Alesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alesheim
Alesheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alesheim hervorgehoben
49.0510.866666666667427Koordinaten: 49° 3′ N, 10° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Altmühltal
Höhe: 427 m ü. NHN
Fläche: 20,45 km²
Einwohner: 975 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91793
Vorwahl: 09146
Kfz-Kennzeichen: WUG, GUN
Gemeindeschlüssel: 09 5 77 113
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchgasse 1
91793 Alesheim
Bürgermeister: Manfred Schuster (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Alesheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
Gunzenhausen Absberg Alesheim Muhr am See Bergen (Mittelfranken) Burgsalach Dittenheim Ettenstatt Haundorf Heidenheim (Mittelfranken) Höttingen Langenaltheim Markt Berolzheim Meinheim Nennslingen Pappenheim Pfofeld Polsingen Solnhofen Theilenhofen Treuchtlingen Weißenburg in Bayern Westheim (Mittelfranken) Raitenbuch Pleinfeld Gnotzheim Ellingen Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Ansbach Landkreis EichstättKarte
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Alesheim ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal mit Sitz in Meinheim. Die Gemeinde hat 975 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2013).

Geografie[Bearbeiten]

Alesheim von Süden

Alesheim liegt im Altmühltal in der Region Westmittelfranken, acht Kilometer westlich der Kreisstadt Weißenburg in Bayern.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Alesheim hat fünf amtliche Ortsteile:[2]

Zudem existiert der Wohnplatz Fischerhaus. Es gibt die Gemarkungen Alesheim, Trommetsheim und Wachenhofen.

Geschichte[Bearbeiten]

Alesheim ist ein ehemaliges Amt der Deutschordenskommende Ellingen, die zur Ballei Franken gehörte und 1796 von Preußen in Besitz genommen wurde. Im Vertrag von Paris (Februar 1806) fiel das Dorf zusammen mit dem preußischen Fürstentum Ansbach durch Tausch wie andere Teile Frankens auch an das Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Störzelbach und Wachenhofen eingegliedert.[3] Trommetsheim kam am 1. Mai 1978 dazu.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 977[4]
  • 1970: 953[4]
  • 1987: 949
  • 2000: 990
  • 2011: 965

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 324.000 Euro, davon waren umgerechnet 13.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 21 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In den sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 22 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 342. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 0 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 74 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1772 Hektar. Davon waren 1188 Hektar Ackerfläche und 583 Hektar Dauergrünfläche.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Gold und Blau; oben schräg gekreuzt ein roter Speer und ein schräglinker blauer Wellenbalken; unten sechs drei zu zwei zu eins gestellte silberne Eisenhüte.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde hat einen Kindergarten mit 50 Plätzen. In der Volksschule werden 127 Schüler von 8 Lehrern unterrichtet (Stand 1999).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Karl Dunz (* 2. Februar 1917 in Lengenfeld), deutscher Heimatforscher
  • Antonia Katheder (* 1993), Silbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2010

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. bayerische-landesbibliothek-online.de
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 592.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 730.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alesheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien