Alex Honnold

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Alex Honnold - Trento Film Festival (2014)

Alex Honnold (* 17. August 1985 in Sacramento (Kalifornien)) ist ein US-amerikanischer Kletterer. Bekannt wurde er insbesondere durch Free-Solo- und Speedbegehungen. Unter anderem gelang ihm innerhalb von 5:49 h eine Begehung der Kletterroute "The Nose" an der 910 Meter hohen Felsformation El Capitan im Yosemite National Park in Kalifornien, eine Route, für die normalerweise zwei bis vier Tage benötigt werden. Im Juni 2012 konnte er The Nose zusammen mit Hans Florine in 2:23:46 begehen, was die bis dahin schnellste Begehung der Route ist.[1]

Honnold begann im Alter von 11 Jahren mit dem Klettern. Mit 18 Jahren verließ er die Universität Berkeley ohne Abschluss, um seine gesamte Zeit dem Klettern widmen zu können.

Am 24. Januar 2010 verlieh ihm die Zeitschrift Climbing für seine Kletterkünste die Auszeichnung Golden Piton in der Kategorie "Ausdauer". Aufgrund seiner großen Leistungen in jungen Jahren wird er auch als „Das Wunderkind“ bezeichnet.

Ausgewählte Kletterleistungen[Bearbeiten]

  • Freerider in Yosemite Valley an einem einzigen Tag im Mai 2007 mit einem Alter von 21 Jahren[2]
  • Salathe Wall in Yosemite Valley, Oktober 2007.
  • Bushido und Hong Kong Phooey, in Utah, zwischen dem 9. und 11. März 2008.[3]
  • Free Solo Besteigung des Chouinard-Herbert im Yosemite National Park.
  • Vierte Free-Solo-Begehung der Route Separate Reality im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien, USA; Juni 2010
  • Speedrekord an The Nose in 2:23:46 im Juni 2012
  • "Yosemite Triple Crown"—Mt. Watkins, El Capitan, and Half Dome im Yosemite National Park in 18 Stunden und 50 Minuten, Free Solo/Freistil; Juni 2012 [4]
  • Im Jahr 2014 kletterte Alex Honnold die Route El Sendero Luminoso (5.12d, 7c+ ), eine 15-Seillängen-Tour in der Nähe von Monterrey, Mexiko.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Neuer Nose Speedrekord auf bergsteigen.com
  2. Honnold'S Yosemite Year: A Free-Climbing Extravaganza from Alpinist.com
  3. Honnold Rapid-Fires Two Desert-Crack Testpieces from Climbing.com
  4. Honnold's Biggest, Baddest Solo Yet auf Climbing.com

Weblinks[Bearbeiten]