Alexander von Humboldt II
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| p1
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| Maschine |
| Maschine |
Hilfsdiesel |
Maschinen-
leistung |
749 PS (551 kW) |
| Propeller |
1 |
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| Takelung und Rigg |
| Takelung |
Bark |
| Anzahl Masten |
3 |
| Anzahl Segel |
24 |
| Segelfläche |
1360 m² |
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| Sonstiges |
| Klassifizierungen |
GL/+/100 A5
Special Purpose Ship
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Registrier-
nummern |
- IMO 9618446
- STA-Segelzeichen TSG404
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Das Segelschiff Alexander von Humboldt II ist eine stählerne deutsche Bark, die als Jugend- und Ausbildungsschiff im Rahmen des Sail Training eingesetzt wird. Sie ersetzt die Alexander von Humboldt. Es handelt sich hierbei um den ersten Großsegler, der seit dem Bau der Barkentine Lili Marleen im Jahr 1994 in Deutschland gebaut wurde.
Das Schiff ist als Bark getakelt. Sie hat eine Länge von 65 Metern, eine Breite von 10 Metern und verfügt über 24 Segel mit einer Segelfläche von insgesamt 1.360 Quadratmetern. Maximal 79 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren können bei entsprechender Fitness auf ihr mitsegeln.[3] Als Erinnerung an das Vorgängerschiff und die Segelschiffe der Bremerhavener Rickmers Reederei ist der Rumpf wieder grün gestrichen; die ursprünglichen Pläne mit schwarzem Rumpf (in Erinnerung an die Flying P-Liner) wurden nach intensiven Diskussionen verworfen.
Eigner und Betreiber ist die Deutsche Stiftung Sail Training, welche der Sail Training Association Germany angehört.
Mit dem Bau des Rumpfs der Alexander von Humboldt II wurde 2010 beim Unternehmen Brenn- und Verformtechnik Bremen begonnen. Am 25. Mai 2011 erfolgte der Stapelhub.[4] Die Endausrüstung fand in der BVT-Niederlassung in Bremerhaven statt. Am 24. September 2011 wurde sie durch Brigitte Rönner in Bremerhaven getauft.
Das Betriebskonzept des Neubaus bleibt gegenüber dem der Alexander von Humboldt unverändert. Eingeteilt in Sommer- und Wintertörns soll rund 340 Tage im Jahr der Stiftungszweck, nämlich traditionelle Seemannschaft zu lehren, in Segelrevieren wie Nord- und Ostsee, aber auch im Atlantischen Ozean oder der Karibik erfüllt werden. Die übrigen Tage sollen für notwendige Instandhaltungen in einer Bremerhavener Werft sowie die Ausrüstung des Schiffes genutzt werden. Eine entsprechend ihrem Einsatz an Bord qualifizierte ehrenamtliche Stammbesatzung leitet die Mitsegler, die keinerlei Vorkenntnisse benötigen, bei seemännischen Arbeiten und in den jeweils vierstündigen Wachen an. Hierzu gehören beispielsweise Tätigkeiten wie Ruder und Ausguck besetzen, Mithilfe bei Segelmanövern wie Segel setzen oder bergen oder auch die Haushaltsarbeit bei der Backschaft.
- ↑ ITU
- ↑ Kiellegung für die „Alexander von Humboldt II“. Pressemeldung der DSST am 12. Dezember 2008
- ↑ Aus Stahl-Puzzle ist die neue „Alex“ geworden, Nordsee-Zeitung Bremerhaven, 4. Mai 2011
- ↑ Ganz sanft am Haken ins Wasser, Nordsee-Zeitung, 26. Mai 2011