Alexander Givental

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Alexander Givental

Alexander B. Givental (* 1958) ist ein russischstämmiger US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit symplektischer Topologie, Singularitätentheorie und algebraischer Geometrie mit Wechselwirkungen zur Stringtheorie beschäftigt.

Givental ist ein Schüler von Wladimir Arnold, bei dem er 1987 an der Lomonossow-Universität promovierte (Singularitäten Lösungen Hamilton-Jacobi-Gleichungen in Variationelle Probleme mit Ungleichungs-Nebenbedingungen). Er ist seit etwa Mitte der 1990er Jahre Professor an der Universität Berkeley.

Nachdem Stringtheoretiker[1] 1991 rationale Kurven auf Calabi-Yau-Mannigfaltigkeiten, speziell auf dreidimensionalen algebraischen Varietäten (Quintiken, Lösungen von Polynomen 5. Grades), mit Hilfe einer „Spiegelsymmetrie“ zu anderen Calabi-Yau-Mannigfaltigkeiten abzählen konnten[2], war Givental einer der Mathematiker[3], der dafür eine mathematische strenge Begründung an speziellen Calabi-Yau-Mannigfaltigkeiten fand. Givental verwendete dabei die Floerhomologie und Equivariante Quantenkohomologie.

1994 war er Invited Speaker auf dem ICM (Homological geometry and mirror symmetry).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

  1. Candelas, de la Ossa, Green, Parkes „A pair of Calabi-Yau-Manifolds as an exactly soluble superconformal theory, Nuclear Physics, B, Bd. 359, 1991, S.21-74
  2. aus Sicht der Physiker wurde durch diese Symmetrie die Äquivalenz verschiedener Grundzustände der Stringtheorie gezeigt. Die Calabi-Yau-Mannigfaltigkeiten entsprechen den kompaktifizierten Dimensionen.
  3. einen anderen Beweis gaben B.Lian, Liu, Shing-Tung Yau „Mirror Symmetry I“, Asian Journal of Mathematics, Bd.1, 1997, S.729