Alexander von Cube

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Johann Maximilian Alexander von Cube (* 1. September 1927 in Duisburg; † 11. Januar 2013 in Köln) war ein deutscher Wissenschaftsjournalist.

Leben[Bearbeiten]

Von Cube, Sohn des Architekten Gustav von Cube, stammte aus einem deutsch-baltischen Adelsgeschlecht märkischer Herkunft.[1] Er wurde nach Besuch von Gymnasien in Trier, Düsseldorf und Bochum noch 1945 Soldat und geriet in Kriegsgefangenschaft. 1946 absolvierte er sein Abitur und war zunächst als Bergarbeiter tätig. Ab 1948 studierte er Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte in Köln und Münster.

Von Cube war Redakteur beim SPD-Parteiorgan Vorwärts und hatte Kontakte zur Stasi. Den Akten zufolge bot er an, "gutes Material" aus der DDR an interessierte westdeutsche Medien weiterzuleiten.[2] Er geriet schon 1966 in der SPD in den Verdacht, gemeinsam mit anderen Vorwärts-Mitarbeitern (Carl Guggomos, Adalbert Wiemers und Ekkehart Wiemers) Drahtzieher einer Kampagne gegen Herbert Wehner zu sein[3], dies konnte damals jedoch nicht bewiesen werden.

Von Cube leitete später die Programmgruppe Wissenschaft beim WDR. Dort moderierte er die Sendungen Kopf um Kopf, Bilder aus der Wissenschaft und trat in der Figur des „Professor Pi-Quadrat“ im WWF-Club auf. Von 1991 bis 1996 war er Mitglied im WDR-Rundfunkrat. Er war Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nicolai von Cube: Wissenswertes über die Familie von Cube, abgerufen am 16. Januar 2013
  2. Hubertus Knabe: Stasi-Studie: Mielkes langer Schatten, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 19. Juli 2004
  3.  Wehner. Sprung nach vorn. In: Der Spiegel. 20, Nr. 13, 1966, S. 27—30 (21. März 1966, online).