alex (Zug)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem alex seit 2007. Für den alex bis 2007 siehe Allgäu-Express.
alex
Alex (Zug) Logo.svg
Strecke der Alex (Zug)
Nordroute
Kursbuchstrecke (DB): 930, 855, 875
Kursbuchstrecke (SŽDC): 170, 171, 180
Streckenlänge: 318 bzw. 445 km
Bundesland: Bayern
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0 München Hbf
Haltepunkt, Haltestelle
41 Freising
Haltepunkt, Haltestelle
57 Moosburg
Bahnhof, Station
77 Landshut (Bay) Hbf
Haltepunkt, Haltestelle
96 Ergoldsbach
Haltepunkt, Haltestelle
100 Neufahrn (Niederbay)
Haltepunkt, Haltestelle
114 Eggmühl
Haltepunkt, Haltestelle
130 Obertraubling
   
138 Regensburg Hbf
Haltepunkt, Haltestelle
153 Regenstauf
Haltepunkt, Haltestelle
177 Maxhütte-Haidhof
   
BSicon BHF.svgBSicon STR.svg
181 Schwandorf
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
217 Roding
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
229 Cham (Oberpf)
BSicon STR.svgBSicon BHF.svg
248 Furth im Wald
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
272 Domažlice
BSicon STR.svgBSicon BHF.svg
331 Plzeň hl.n.
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
354 Rokycany
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
383 Hořovice
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
402 Beroun
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
441 Praha-Smíchov
BSicon STR.svgBSicon KBHFe.svg
445 Praha hl.n.
BSicon HST.svgBSicon .svg
230 Weiden (Oberpf)
BSicon HST.svgBSicon .svg
235 Altenstadt (Waldnaab)
BSicon HST.svgBSicon .svg
258 Wiesau (Oberpf)
BSicon HST.svgBSicon .svg
276 Marktredwitz
BSicon KBHFe.svgBSicon .svg
318 Hof Hbf

Der alex ist eine von der Vogtlandbahn betriebene Zuggattung des Schienenpersonennahverkehrs in Bayern. Im Fahrplan wird er mit ALX abgekürzt, bis 2010 lautete die offizielle Bezeichnung Arriva-Länderbahn-Express.

Als Teilstrecken der bis 2002 verkehrenden InterRegio-Linie 25 werden seit 9. Dezember 2007 die Strecken Hof–München und München–Lindau/Oberstdorf von der zu Netinera gehörigen Länderbahn bedient, die als Sieger der Ausschreibung durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hervorgegangen ist. Der Betrieb wird von der Vogtlandbahn, einer Tochtergesellschaft der Länderbahn, abgewickelt.

Die Strecken München–Regensburg–Schwandorf und München–Immenstadt–Lindau/Oberstdorf werden im Zweistundentakt bedient. Auf der Bahnstrecke Schwandorf–Hof wird mit fünf Zugpaaren mindestens ein Vierstundentakt erreicht, vier Zugpaare fahren über Furth im Wald und Pilsen nach Prag. Außerdem fuhren von Dezember 2009 bis zum 8. Dezember 2012 zwei Zugpaare von Nürnberg über Schwandorf, Furth im Wald und Pilsen nach Prag.

Fahrzeugmaterial[Bearbeiten]

Die Vogtlandbahn bespannt die Züge zwischen München und Regensburg mit fünf Lokomotiven aus der EuroSprinter-Familie (183 001–005), auf den nicht elektrifizierten Abschnitten Oberstdorf/Lindau–Immenstadt–Kempten–München und Regensburg–Schwandorf–Hof beziehungsweise Regensburg–Schwandorf–Furth im Wald mit zwölf EuroRunner (223 061-072).[1] Die Diesellokomotiven sind von Alpha Trains angemietet, die Elektroloks sind von der Hannover Mobilien Leasing gemietet.

Als Wagenmaterial werden neben 53 modernisierten Abteilwagen zwei modernisierte und zum Fahrradtransport umgebaute n-Wagen (ehemalige „Silberlinge“) eingesetzt. Bei den Abteilwagen handelt es sich zum einen um klimatisierte Wagen mit neun großzügigen Abteilen, die über Sitzplätze beider Wagenklassen verfügen (Abteile 1. Klasse mit sechs Sitzen, Abteile 2. Klasse mit acht Plätzen). Zum anderen kommen unklimatisierte Abteilwagen zum Einsatz, hierbei handelt es sich um sogenannte UIC-X-Wagen mit 12 Abteilen der 2. Klasse (jeweils sechs Sitze) und UIC-Z-Wagen mit zehn bzw. elf Abteilen (je Abteil in der 1. Klasse fünf Sitze, in der 2. Klasse mit sechs Sitzplätze).

Zusätzlich kommen Halbspeisewagen zum Einsatz. Diese wurden teilweise für den alex aus UIC-Z-Abteilwagen umgebaut, die anderen Halbspeisewagen wurden in den 1970er Jahren für Fernverkehrszüge der Bundesbahn gebaut. Neben einem Speisebereich verfügen die Wagen über Großraum-Sitzplätze der 2. Klasse. In diesen als alex-treff bezeichneten Wagen können Fahrkarten auch noch zu Beginn der Fahrt ohne Aufpreis gekauft werden. Fahrgäste, die später bei der Kontrolle immer noch ohne Fahrkarte angetroffen werden, werden ganz normal als Schwarzfahrer behandelt und müssen entsprechend Strafe zahlen.

Seit 7. Dezember 2009 werden außerdem sieben Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg des Herstellers Bombardier Transportation eingesetzt. Die meisten Wagen sind für 200 km/h zugelassen, einige jedoch nur für 140 (n-Wagen) und 160 km/h (Bm, Doppelstockwagen).

Das Farbschema der Fahrzeuge ist weiß mit grünblauem Fensterband beziehungsweise grünblauen Seitenflächen an den Lokomotiven sowie einem orangegelben Kontraststreifen. Eine Ausnahme bilden zwei Halbspeisewagen der Gattung BRmz, diese Wagen sind in TEE-Farben lackiert und befinden sich im Innenraum ebenfalls in den Orginalfarben. Diese zwei Wagen sind im Eigentum einer Privatperson und an die Vogtlandbahn vermietet.[2]

alex Nord[Bearbeiten]

Auf der KBS 930 halten die Züge nur in München Hbf, Freising, Landshut, Neufahrn (Ndb) und Regensburg Hbf, zweimal täglich als abendliche Tagesrandverbindung Richtung Regensburg auch in Moosburg und einmal täglich auch an weiteren Regionalbahnhalten von Landshut bis Regensburg.

Fahrzeiten und Geschwindigkeit[Bearbeiten]

Zug des alex mit vier Wagen, gezogen von einer Lok der ČD

Für die 439 km von München nach Prag benötigt der alex im Jahr 2009 noch 371 Minuten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 71 km/h und vier Lokwechseln (2010 nurmehr 353 Minuten, 74 km/h, drei Lokwechsel), auf dem bayerischen Abschnitt München-Furth im Wald für 248 Kilometer 175 Minuten (85 km/h) bei zwei Lokwechseln, auf dem anschließenden tschechischen für 191 Kilometer dann 186 Minuten (61 km/h) mit einem Lokwechsel.

Fahrplan[Bearbeiten]

Mit Inkrafttreten des neuen Betreiberkonzeptes wurde auch das Angebot über Regensburg hinaus bis nach Hof verbessert, so dass es wieder annähernd den Stand der Interregio-Bedienung bis 2000 erreicht. Zwischen München und Schwandorf wird dabei mit täglich neun Zugpaaren zwischen 6:44 Uhr und 20:43 Uhr ein Zwei-Stunden-Takt angeboten.

Die grenzüberschreitenden Fahrten des alex werden in Tschechien von den Tschechischen Bahnen (ČD) seit Dezember 2010 als Expresszug (EX) gefahren und somit im betrieblichen Ablauf bevorrechtigt behandelt wird. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 werden mehrere Verbindungen nach Prag nochmals aufgewertet und verkehren dann in der Tschechische Republik als EuroCity (EC).[3]

Die Züge fuhren von Dezember 2007 bis Dezember 2009 ab München um 6:44, 10:44, 14:44, 16:44 (nicht samstags) und 18:43 Uhr bis Hof, um 8:44 (als Albert Einstein) und 16:43 (als Franz Kafka) Uhr umsteigefrei über Furth im Wald nach Prag, um 12:44 (mit Anschluss nach Prag) und 20:43 Uhr nach Schwandorf sowie um 22:44 (nicht samstags) und 23:55 Uhr nach Regensburg. Der Zug um 16:44 Uhr ab München wurde in Schwandorf geteilt, ein Zugteil weiter nach Hof geführt, der andere nach Prag.

In der Gegenrichtung kamen die Züge, welche München um 9:15, 11:15, 13:15, 17:15 und 21:15 Uhr erreichen, aus Hof, um 15:15 (Franz Kafka) und 23:24 (Albert Einstein) Uhr aus Prag, um 7:16 (nur montags bis samstags), 9:16 (nur sonntags) sowie um 19:19 Uhr (mit Anschluss von Prag) aus Schwandorf sowie von Montag bis Samstag um 6:15 beziehungsweise an Sonntagen um 7:16 Uhr aus Regensburg. Der Zug mit Ankunft um 21:16 Uhr verkehrt ab München Hbf weiter bis Lindau Hbf.

alex nach Praha hl. n. vor der Abfahrt in Nürnberg Hbf.

Änderungen 2010[Bearbeiten]

Seit Dezember 2009 verkehren die beiden Prager Zugpaare um bis zu 18 Minuten beschleunigt als eine vom Freistaat Bayern zusätzlich bestellte Leistung [4] (München ab 9:01 und 17:02, an 15:02 und 23:06) mit Zwischenhalt von München bis Regensburg teilweise nurmehr in Landshut, sowie Einsatz der Baureihe 223 ohne Lokwechsel in Furth im Wald auch in Tschechien bis Pilsen. Auf dem elektrisch betriebenen Streckenteil zwischen München und Landshut wird durch Instandsetzungen des Unterbaues und Gleiserneuerungen die Höchstgeschwindigkeit auf weiteren Abschnitten von 140 auf 160 km/h erhöht werden.

Zusätzlich verkehrt ein bislang von der DB erbrachter Regionalexpress (München Hbf an 8:19, Halt Montag bis Freitag nur in Neufahrn (Ndb) und Landshut) als tägliche Gegenleistung des Prager Frühzuges zur Überführung von Lok und Wagen nach München als alex und ab Regensburg um 18:34 ein zusätzlicher alex mit Zwischenhalt nur in Landshut und Freising, so dass dann 13 alex-Zugpaare (2009: 10) die Strecke Regensburg-München befahren. Nördlich von Regensburg bleibt es bei den fünf Zugpaaren nach Hof und den beiden nach Prag.

Seit 13. Dezember 2009 verkehrten auch die beiden Zugpaare Nürnberg–Prag als alex, von Nürnberg bis Pilsen ohne Lokwechsel und 15 Minuten schneller. Zusätzlich verkehrte noch je eine Tagesrandverbindung zwischen Schwandorf und Nürnberg vormittags hin und am Abend wieder zurück, um die Lok und Wagen aus dem Betriebswerk Schwandorf nach Nürnberg zu überführen. Dafür wurde die bisherige Regental Cargo-Lok 223 072 an die anderen Loks angepasst (alex- und Arriva-Schriftzüge) und in den Bestand der VBG aufgenommen. Die 223 072 ist nun von den anderen Loks nur noch anhand der Nummer und der fehlenden Zugzielanzeiger zu unterscheiden.

Seit 14. Juni 2009 wurden im Vorlauf für das Betriebsprogramm 2010 die alex-Züge 355 und 357, sowie in der Gegenrichtung die DB-Regionalexpresszüge 350 und 352 zwischen Furth im Wald und Pilsen bereits mit einer Arriva-Lok der Baureihe 223 bespannt, wobei für die DB-Züge in Furth im Wald ein Lokwechsel von der DB-Baureihe 218 auf die Baureihe 223 durchgeführt werden musste. Die Loks der BR 223 haben für die ČD (České dráhy) vorläufig nur eine Zulassung auf nur 100 km/h, da sie nicht über die tschechische Variante der INDUSI verfügen.

Zudem gingen seit 7. Dezember 2009 bis zum Fahrplanwechsel sieben neue Doppelstockwagen mit Niederflureinstieg des Herstellers Bombardier Transportation in Betrieb. Diese Wagen mit 126 Sitzplätzen der 2. Klasse verkehren auf dem Nordast von München nach Hof um die Kapazität dieser Züge zu steigern. Planmäßig wird in jede Garnitur ein Doppelstockwagen eingereiht.[5] Im Unterdeck des Doppelstockwagens ist es für Stammfahrgäste möglich, sich einen festen Sitzplatz mit den Nummern 11-54 zu reservieren. Die Wagenfolge der alex-Züge besteht dabei immer aus einem Wagen mit 1./2. Klasse (ABvmdz), dann einem Doppelstockwagen (DBpz), einem alex-treff (BR) und einem Wagen 2./1. Klasse (ABvmz). Dazu kommen noch zwischen München und Regensburg weitere Verstärkerwagen, welche dann zusammen mit der Lok der Baureihe 183 in Regensburg abgehängt werden.

Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 wurden die zwei alex-Zugpaare von Nürnberg nach Prag wieder eingestellt, da die Nachfrage dieser Linie, seitdem die Deutsche Bahn den schnelleren Fernbus auf dieser Relation eingeführt hatte, stark zurückging. Die bisherigen alex-Zugpaare wurden durch Regional-Expresse Nürnberg–Schwandorf der Deutschen Bahn ersetzt, in Schwandorf besteht Umsteigemöglichkeit zu zwei neu eingeführten alex-Zugpaaren von München nach Prag, wodurch zwischen München und Prag nun ein Vierstundentakt besteht.[6]

Wageneinsatz[Bearbeiten]

Das Bild zeigt einen Zug, gezogen von einer weiß-grünblau-orangegelb lackierten Elektrolokomotive. Hiter dieser folgt eine größere Zahl an einstöckiger Personenwagen, an zweiter Stelle hinter Lok befindet sich ein Doppelstockwagen. Die Wagen sind unterschiedlich lackiert, fünf von ihnen tragen eine der Lok ähnliche Lackierung.
Bunt gemischter alex-Zug nach Prag, gebildet aus fünf alex-Wagen und mehreren Wagen der ČD

Die Züge nach Hof bestanden bis Anfang Dezember 2009 meist aus fünf Wagen, davon ein Speisewagen und ein Wagen mit erster Klasse. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 fahren in der Regel nur noch vier Wagen, dafür befindet sich ein Doppelstockwagen im Zug. Zwischen München und Regensburg werden die Züge auf bis zu neun Wagen verstärkt. Das Prager Zugpaar, das München um 15:15 Uhr erreicht und um 16:43 Uhr gemeinsam mit dem Hofer Zugteil wieder verlässt, wird auch weiterhin aus Wagen der ČD gebildet, alle restlichen Züge aus Wagen der Länderbahn.

Traktion[Bearbeiten]

Alle Züge werden zwischen München Hbf und Regensburg Hbf von einer der fünf Elektrolokomotiven der Baureihe 183 (183 001-005) gezogen. In Regensburg wird gewendet und die Lok gewechselt.

Von Regensburg nach Schwandorf und Hof wird der Zug mit Diesellokomotiven der Baureihe 223 (061-072) bespannt. Die 223 072 wurde erst im September 2009 mit dem alex-Schriftzug versehen und gehört nun komplett zur alex-Flotte. Vorher gehörte sie Regental Cargo und wurde, wenn benötigt, vor den alex-Zügen eingesetzt. Die Züge nach Prag wurden bis Dezember 2009 von Regensburg bis Furth im Wald ebenfalls von einer Diesellokomotive der Baureihe 223 gezogen (wobei in Schwandorf gewendet und die Lok gewechselt wurde). Von Furth im Wald bis Pilsen wurde der Zug mit einer tschechischen Diesellokomotive der Reihe 754 und von Pilsen mit einer tschechischen Elektrolokomotive der Reihe 363 bespannt und zwischen Pilsen und Prag durch tschechische Reisezugwagen verstärkt.

alex Süd[Bearbeiten]

Südroute
Kursbuchstrecke (DB): 970
Streckenlänge: 221 bzw. 172 km
Bundesland: Bayern
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0 München Hbf
Haltepunkt, Haltestelle
7 München-Pasing
Haltepunkt, Haltestelle
43 Geltendorf
Haltepunkt, Haltestelle
57 Kaufering
Bahnhof, Station
68 Buchloe
Haltepunkt, Haltestelle
89 Kaufbeuren
Haltepunkt, Haltestelle
94 Biessenhofen
Haltepunkt, Haltestelle
112 Günzach
Bahnhof, Station
131 Kempten (Allgäu) Hbf
Haltepunkt, Haltestelle
141 Martinszell (Allgäu)
   
(Flügelung in Immenstadt)
BSicon BHF.svgBSicon STR.svg
151 Immenstadt
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
155 Blaichach (Allgäu)
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
159 Sonthofen
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
162 Altstädten (Allgäu)
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
166 Fischen
BSicon STR.svgBSicon HST.svg
168 Langenwang (Schwab)
BSicon STR.svgBSicon KBHFe.svg
172 Oberstdorf
BSicon HST.svgBSicon .svg
168 Oberstaufen
BSicon HST.svgBSicon .svg
181 Röthenbach (Allgäu)
BSicon HST.svgBSicon .svg
186 Heimenkirch
BSicon HST.svgBSicon .svg
197 Hergatz
BSicon KBHFe.svgBSicon .svg
221 Lindau Hbf
alex mit einer Baureihe 223 im Hauptbahnhof Lindau

Zwischen München und Oberstdorf trat der Arriva-Länderbahn-Express die Nachfolge des ebenso mit alex abgekürzten Allgäu-Express an, der ein Gemeinschaftsunternehmen von Länderbahn und SBB GmbH war.

Seit 9. Dezember 2007 werden die Züge von München in Immenstadt geteilt; ein Zugteil fährt weiterhin nach Oberstdorf, der andere nach Lindau. Derzeit (April 2012) besteht der Lindauer Zugteil aus drei Wagen. In Immenstadt werden die hinteren Wagen abgehängt, und die Lok fährt mit den ersten drei Wagen weiter nach Lindau. Die hinteren Wagen werden von einer zweiten Lok nach Oberstdorf gezogen; dabei muss wegen der anderen Ausfahrtrichtung aus Immenstadt die Lok „hinten“ angehängt werden. Damit erübrigt sich aber das zuvor notwendige Umsetzen der Loks.

Änderungen 2010[Bearbeiten]

Um für die zusätzliche alex-Leistung Nürnberg–Prag eine Lok der Baureihe 223 nach Schwandorf freizusetzen, wurde der Abschnitt Oberstdorf–Immenstadt(–München) seit 1. Dezember 2009 mit einem Eurorunner (223 008 / ER 20 - 008) von MRCE bespannt. Seit Mai 2010 ist diese ersetzt durch die 2143.18 der Stauden-Verkehrs-Gesellschaft mbH.

Betrieb ab 2020[Bearbeiten]

Im August 2014 wurde bekanntgegeben, dass DB Regio Allgäu-Schwaben die neue Ausschreibung für die Strecken des heutigen Alex gewonnen hat und ab Ende 2020 den Betrieb von München nach Lindau und Oberstdorf von diesem übernehmen wird, der entsprechend in dieser Region den Betrieb einstellen wird.[7][8]

Befahrene Bahnstrecken[Bearbeiten]

alex Nord:

alex Süd:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beschreibung zum alex auf privat-bahn.de
  2. nicht offizielle Wagenliste des alex
  3. siehe Online-Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn
  4. Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie: Zeil: „Paradebeispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit“
  5. Pressemitteilung der Vogtlandbahn vom 3. April 2009, abgerufen am 3. April 2009 (Link nicht mehr abrufbar)
  6. Zeitschrift: Drehscheibe. Heft 241, August 2012, 30. Jahrgang. S. 81.
  7. deutschebahn.com - Endgültiger Zuschlag: DB Regio Allgäu-Schwaben gewinnt Ausschreibung Dieselnetz Allgäu 4. August 2014
  8. http://beg.bahnland-bayern.de/presse/pressemitteilungen/regionalverkehre-im-dieselnetz-allgaeu-sollen-an-db-regio-gehen-verbesserungen-im-detail