Alexander Varshavsky

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Alexander Varshavsky (* 8. November 1946 in Moskau) ist ein russisch-US-amerikanischer Biochemiker und Professor am California Institute of Technology.

Leben[Bearbeiten]

Varshavsky erwarb 1970 einen Bachelor in Chemie an der Universität Moskau und 1973 einen Ph.D. für Biochemie am Institut für Molekulare Biologie in Moskau. Von 1973 bis 1976 war er dort Forschungsassistent. 1977 emigrierte Varshavsky in die USA, wo er im Department of Biology am Massachusetts Institute of Technology zunächst eine Juniorprofessur übernahm (1977 Assistant Professor, 1980 Associate Professor) und 1986 ordentlicher Professor wurde. 1992 wechselte er an das California Institute of Technology, wo er Howard and Gwen Laurie Smits Professor für Zellbiologie ist.

Wirken[Bearbeiten]

Mittels genetischer Untersuchungen an Hefen und Zellkulturen höherer Organismen konnte Varshavsky zahlreiche Bedeutungen des Ubiquitin-Systems beim Abbau von Proteinen nach der N-End Rule aufklären,[1] die eine wichtige Rolle im Zellzyklus, in der Apoptose, in der malignen Transformation, der Entzündungsregulation und der Immunantwort spielt.[2]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alexander Varshavsky PhD bei der Gairdner Foundation (gairdner.org); abgerufen am 14. Dezember 2012.
  2. Albert Lasker Basic Medical Research Award für Aaron Ciechanover, Avram Hershko und Alexander Varshavsky. laskerfoundation.org; abgerufen am 7. November 2010.