Alexander Badrow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alexander Badrow (2010)

Alexander Badrow (* 25. Oktober 1973 in Stollberg/Erzgeb.) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund.

Leben[Bearbeiten]

Badrow besuchte von 1990 bis 1992 in seiner Geburtsstadt die Erweiterte Oberschule, die er mit dem Abitur abschloss. Anschließend studierte er bis 1997 an der Technischen Universität (TU) Dresden Bauingenieurswesen.

Von 1997 bis 2003 war er an der TU Dresden als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und promovierte 2000 im Bereich „Verkehrs- und Infrastrukturplanung“. Von Januar 2003 bis März 2005 arbeitete Badrow bei der Stadt Frankfurt am Main als Sachgebietsleiter für den Öffentlichen Personennahverkehr und den ruhenden Verkehr. Im März 2005 wurde er Abteilungsleiter für Straßen und Stadtgrün in der Stadtverwaltung der Hansestadt Stralsund und war neben diesen beiden Bereichen auch für den Tiefbau, den Wasser- und Brückenbau und die Verkehrsplanung zuständig.

Im Jahr 2007 trat Badrow in die CDU ein. Zur Wahl des Stralsunder Oberbürgermeisters im Mai 2008 trat er für seine Partei zur Wahl gegen fünf Mitbewerber, darunter Karsten Neumann (Die Linke) und Jürgen Suhr (Einzelbewerber), an, und erreichte im ersten Wahlgang am 18. Mai 2008 43,6 % der abgegebenen Stimmen[1]. In der erforderlichen Stichwahl gegen Karsten Neumann am 1. Juni 2008 erreichte Badrow 58,3% der abgegebenen Stimmen (Wahlbeteiligung: 37%)[2]. Alexander Badrow trat sein Amt als Oberbürgermeister als Nachfolger des aus Altersgründen ausscheidenden Harald Lastovka (CDU) am 13. Oktober 2008 an.

In seine Amtszeit fiel der im Oktober 2012 bekannt gewordene Verkauf der Gymnasialbibliothek des ehemaligen Gymnasiums Stralsund aus dem Bestand des Stadtarchivs Stralsund.

Familie[Bearbeiten]

Alexander Badrow ist verheiratet, hat drei Kinder und seinen Wohnsitz in der Hansestadt Stralsund.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alexander Badrow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. PDF auf Stralsund.de
  2. Vorläufiges amtliches Endergebnis auf stralsund.de