Alexander Tschäppät
Alexander Markus Tschäppät (* 16. April 1952 in Bern, heimatberechtigt in Bözingen) ist ein Schweizer Politiker (SP).
Inhaltsverzeichnis |
Leben [Bearbeiten]
Der Sohn des ehemaligen Berner Stadtpräsidenten Reynold Tschäppät studierte Rechtswissenschaft und wurde Fürsprecher. Er war von 1982 bis 2000 Gerichtspräsident in Bern, daneben von 1993 bis 2005 Präsident des Schweizerischen Kaufmännischen Verbands. Von 1979 bis 1991 gehörte er dem Stadtrat an.[1] Von 1991 bis 2003 war er Nationalrat.[1]
Seit 2001 gehört Tschäppät dem Berner Gemeinderat an; bis 2004 führte er die Direktion für Planung, Verkehr und Tiefbau.[1] Am 28. November 2004 wurde er mit 61,3 Prozent der Stimmen zum neuen Berner Stadtpräsidenten (per 1. Januar 2005) gewählt, er distanzierte Kurt Wasserfallen (FDP) um mehr als 8000 Stimmen.[2] Am 30. November 2008 wurde er mit 58,7 Prozent der Stimmen (19'797) vor Barbara Hayoz (FDP, 35,9 Prozent, 12'116 Stimmen) bestätigt.[3] Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2011 wurde er erneut in den Nationalrat gewählt.[4]
Tschäppät hat zwei erwachsene Söhne und wohnt mit seiner Lebenspartnerin im Schosshalde-Quartier.
Politische Position [Bearbeiten]
Alexander Tschäppät setzt sich besonders mit Fragen der Stadtentwicklung, Kultur, Bildung und Chancengleichheit auseinander. Zu «seinen» Projekten zählen der neugestaltete Bundesplatz, der 2007/2008 umgebaute Bahnhofplatz, das Zentrum Westside oder das Tram Bern-West.
Weblinks [Bearbeiten]
- Alexander Tschäppät auf der Website der Bundesversammlung
- Alexander Tschäppät auf der offiziellen Seite der Stadt Bern
- Politprofil von Alexander Tschäppät (Abstimmungsverhalten im Nationalrat, 46. Legislatur, 1999–2003)
- Sendung «Schawinski». Roger Schawinski im Gespräch mit Alexander Tschäppät. Video in: SRF 1 vom 21. Januar 2013 (Online, 27 Minuten)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b c Alexander Tschäppät - Stadtpräsident. In: Stadt Bern. Abgerufen am 6. Januar 2011 (PDF).
- ↑ Protokoll der Stadtpräsidentenwahl vom 28. November 2004. In: Stadt Bern. Abgerufen am 24. März 2012 (Excel).
- ↑ Protokoll der Stadtpräsidentenwahl vom 30. November 2008. In: Stadt Bern. Abgerufen am 24. März 2012 (PDF).
- ↑ Seite Des Bundes
Karl Zeerleder (1832–1848) | Friedrich Ludwig Effinger (1849–1863) | Christoph Albert Kurz (1864) | Rudolf Otto von Büren (1864–1888) | Eduard Müller (1871–1888) | Franz Lindt (1888–1895) | Adolf von Steiger (1895–1899) | Gustav Müller (1900–1918) | Hermann Lindt (1918–1920) | Ernst Bärtschi (1920–1937) | Otto Steiger (1952–1958) | Eduard Freimüller (1958–1966) | Reynold Tschäppät (1966–1979) | Werner Bircher (1979–1992) | Klaus Baumgartner (1993–2004) | Alexander Tschäppät (seit 2005)
Nationalräte: Andreas Aebi | Matthias Aebischer | Evi Allemann | Adrian Amstutz | Kathrin Bertschy | Urs Gasche | Andrea Geissbühler | Jürg Grossen | Hans Grunder | Ursula Haller | Lorenz Hess | Rudolf Joder | Margret Kiener Nellen | Christa Markwalder | Nadine Masshardt | Corrado Pardini | Nadja Pieren | Albert Rösti | Regula Rytz | Marianne Streiff | Aline Trede | Alexander Tschäppät | Alec von Graffenried | Erich von Siebenthal | Hansruedi Wandfluh | Christian Wasserfallen
Ständeräte: Werner Luginbühl | Hans Stöckli
Liste der Mitglieder des Schweizer Nationalrats in der 49. Legislaturperiode | Liste der Mitglieder des Schweizer Ständerats in der 49. Legislaturperiode
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tschäppät, Alexander |
| ALTERNATIVNAMEN | Tschäppät, Alexander Markus |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker (SP) |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1952 |
| GEBURTSORT | Bern |