Alexander Wladimirowitsch Semak

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RusslandRussland Alexander Semak Eishockeyspieler
Alexander Semak
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 11. Februar 1966
Geburtsort Ufa, Russische SFSR
Größe 175 cm
Gewicht 83 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Rechts
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1988, 10. Runde, 207. Position
New Jersey Devils
Spielerkarriere
1982–1986 Salawat Julajew Ufa
1986–1992 HK Dynamo Moskau
1992–1995 New Jersey Devils
1994 Salawat Julajew Ufa
1995 Tampa Bay Lightning
1995–1996 New York Islanders
1996–1997 Vancouver Canucks
Las Vegas Thunder
Syracuse Crunch
1997–1998 Chicago Wolves
1998–1999 Albany River Rats
1999–2000 EHC Freiburg
2000–2002 Salawat Julajew Ufa
2002–2003 HK Dynamo Moskau
2003–2004 Sewerstal Tscherepowez
2004–2005 HK MWD Twer

Alexander Wladimirowitsch Semak (russisch Александр Владимирович Семак; * 11. Februar 1966 in Ufa, Russische SFSR) ist ein ehemaliger russischer Eishockeyspieler, der in seiner aktiven Zeit von 1982 bis 2005 unter anderem für die New Jersey Devils, Tampa Bay Lightning, New York Islanders und Vancouver Canucks in der National Hockey League gespielt hat.

Karriere[Bearbeiten]

Alexander Semak begann seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt bei Salawat Julajew Ufa, für dessen Profimannschaft er von 1982 bis 1986 in der höchsten bzw. zweithöchsten sowjetischen Spielklasse aktiv war. Anschließend wechselte der Center zum HK Dynamo Moskau, für den er ebenfalls sechs Jahre lang spielte und mit dem er 1990 und 1991 jeweils Sowjetischer Meister wurde. Im NHL Entry Draft 1988 wurde er zudem in der zehnten Runde als insgesamt 207. Spieler von den New Jersey Devils ausgewählt. Für diese gab er in der Saison 1991/92 sein Debüt in der National Hockey League, nachdem er die Spielzeit noch beim HK Dynamo Moskau angefangen hatte. In seinem Rookiejahr in der NHL erzielte er dabei in 26 Spielen fünf Tore und gab sechs Vorlagen. Zudem kam er in sieben Spielen für deren Farmteam, die Utica Devils aus der American Hockey League, zum Einsatz.

Während dem Lockout in der Saison 1994/95 begann Semak in seiner russischen Heimat bei seinem Ex-Club Salawat Julajew Ufa. Nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der NHL kehrte er nach New Jersey zurück, für die er in 19 Spielen auflief, ehe er am 14. März 1995 zusammen mit Ben Hankinson im Tausch gegen Shawn Chambers und Danton Cole an die Tampa Bay Lightning abgegeben wurde. Bereits im Sommer 1995 verließ der zweifache Junioren-Weltmeister das Franchise und schloss sich für ein Jahr den New York Islanders an. Während der Saison 1996/97 lief der Russe sowohl für die Vancouver Canucks in der NHL, als auch die Las Vegas Thunder aus der International Hockey League und die Syracuse Crunch aus der AHL auf. In den folgenden beiden Jahren stand er in je einer Spielzeit bei den Chicago Wolves in der IHL und die Albany River Rats in der AHL unter Vertrag.

Zur Saison 1999/2000 kehrte Semak erneut nach Europa zurück und verbrachte die Spielzeit beim EHC Freiburg in der 2. Eishockey-Bundesliga. Von 2000 bis 2003 spielte der ehemalige NHL-Spieler für seine beiden Ex-Clubs Salawat Julajew Ufa und HK Dynamo Moskau in der Superliga. Anschließend verbrachte er je eine Spielzeit bei deren Ligarivalen Sewerstal Tscherepowez, sowie beim HK MWD Twer, mit dem er in der Saison 2004/05 als Meister der Wysschaja Liga, der zweiten russischen Spielklasse, in die Superliga aufstieg. Im Anschluss an diesen Erfolg beendete er im Alter von 39 Jahren seine aktive Karriere.

International[Bearbeiten]

Für die Sowjetunion nahm Semak im Juniorenbereich an den Junioren-Europameisterschaften 1983 und 1984, sowie den Junioren-Weltmeisterschaften 1984, 1985 und 1986 teil. Im Seniorenbereich spielte er für sein Land 1987 und 1991 beim Canada Cup, sowie den Weltmeisterschaften 1987, 1990 und 1991. Auch stand er im Aufgebot der Sowjetunion beim Rendez-vous ’87. Für Russland stand er 1996 im Aufgebot des World Cup of Hockey.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

NHL-Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 6 289 83 91 174 187
Playoffs 3 8 1 1 2 0

Weblinks[Bearbeiten]