Alexander Dorn (Musiker)

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Alexander Julius Paul Dorn (* 8. Juni 1833 in Riga; † 27. November 1901 in Berlin) war ein deutscher Komponist, Chordirigent und Musikpädagoge.

Alexander Dorn war ein Sohn des bekannteren Komponisten Heinrich Dorn und Bruder von Otto Dorn. Er wurde von seinem Vater ausgebildet. Anschließend wurde er Privatmusiklehrer in Polen, musste aber aus gesundheitlichen Gründen seinen Wohnsitz nach Ägypten verlegen, wo er als Dirigent deutscher Männergesangsvereine in Kairo und später in Alexandria tätig war. Seit 1865 war er Dirigent der Liedertafel in Krefeld. 1869 wurde er Lehrer für Klavier an der Hochschule für Musik Berlin.

Er hinterließ zahlreiche, heute meist vergessene Werke, darunter eine Anzahl Etüden und leichtere Stücke für Klavierschüler, aber auch Klavierkonzerte (ungedruckt), Werke für Klavier, Operetten für Frauenstimmen, 3 Messen für Männerchor und Orchester, das Chorwerk „Der Blumen Rache“ für Soli, Chor und Orchester sowie einige Lieder.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Chant arabes, Op. 34.
  • Mélodies arabe, Op. 35.
  • Die verkannten Genies oder Die Verschwörung gegen den Musikdirector. Komisches Terzett für Männerstimmen mit Pianoforte-Begleitung, Op. 59 (um 1860)
  • Drei Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte (ca. 1864).
  • 24 Etüden in den verschiedenen Dur u. Moll-Tonarten für das Pianoforte (1873).
  • Solonsuite, Op. 79.
  • Duette für zwei Singstimmen mit Begleitung des Pianoforte (um 1873).
  • Musikalisches Bilderbuch: 12 leichte Clavierstücke, Op. 93 (ca. 1880)
  • Schneeglöckchen, Op. 85. Nach einem Gedicht von A. von Michalowska.
  • Der Beichtzettel, Op. 94. Lied für eine Baßstimme mit Begleitung der Pianoforte.
  • Etüden in der verschiedenen Dur- u. Moll- Tonarten f. d. Pianoforte Op. 100.
  • Kleine Walzer für die Violine mit Klavierbegleitung, Op. 127 (ca. 1889)
  • Zwei leichte Vortragsstücke für Violine mit Pianoforte-Begleitung, Op. 136 (ca. 1890).
    • No. 1 Festmarsch