Alesso

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Alesso bei einem Live-Auftritt
Alesso bei einem Live-Auftritt
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Singles[2]
Calling (mit Sebastian Ingrosso)
  SE 18 09.03.2012 (31 Wo.)
Years (mit Matthew Koma)
  SE 24 08.10.2012 (22 Wo.)
Calling (Lose My Mind) (mit Sebastian Ingrosso feat. Ryan Tedder)
  CH 71 26.08.2012 (2 Wo.)
  UK 19 09.06.2012 (3 Wo.) [1]
Under Control (mit Calvin Harris feat. Hurts)
  DE 24 01.12.2013 (… Wo.)
  AT 21 29.11.2013 (… Wo.)
  CH 34 10.11.2013 (… Wo.)
  SE 8 18.10.2013 (… Wo.)
  UK 1 07.12.2013 (… Wo.)
Heroes (We Could Be) (feat. Tove Lo)
  DE 89 24.10.2014 (… Wo.)
  US 78 18.10.2014 (… Wo.)
  SE 5 19.09.2014 (… Wo.)
[1]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alesso (* 7. Juli 1991 in Stockholm; eigentlich Alessandro Lindblad) ist ein schwedischer DJ, Musikproduzent und Remixer im Bereich House und Progressive.

Karriere[Bearbeiten]

Seine erste Produktion veröffentlichte Alesso im Mai 2010 mit der EP E:P auf dem schwedischen Houselabel Joia Records. Die EP enthielt die drei Songs Think It's Time, Workaholic und Moma. Auf demselben Label erschien 2010 außerdem der Song Loose It. Schließlich wurde er von Sebastian Ingrossos Label Refune Records unter Vertrag genommen. Dort erschien im März 2011 seine zweite EP Dynamite EP. Besonders erfolgreich war Nillionaire, der zweite Song auf der EP. Ingrosso hat auch eine Bootleg-Version von Nillionaire und den Song Together von ihm und Axwell produziert. Diese Version wurde von den Mitgliedern der Swedish House Mafia vielfach an ihren Auftritten gespielt und verhalf Alesso so zu erster Bekanntheit.

Der Durchbruch gelang ihm im Jahre 2011 mit seinem Remix des Liedes Pressure der pakistanischen Sängerin Nadia Ali, das 2011 ein großer Club- und Festival-Hit war und vielfach von bekannten DJs wie Armin van Buuren, Tiësto, Kaskade, Calvin Harris und der Swedish House Mafia gespielt wurde.[3] Kaskade beschrieb den Song als „Tune of 2011“.[4] Der Remix gewann ebenfalls die Auszeichnung als Best Progressive Track bei den 27. International Dance Music Awards der Winter Music Conference 2012. 2011 stieg sich Alesso erstmals bei der Wahl der Top 100 DJs von DJ Mag auf Platz 70 ein.[5]

Einen weiteren großen Erfolg feierte 2012 mit dem Track Calling (Lose My Mind) in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls schwedischen DJ Sebastian Ingrosso, der Mitglied der Swedish House Mafia war und dem OneRepublic-Frontmann Ryan Tedder. Das Lied erschien am 13. März 2012 als Single und erreichte die Charts in zahlreichen Ländern, unter anderem in Großbritannien, Australien, Frankreich und Schweden. Daraufhin veröffentlichte Alesso weitere Vocaltracks, wie Years mit Matthew Koma und City of Dreams mit Dirty South. Im Frühjahr 2013 erschien sein Remix des Liedes If I Lose Myself der US-amerikanische Pop-Rock-Band OneRepublic als Single und verhalf dem Lied wieder auf hohe Chartplatzierungen.

Gemeinsam mit dem britischen Dance-Pop-Duo Hurts und dem britischen House-DJ Calvin Harris produzierte er 2013 den Song Under Control. Der Track verschaffte ihm hohe Chart-Platzierungen in sämtlichen europäischen Ländern. Der Stil des Songs ähnelt stark dem Main-Part seines Remixes zu OneRepublics If I Lose Myself und weicht von der 80er-Musikrichtung von Hurts ab. Das Musikvideo wurde wenige Tage vor der Veröffentlichung in Deutschland hochgeladen und zeigt die beiden DJs, sowie den Sänger von Hurts, Theo Hutchcraft. Der Song konnte hoch in sämtliche Single-Charts einsteigen.

Im Herbst 2014 nahm er ein Lied mit der ebenfalls schwedischen Sängerin Tove Lo, die im selben Jahr großen Erfolg mit dem Lied Habits (Stay High) hatte, auf. Aus der Kooperation entstand der Track Heroes (We Could Be). Das parallel zur Single erschienene Musikvideo zeigt sowohl Alesso, als auch Tove Lo. Bereits nach wenigen Wochen erreichte das Video mehrere Millionen Aufrufe und auch der Track stieg in vielen Ländern hoch ein, darunter sogar auch in den USA. In Schweden erreichte das Lied bereits in der ersten Woche die Top-Ten.

Diskografie[Bearbeiten]

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Anmerkungen
2010 Think It's Time Erstveröffentlichung: 17. Juni 2010
Workaholic Erstveröffentlichung: 23. August 2010
Moma Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2010
Loose It Erstveröffentlichung: 11. November 2010
2011 Dynamite Erstveröffentlichung: 2. März 2011
Nillionaire Erstveröffentlichung: 29. Mai 2011
Calling Erstveröffentlichung: 21. August 2011
(mit Sebastian Ingrosso)
Raise Your Head
Until Now
Erstveröffentlichung: 5. Dezember 2011
2012 Calling (Lose My Mind)
Until Now
Erstveröffentlichung: 13. März 2012
(mit Sebastian Ingrosso feat. Ryan Tedder)
Years Erstveröffentlichung: 4. August 2012
(feat. Matthew Koma)
City of Dreams Erstveröffentlichung: 27. August 2012
(mit Dirty South)
2013 If I Lose Myself Erstveröffentlichung: 29. März 2013
(vs. OneRepublic)
Under Control Erstveröffentlichung: 15. November 2013
(mit Calvin Harris feat. Hurts)
2014 Tear the Roof Up Erstveröffentlichung: 30. Juli 2014
Heroes (We Could Be) Erstveröffentlichung: September 2014
(feat. Tove Lo)

Remixe (Auswahl)[Bearbeiten]

Jahr Titel Interpret
2010 Fuckin Down Tristan Garner & Gregori Klosman
Alcoholic Tim Berg
Time of Our Lives Deniz Koyu feat. Shena
2011 Heiress of Valentina Dúné
Pressure Starkillers & Alex Kenji feat. Nadia Ali
Save the World Swedish House Mafia
feat. John Martin
Every Morning Basshunter
Party Rock Anthem LMFAO
Good Love DEVolution feat. Amy Pearson
River Flows in You Jasper Forks
Titanium David Guetta feat. Sia
2012 Silenced by the Night Keane
2013 If I Lose Myself OneRepublic

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Sebastian Ingrosso in den UK-Charts
  2. Chartquellen: DE CH SE
  3. Brandon Veevers: Nadia Ali, Starkillers & Alex Kenji Release Some Pressure. In: Entertainment Focus. 19. Oktober 2011. Archiviert vom Original am 24. Oktober 2011. Abgerufen am 19. Februar 2012.
  4. Top 100 DJs / 30. Kaskade. In: DJ Mag. Archiviert vom Original am 24. Oktober 2011. Abgerufen am 19. Februar 2012.
  5. djmag.com: Top 100 DJs / 70. Alesso. Abgerufen am 19. Februar 2012.