”, für die Gerber als Moderatorin tätig ist, zur Axel Springer AG gehören, wurde in den folgenden Wochen vor allem in Schweizer Medien über eine mögliche Inszenierung der Debatte spekuliert.[8][9]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sexy wie nie: Playmate Alena und die bayerischen Bikini-Missen auf tz.de
  2. Kanal von „wwwusgangTV“ auf YouTube
  3. Schweizer Politiker will deutsches Model rauswerfen auf bild.de
  4. Deutsche raus? SVP-Politiker mobben deutsche Moderatorin! auf blick.ch
  5. Playboy-Model bläst Schweizern den Marsch: Lest mal, was bei uns in Deutschland viel besser ist auf bild.de
  6. „Playmate Alena zähmt SVP-Hardliner Erich Hess“, Blick, 1. November 2009
  7. „Reporter: Ungeliebte Deutsche – Vom Störfaktor zum Hassobjekt“, fernsehen.ch blog, 4. Dezember 2009
  8. So spannte «Bild» die SVP vor den Busen auf 20min.ch
  9. Wie aus einem faden Medien-Häppchen ein Mehrgänger wird auf bazonline.ch