Alexander Sims

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Rennfahrer Alexander Sims. Zum Politiker siehe Alexander D. Sims.
Alexander Sims (2009)

Alexander Sims (* 15. März 1988 in London) ist ein britischer Automobilrennfahrer. Er gewann 2008 den McLaren Autosport BRDC Award. Er startete 2013 in der Blancpain Endurance Series, der europäischen Formel-3-Meisterschaft und der GP3-Serie.

Karriere[Bearbeiten]

Sims bei der Formel-3-Euroserie am Hockenheimring (2010)

Nachdem Sims von 2000 bis 2006 im Kartsport aktiv war, machte er 2006 in der Winterserie der britischen Formel Renault seine ersten Erfahrungen im Formelsport. 2007 war Sims in der britischen Formel Renault aktiv und wurde mit einem Sieg Achter in der Meisterschaft. Außerdem nahm er an einigen Rennen der französischen und nordeuropäischen Formel Renault teil und startete in der Winterserie der britischen Formel Renault. 2008 blieb Sims eine weitere Saison in der britischen Formel Renault und wurde Vizemeister hinter Adam Christodoulou. Darüber hinaus nahm er an zwei Rennen des Formel Renault 2.0 Eurocups teil und erreichte dabei immer die Top-10. Außerdem absolvierte er Gaststarts in der westeuropäischen Formel Renault und der pazifischen Formel BMW.

2009 wechselte Sims zu Mücke Motorsport in die Formel-3-Euroserie, in der er beim Sonntagsrennen auf dem Nürburgring seinen ersten Sieg feierte. Am Saisonende belegte er den vierten Platz in der Gesamtwertung. Außerdem nahm Sims an zwei Rennwochenenden der internationalen Formel Master als Gaststarter teil. 2010 wechselte Sims zu ART Grand Prix, dem Meisterteam des Vorjahrs, für das er seine zweite Saison in der Formel-3-Euroserie bestritt.[1] Mit einem Sieg am ersten Rennwochenende in Le Castellet belegte er am Saisonende den vierten Gesamtrang. Außerdem absolvierte er für ART Gaststarts in der britischen Formel-3-Meisterschaft, bei denen er bei einem Rennen als Erster ins Ziel kam, und nahm an zwei Rennwochenenden der Auto GP teil. Beim Formel-3-Masters 2010 wurde er darüber hinaus Zweiter hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas.

2011 wechselte Sims zu Status Grand Prix in die GP3-Serie.[2] Mit einem Sieg und insgesamt fünf Podest-Platzierungen schloss er die Saison als bester Pilot seines Teams auf dem fünften Platz der Fahrerwertung ab. Darüber hinaus nahm er für Motopark Academy am Saisonfinale der britischen Formel-3-Meisterschaft teil. Dabei entschied er ein Rennen für sich. Außerdem startete er für TOM’S beim Macau Grand Prix.

2012 blieb Sims bei Status GP, startete für den Rennstall aber nicht mehr im Formelsport, sondern bei Langstreckenrennen in einem LMP2-Boliden. In der European Le Mans Series erreichte er mit einem dritten Platz bei seinem Debütrennen in Le Castellet und wurde Zehnter in der LMP2-Fahrerwertung. Für Status startete er 2012 zudem erstmals beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Darüber hinaus kehrte er als Gaststarter für T-Sport zu einer Veranstaltung auf dem Nürburgring in die Formel-3-Euroserie zurück. Dabei kam er bei einem Lauf auf dem ersten Platz ins Ziel. Er benötigte die Teilnahme, um erneut beim Macau Grand Prix zu starten. 2013 startete Sims für Hexis Racing in einem McLaren MP4-12C GT3 in der Blancpain Endurance Series und wurde zusammen mit seinen Teamkollegen Álvaro Parente und Stef Dusseldorp 15. im GT3 Pro Cup. Außerdem absolvierte er in einem GT-Fahrzeug von McLaren zwei Rennen in der FIA GT Series. Darüber hinaus nahm er an mehreren Formelrennen teil. In der GP3-Serie-Saison 2013 trat er ein Rennwochenende für Status Grand Prix und drei Rennwochenenden für Carlin an. Mit Status erreichte er einen zweiten Platz, mit Carlin gewann er das Sprintrennen in Spa-Francorchamps und erzielte einen weiteren zweiten Platz. Er wurde Achter in der Fahrerwertung. In der europäischen Formel-3-Meisterschaft 2013 bestritt er vier Rennwochenenden für T-Sport und stand dabei in fünf von zwölf Rennen auf dem Podium. In der Meisterschaft lag er am Saisonende auf dem zehnten Platz.

Statistik[Bearbeiten]

Karrierestationen[Bearbeiten]

  • 2000–2006: Kartsport
  • 2006: Britische Formel Renault, Winterserie (Platz 9)
  • 2007: Britische Formel Renault (Platz 8)
  • 2007: Französische Formel Renault (Platz 14)
  • 2007: Nordeuropäische Formel Renault (Platz 37)
  • 2007: Britische Formel Renault, Winterserie (Platz 19)

Einzelergebnisse in der GP3-Serie[Bearbeiten]

Jahr Team 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Punkte Rang
2011 Status Grand Prix TurkeiTürkei TUR SpanienSpanien ESP SpanienSpanien ESP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA 34 6.
8 1 DNF DNF 6 2 2 3 12 2 DSQ 9 DNF DNF 21* DNF
2013 Status Grand Prix SpanienSpanien ESP SpanienSpanien ESP Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich GBR DeutschlandDeutschland GER UngarnUngarn HUN BelgienBelgien BEL ItalienItalien ITA Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate UAE 77 8.
            8 2                
Carlin     5 1 5 6 2 7

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2012 IrlandIrland Status Grand Prix Lola B12/80 NiederlandeNiederlande Yelmer Buurman FrankreichFrankreich Romain Ianetta Ausfall

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „ART mit Bottas, Pla und Sims“ (Motorsport-Total.com am 16. Januar 2010)
  2. „GP3 - Sims wechselt zu Status Grand Prix“ (Motorsport-Magazin.com am 23. Januar 2011)

Weblinks[Bearbeiten]