Alexander Zverev (Tennisspieler, 1997)

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Alexander Zverev Tennisspieler
Alexander Zverev
Alexander Zverev 2014 bei den BMW Open
Spitzname: Sascha
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 20. April 1997
Größe: 198 cm
Gewicht: 86 kg
1. Profisaison: 2014
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Alexander Swerew (Vater)
Preisgeld: 162.146 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 4:6
Höchste Platzierung: 150 (8.September 2014)
Aktuelle Platzierung: 150
Doppel
Karrierebilanz: 2:2
Höchste Platzierung: 477 (4. August 2014)
Aktuelle Platzierung: 484
Letzte Aktualisierung der Infobox: 8. September 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Alexander „Sascha“ Zverev (* 20. April 1997 in Hamburg) ist ein deutscher Tennisspieler. Er gilt als derzeit größtes Tennistalent in Deutschland.[1]

Persönliches[Bearbeiten]

Alexander Zverev ist der jüngere Bruder von Mischa Zverev, der ebenfalls Tennisprofi ist. Sein Vater, ein ehemaliger sowjetischer Tennisspieler, der mehrere Einsätze im Davis Cup hatte und der ebenfalls Alexander heißt, ist derzeit Alexander Zverevs Trainer. Zverev verließ nach der zehnten Klasse die Schule, um sich ganz auf den Tennissport zu konzentrieren.[2]

Karriere[Bearbeiten]

Seinen ersten großen Erfolg erzielte Alexander Zverev mit seiner Finalteilnahme 2013 im Junioreneinzel der French Open. Dort unterlag er dem Chilenen Christian Garín mit 4:6 und 1:6. Sein erstes Match auf der ATP World Tour bestritt er im Juli 2013 im Alter von 16 Jahren dank einer Wildcard beim Turnier in Hamburg, wo er in der ersten Runde Roberto Bautista Agut in zwei Sätzen unterlag.[3]

Seinen ersten großen Titel gewann Zverev 2014 in der Junioren-Einzelkonkurrenz der Australian Open mit einem klaren 6:3, 6:0 gegen den US-Amerikaner Stefan Kozlov.[2] Er bekam eine Wildcard für die Sparkassen Open 2014 in Braunschweig im Juli und gewann mit 17 Jahren als 665. der Weltrangliste sein erstes Profiturnier. Er erhielt für den Sieg 125 Weltranglistenpunkte sowie 15.300 US-Dollar Preisgeld. Gegen den 89. der Weltrangliste, Paul-Henri Mathieu, gewann er das Finale mit 1:6, 6:1 und 6:4, nachdem er zuvor bereits die Top-100-Spieler Tobias Kamke und Andrei Golubew besiegt hatte.[4] In der Weltrangliste stieg er damit auf Rang 285. Für das Turnier in Hamburg bekam er erneut eine Wildcard. Gegen Robin Haase, zu diesem Zeitpunkt 51. der Weltrangliste, gelang ihm mit 6:0 und 6:2 sein erster Sieg im Hauptfeld eines ATP-Turniers. In der zweiten Runde besiegte er mit dem an 5 gesetzten Michail Juschny erstmals einen Top-20-Spieler. Nach weiteren Siegen über Santiago Giraldo und Tobias Kamke zog er ins Halbfinale ein, in dem er gegen David Ferrer chancenlos war und 0:6, 1:6 unterlag. Durch das gute Abschneiden verbesserte er sich in der Weltrangliste auf Platz 161.

Erfolge[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (1)

Einzel[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 5. Juli 2014 DeutschlandDeutschland Braunschweig Sand FrankreichFrankreich Paul-Henri Mathieu 1:6, 6:1, 6:4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dominik Hechler: Arriens: Das ist das neue deutsche Top-Talent, ran.de, 12. November 2013, abgerufen am 14. Januar 2014
  2. a b Deutschlands größte Tennis-Hoffnung triumphiert Die Welt, 25. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014
  3. Mit 16 bei den Großen FAZ.net, 16. Juli 2013, abgerufen am 25. Januar 2014
  4. Zverev gewinnt in Braunschweig ndr.de, 5. Juli 2014, abgerufen am 5. Juli 2014