Alexander Iolas

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Alexander Iolas (griechisch Αλέξανδρος Ιόλας, * 25. März 1907 in Alexandria, Ägypten; † 8. Juni 1987 in New York) war ein Balletttänzer, Kunstsammler und Galerist griechischer Abstammung. Die Alexander Iolas Gallery, mit Niederlassungen in Genf, Mailand, Paris und New York, gehörte ab den 1960er Jahren zu den wichtigsten Verkaufsgalerien für moderne Kunst.

Leben[Bearbeiten]

Iolas war der Sohn von Andreas und Persephone Coutsoudis. 1924 kam Iolas als Pianist nach Berlin und wurde Balletttänzer. Er tourte mit der Theodora Roosevelt Company und mit dem Ballettensemble des Marquis de Cuevas. Später betätigte sich Iolas als Kunstsammler und spezialisierte sich ab den 1930er/1940er Jahren auf surrealistische Kunst und bevorzugt auf Werke von Max Ernst und René Magritte. Für Magritte wurde Iolas einer der wichtigsten Händler. In den 1960er Jahren gehörten Iolas’ Galerien in Genf, Mailand, Paris und New York zu den angesagtesten Ausstellungsräumen der Zeit. Er vertrat unter anderem Victor Brauner, Alexander Calder, Joseph Cornell, Yves Klein, Man Ray, Edward Ruscha, Roberto Matta, Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely und Andy Warhol.[1] Iolas organisierte 1952 sowohl Warhols erste Einzelausstellung in New York wie auch dessen letzte zu Lebzeiten.[2]

Mitte der 1980er Jahre schloss Iolas seine Galerie in Manhattan und zog sich nach Athen zurück. Er verstarb 80-jährig im New York Hospital.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAlexander Iolas, Ex-Dancer And Surrealist-Art Champion (Nachruf). The New York Times, 12. Juni 1987, abgerufen am 2. Januar 2009 (englisch).
  2. a b David Bourdon: Warhol, DuMont, Köln 1989, ISBN 3-7701-2338-7, S. 32, 415.