Alexander Zverev (Tennisspieler, 1997)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alexander Zverev Tennisspieler
Alexander Zverev
Alexander Zverev 2014 bei den BMW Open
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 20. April 1997
Größe: 193 cm
1. Profisaison: 2012
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Alexander Swerew (Vater)
Preisgeld: 46.098 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:2
Höchste Platzierung: 285 (7. Juli 2014)
Aktuelle Platzierung: 285
Doppel
Karrierebilanz: 0:0
Höchste Platzierung: 1056 (7. Juli 2014)
Aktuelle Platzierung: 1056
Letzte Aktualisierung der Infobox: 7. Juli 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Alexander Zverev (* 20. April 1997 in Hamburg) ist ein deutscher Tennisspieler. Er gilt als derzeit größtes Tennis-Talent in Deutschland.[1]

Persönliches[Bearbeiten]

Alexander Zverev ist der jüngere Bruder von Mischa Zverev, der ebenfalls als Tennisprofi aktiv ist. Sein Vater, der ebenfalls Alexander heißt, ist ein ehemaliger sowjetischer Tennisspieler, der mehrere Einsätze im Davis Cup absolvierte. Er ist auch der aktuelle Trainer seines Sohnes Alexander. Zverev verließ nach der zehnten Klasse die Schule, um sich ganz auf das Tennis zu konzentrieren.[2]

Karriere[Bearbeiten]

Seinen ersten großen Erfolg erzielte Alexander Zverev durch seine Finalteilnahme im Junioreneinzel der French Open 2013. Dort unterlag er dem Chilenen Christian Garín mit 4:6 und 1:6. Sein erstes Spiel auf der ATP World Tour bestritt er dank einer Wildcard im Alter von 16 Jahren beim Turnier in Hamburg im Juli 2013, wo er in der ersten Runde gegen Roberto Bautista Agut in zwei Sätzen unterlag.[3]

Seinen ersten großen Titel holte Alexander Zverev in der Junioren-Einzelkonkurrenz der Australian Open 2014 mit einem klaren 6:3, 6:0 gegen den US-Amerikaner Stefan Kozlov.[2]

Im Juli 2014 bekam er bei den Sparkassen Open 2014 in Braunschweig eine Wildcard und gewann mit 17 Jahren als 665. der Weltrangliste sein erstes Profiturnier. Er erhielt für den Sieg 125 Weltranglistenpunkte sowie 15.300 US-Dollar. Gegen den 89. der Weltrangliste, Paul-Henri Mathieu, gewann er im Finale mit 1:6, 6:1 und 6:4, nachdem er zuvor bereits die Top-100-Spieler Tobias Kamke und Andrei Golubew besiegte.[4] In der Weltrangliste stieg er auf Rang 285.

Erfolge[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (1)

Einzel[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 5. Juli 2014 DeutschlandDeutschland Braunschweig Sand FrankreichFrankreich Paul-Henri Mathieu 1:6, 6:1, 6:4

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dominik Hechler: Arriens: Das ist das neue deutsche Top-Talent, ran.de, 12. November 2013, abgerufen am 14. Januar 2014
  2. a b Deutschlands größte Tennis-Hoffnung triumphiert Die Welt, 25. Januar 2014, abgerufen am 25. Januar 2014.
  3. Mit 16 bei den Großen FAZ.net, 16. Juli 2013, abgerufen am 25. Januar 2014.
  4. Zverev gewinnt in Braunschweig ndr.de, 5. Juli 2014, abgerufen am 5. Juli 2014.